Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Meistersinger: Rodella

Meistersiner Rodella
Die neue Meistersinger Rodella
© PR
In letzter Zeit ist mir vermehrt aufgefallen, dass die Rolex-Uhren mit den berühmten bunten Zifferblättern, die man von den Day-Date-Modellen wie der abgebildeten Referenz 18038 kennt, erstens stark im Preis gestiegen und zweitens bei den Uhrensammlern begehrter geworden sind.

Stella-Zifferblätter für modebewusste Uhrenträger

Stella Dials oder Stella-Zifferblätter, wie diese bunten Zifferblätter unter Uhrenkennern genannt werden, entstammen einem anderen Produktionsprozess als die regulären Rolex-Zifferblätter. Sie basieren auf einer Art Lack. So erhalten sie ihre Farbigkeit und ihren Glanz. Diese bunten Gesichter sind gewissermaßen ein modisches Statement, sogar ein Ausdruck von Stil und Eleganz. Soweit ich das erkennen kann, ist dieser Trend wahrscheinlich im modebewussten Italien entstanden. Denn Italien ist bekannt für seine Affinität zur Mode und dafür, dass vor allem Männer sehr großen Wert auf ein modisches Erscheinungsbild legen. Und eine gute Uhr gehört eben dazu.
Und was Vintage-Uhren von Rolex betrifft, steht Italien mit seiner Unmenge an Sammlern weltweit wahrscheinlich an erster Stelle.

Woher stammt der Name „Stella“ für die Rolex-Zifferblätter?

Soweit ich das recherchieren konnte, gibt es dafür zwei Erklärungen: Einmal gibt es einen amerikanischen Künstler namens Frank Stella, nach dem diese Zifferblätter angeblich benannt sein sollen. Auch seine farbigen Kunstwerke sollen diesen Zifferblättern ähneln. Die zweite Theorie behauptet, dass „Stella“ von dem lateinischen Wort für „Stern“ stammt und auf deren Leuchtkraft abzielt. Die lackierten Rolex-Zifferblätter werden nicht wie ein Email-Zifferblatt gebrannt. Es gibt eine große Farbvielfalt, die von Weiß bis Schwarz, Ochsenblutrot, Türkis, Braun über Pink, Orange, Grün, Blau, Gelb, Lachsfarben und noch mehr reicht.

Historie der Stella Dials

Stella Dials wurden von den frühen 1970er-Jahren bis in die späten 1980er-Jahre in den Rolex-Modellen verbaut. Anfangs verwendete Rolex sogenannte Knickblätter, die leicht abgewinkelt sind, keine Füße haben und in den vierstelligen Referenzen der Datejust- und der Day-Date-Modelle eingesetzt wurden. Dies änderte sich jedoch mit den fünfstelligen Referenzen. Fotos: Boris Pjanic Der Contributor Boris Pjanic ist Uhrensammler und Händler. Er arbeitete lange Jahre in den USA und entdeckte dort seine Leidenschaft für Vintage-Uhren aus den Jahren 1940-1980, insbesondere von Rolex und Omega. Pjanic gründete 2008 den Uhrenblog Watchesandart.com und ist Autor diverser Uhrenbeiträge für Internetseiten sowie internationale Magazine. Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt am 13. Februar 2013.
Neuhaus Meistersinger

Neueste Beiträge

Oris Aquis Date Kelp Forest Limited Edition: Im Zeichen des Meeresschutzes - Limitierte Taucheruhr
Die neue Sonderedition von Oris basiert auf der Aquis Date und besticht durch ein besonderes Zifferblatt in Ozeangrün, dessen schimmernde Oberfläche an sanft im Wasser wogende Kelpwälder erinnert.
3 Minuten
22. Okt 2026
Frederique Constant präsentiert The Elements Collection – Edition 2026 - Seltene Mineralien und erstklassige Manufaktur-Uhrwerke
Die Elements Collection – Edition 2026 vereint drei stilprägende Modelle der Classic Manufacture in einem Set: die Classic Moonphase Date Manufacture, die Classic Tourbillon Manufacture und die Classic Perpetual Calendar Manufacture.
4 Minuten
22. Okt 2026
Sternglas feiert zehnjähriges Jubiläum mit Zirkel X
Zum zehnjährigen Bestehen präsentiert die Hamburger Marke eine Uhr, die die Schönheit des Kreises zelebriert. Die Zirkel X präsentiert das markentypisch reduzierte Design in schlanker Proportion und führt zudem eine neue Typographie ein.
3 Minuten
21. Okt 2026
Top Thema: Hamilton x Call of Duty: Diese Khaki Field trägt Captain Price

Hamilton x Call of Duty: Diese Khaki Field trägt Captain Price

- Top Thema
Hotspot: Atlantic Worldmaster Open Heart – Die Unruh im Rampenlicht

Atlantic Worldmaster Open Heart – Die Unruh im Rampenlicht

- Hotspot
WatchTime September 2026

Das aktuelle WatchTime Magazin

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige