Leica: optimierte Leica L1 und Leica L2

Leica präsentiert zwei Uhrenmodelle mit exklusiven Handaufzugkalibern

Bereits 2018 ins Visier genommen, jetzt auf den Auslöser gedrückt: Der bekannte Kamera-Hersteller Leica liefert seine ersten Zeitmesser, Leica L1 und Leica L2, aus. Seit ihrer Ankündigung wurden noch zahlreiche Optimierungen in der Fertigung vorgenommen, damit die Uhren den hohen Leica-Qualitätsansprüchen gerecht werden. Die jüngsten Mitglieder der Leica-Familie sind von den gestalterischen Maßgaben an die Präzisionsprodukte der weltbekannten Marke aus Wetzlar inspiriert.

Leica L1 und Leica L2
Leica L1 und Leica L2

Ihr Erscheinungsbild stammt von Professor Achim Heine, der viele Jahre zahlreiche Leica-Produkte gestaltet hat. Daher finden sich unverwechselbare Details bei den Zeitmessern wieder, unter anderem bei den Zeigern und Indizes, der Form des aufwendig gefertigten 41 Millimeter großen und bis fünf Bar druckfesten Edelstahlgehäuses, den besonderen Riffelungen an den Kronen oder dem bombierten und doppelt entspiegelten Frontglas, das an die Linse eines Objektivs erinnern soll.

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Leica L1 und Leica L2: Das Saphirglas soll an die Linse einer Kamera erinnern
Leica L1 und Leica L2: Das Saphirglas soll an die Linse einer Kamera erinnern

Beide Modelle treibt ein komplett neu entwickelte Handaufzugwerk an. Für Leica war dabei während der mehrjährigen Entwicklung der Aspekt „Made in Germany“ besonders wichtig. Aus diesem Grund ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit der Lehmann Präzision GmbH ein. Entwicklung, Konstruktion und auch ein Großteil der verbauten Komponenten stammen von der Schwarzwälder Manufaktur und verhelfen den Uhren zu einer besonders ausgeprägten Fertigungstiefe.

Leica-Uhrwerk von der Schwarzwälder Lehmann Präzision GmbH
Leica-Uhrwerk von der Schwarzwälder Lehmann Präzision GmbH

Die Uhren sind mit einer patentierten Drückerkrone und entsprechender Zustandsanzeige auf dem Zifferblatt ausgestattet. Ähnlich wie beim Auslöser einer Kamera muss man die Krone drücken, um die Uhr anzuhalten. Im selben Moment springt der Sekundenzeiger auf null. Ein erneuter Druck lässt ihn wieder starten. Die Uhr kann damit sehr komfortabel sekundengenau eingestellt werden und entspricht mit diesem außergewöhnlichen technischen Detail der Leica-Philosophie. Die Leica L1 und Leica L2 zeigen neben der Zeit und der beschriebenen Zustandsanzeige, das Datum und die Gangreserveanzeige an.

Leica L2: Zifferblattdetails
Leica L2: Zifferblattdetails

Die Leica L2 ist zudem mit einer zweiten Zeitzone über einen Zwölf-Stunden-Kranz am Zifferblattrand und einer Tag-Nacht-Indikation ausgestattet. Mit dieser Zusatzfunktion kostet die Leica L2 13.500 Euro, die Leica L1 ist für 9.500 Euro zu haben. MaRi

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Since I now own a Leica M10, it would be nice to own a Leica wristwatch. The idea is good, but the price is too high when compared to my Omegas. The Leica L2 would be my choice since it is made by Lehmann, but again the price!!
    Thank you

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  2. Schuster bleib bei deinen Leisten.
    Leica-Kameras sind was vom Besten, was man auf dem Markt finden kann.
    Uhren aber findet man in Old Switzerland zu günstigeren Preisen in vielfacher Auswahl und bester Präzision.
    Wäre gut, wenn sich Leica auf den Fotomarkt konzentrieren würde und auch alte Modell noch reparieren täte.

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  3. Wow, Eterna D.N.A. mit Krimskrams. Über den Sinn und Unsinn der Drückerkrone lässt sich sicherlich auch streiten (ganz besonders wenn man hängen bleibt und die Uhr plötzlich steht…). Selbiges für den Datumsdrücker… Hat sicher seinen Sinn, warum alle anderen Hersteller versenkte Drücker verwenden…
    Auch sind der Bodenbereich und die flachen Hörner sehr ergonomisch …
    Das Verpackungsdesign ist wohl ein schlechter Scherz…Wer will eine 10k€+ Uhr im Einmachglas oder Filtergehäuse… hoffentlich ist das Teil wenigstens aus Kunststoff… Transportschaden lässt grüßen. Weiter so!!!

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