Seiko: Uhrmacherische Präzision aus Japan

Mechanische Uhren spielen bei Seiko wieder eine größere Rolle

Thomas Wanka
von Thomas Wanka
am 9. März 2016

Mit Seiko begann die Quarzrevolution und das Unternehmen stieg zu einem der größten Uhrenhersteller der Welt auf. Aber Japaner sind sehr traditionsbewusst. Und daher wurde die Fertigung mechanischer Werke niemals ganz eingestellt. Aber wie in der Schweiz und in Deutschland auch, sind es abgelegene Regionen im Norden Japans oder in der Nähe des olympischen Skiortes Nagano, wo diese Fertigkeiten gepflegt werden. Mittlerweile sind die japanischen Mechanikuhren über Sammlerkreise hinaus bekannt geworden und stoßen auf großes Interesse. In der eigenen Boutique in Frankfurt stellt Seiko gerne sein Know-how in der Mechanik einer europäischen Öffentlichkeit vor. Und auch die Grand Seiko genannten Spitzenprodukte einer Kollektion, welche gleichberechtigt Quarz-, Spring-Drive- und Automatik-Antriebe in sich vereint, sind mittlerweile am internationalen Markt erhältlich.

Seiko – Die erste Armbanduhr namens Laurel 1913: Im Jahr 1913 fertigte Seiko die erste japanische Armbanduhr vollständig aus eigenen Komponenten.
Seiko – Die erste Grand Seiko aus dem Jahr 1960: Die erste Grand Seiko setzte 1960 neue Massstäbe in der Präzision. Ziel war schlicht und ergreifend die "perfekte" Armbanduhr.
Die Luxusuhr Credor Eichi-II von Seiko: Die Luxusmarke Credo gehört ebenfalls zu Seiko, wird aber nur in Japan vermarktet. Die Eichi-II verfügt über ein handbemaltes Emailzifferblatt. Es wird im Micro Artist Studio bei Nagano gefertigt.
Seiko – Das Shizuku-ishi-Atelier in Morioka: In Morioka betreibt Seiko eine vertikal integrierte Manufaktur. Kernstück ist deren Uhrenatelier Shizuku-ishi.
Seiko – Fertige Grand Seiko Kaliber in Morioka: Die mechanischen Kaliber der Grand Seiko werden in Morioka assembliert. Auch die Fertigung und Veredelung der Werkskomponenten findet hier statt.
Seiko – Der Grand-Seiko-Standard setzt Massstäbe: Der hohe Prüfstandard für die Grand Seiko gilt auch heute noch und übertrifft die Anforderungen der Schweizer Chronometerprüfung.

Grund genug, den langen Flug nach Tokio anzutreten und sich vor Ort ein Bild über die Konstruktions-, Forschungs- und Fertigungskapazitäten zu machen und von Shinji Hattori, dem Urenkel des Firmengründers und CEO von Seiko zu erfahren, welche Pläne er besonders für den mechanischen Bereich seiner Uhrenproduktion hat. Die ganze Reportage steht in der UHREN-MAGAZIN-Ausgabe 2/2016, die es auch zum Download im Watchtime.net-Shop gibt. tw

Das UHREN-MAGAZIN Ausgabe 2/2016 finden Sie hier im Watchtime.net-Shop.

Im Video: Was leistet das GPD-System der Longines Conquest V.H.P.?

Wie schafft es Longines, dass ihre neue Quarzuhr namens Conquest V.H.P., lediglich eine Gangabweichung von +/-5 Sekunden pro Jahr aufweist? Der Schlüssel zur Präzision liegt in der sogenannten Gear Position Detection, kurz GPD. Das System schützt die Conquest V.H.P. nicht nur vor Stößen und Magnetfeldern, sondern prüft auch, ob die … » weiterlesen

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