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Meistersinger: Rodella

Meistersiner Rodella
Die neue Meistersinger Rodella
© PR
In letzter Zeit ist mir vermehrt aufgefallen, dass die Rolex-Uhren mit den berühmten bunten Zifferblättern, die man von den Day-Date-Modellen wie der abgebildeten Referenz 18038 kennt, erstens stark im Preis gestiegen und zweitens bei den Uhrensammlern begehrter geworden sind.

Stella-Zifferblätter für modebewusste Uhrenträger

Stella Dials oder Stella-Zifferblätter, wie diese bunten Zifferblätter unter Uhrenkennern genannt werden, entstammen einem anderen Produktionsprozess als die regulären Rolex-Zifferblätter. Sie basieren auf einer Art Lack. So erhalten sie ihre Farbigkeit und ihren Glanz. Diese bunten Gesichter sind gewissermaßen ein modisches Statement, sogar ein Ausdruck von Stil und Eleganz. Soweit ich das erkennen kann, ist dieser Trend wahrscheinlich im modebewussten Italien entstanden. Denn Italien ist bekannt für seine Affinität zur Mode und dafür, dass vor allem Männer sehr großen Wert auf ein modisches Erscheinungsbild legen. Und eine gute Uhr gehört eben dazu.
Und was Vintage-Uhren von Rolex betrifft, steht Italien mit seiner Unmenge an Sammlern weltweit wahrscheinlich an erster Stelle.

Woher stammt der Name „Stella“ für die Rolex-Zifferblätter?

Soweit ich das recherchieren konnte, gibt es dafür zwei Erklärungen: Einmal gibt es einen amerikanischen Künstler namens Frank Stella, nach dem diese Zifferblätter angeblich benannt sein sollen. Auch seine farbigen Kunstwerke sollen diesen Zifferblättern ähneln. Die zweite Theorie behauptet, dass „Stella“ von dem lateinischen Wort für „Stern“ stammt und auf deren Leuchtkraft abzielt. Die lackierten Rolex-Zifferblätter werden nicht wie ein Email-Zifferblatt gebrannt. Es gibt eine große Farbvielfalt, die von Weiß bis Schwarz, Ochsenblutrot, Türkis, Braun über Pink, Orange, Grün, Blau, Gelb, Lachsfarben und noch mehr reicht.

Historie der Stella Dials

Stella Dials wurden von den frühen 1970er-Jahren bis in die späten 1980er-Jahre in den Rolex-Modellen verbaut. Anfangs verwendete Rolex sogenannte Knickblätter, die leicht abgewinkelt sind, keine Füße haben und in den vierstelligen Referenzen der Datejust- und der Day-Date-Modelle eingesetzt wurden. Dies änderte sich jedoch mit den fünfstelligen Referenzen. Fotos: Boris Pjanic Der Contributor Boris Pjanic ist Uhrensammler und Händler. Er arbeitete lange Jahre in den USA und entdeckte dort seine Leidenschaft für Vintage-Uhren aus den Jahren 1940-1980, insbesondere von Rolex und Omega. Pjanic gründete 2008 den Uhrenblog Watchesandart.com und ist Autor diverser Uhrenbeiträge für Internetseiten sowie internationale Magazine. Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt am 13. Februar 2013.
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