Die erste Uhr in 1200 Jahren: Monnaie de Paris lanciert La Pièce zusammen mit Beaubleu
Die französischen Uhrenmarke Beaubleu bringt gemeinsam mit Monnaie de Paris eine Uhr heraus, es ist die erste in der langen Geschichte der staatlichen französischen Münzprägeanstalt. La Pièce erscheint in zwei Varianten der Zifferblattgestaltung: N°1 und N°2. Diese wird in Paris wörtlich geprägt.
Mit der La Pièce, hergestellt an ihrem Standort in Paris, wendet die Monnaie de Paris ihre Expertise erstmals im Kontext der Uhrmacherei an. Die Münzprägeanstalt geht auf das Jahr 864 zurück: Damals zentralisierte der westfränkische König und spätere römisch-deutsche Kaiser Karl II., auch genannt der Kahle, die Münzprägung an seinem Hof in Paris. Heute verfügt die Monnaie de Paris über einen Standort am Quai de Conti und in Pessac (Département Gironde). Vergleichbar mit einer deutschen Anstalt des öffentlichen Rechts hält sie das Monopol auf die Prägung der französischen Euro-Münzen. Darüber hinaus steht die Monnaie de Paris im Wettbewerb mit privaten Unternehmen, denn sie produziert auch ausländische Münzen und Medaillen, Kunst- und Schmuckstücke.
Alles aus einem Stück: Die Zifferblätter der Monnaie de Paris
Die Techniken der Münzprägung formen das Metall der beiden Zifferblattebenen zu Reliefs, welche Licht aus jedem Winkel einfangen und reflektieren. Das Material wird gepresst, vertieft, erhöht und modelliert, geprägt und dann graviert – somit entstehen die Zifferblattelemente aus dem Metall heraus, anstatt wie sonst üblich appliziert oder aufgedruckt zu werden.
Typisch Beaubleu: Das Designspiel mit den Kreisen
Die drei Zeiger selbst sind kreisförmig und Markenzeichen von Beaubleu. Ihre spielerische Art der Zeitanzeige findet sich in allen Uhren der Marke wieder, die 2017 durch Designer Nicolas Ducoudert gegründet wurde.
Zeitmesser und Designobjekte: Die Uhren von Beaubleu spielen mit wechselnden Kreiskonstellationen und überraschen durch eine sogenannte mysteriöse Sekundenanzeige. Hier: La Pièce N°2 in der Variante Jet Black.
BeaubleuDementsprechend sind die Uhren von Beaubleu sowohl Zeitmesser als auch Designobjekte: Während jeder Zeiger in seiner eigenen Geschwindigkeit über das Zifferblatt zieht, bilden sich immer wieder neue Konstellationen. Inspiriert sind die Bewegungen der Zeiger vom Wandern des Tageslichts zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.
Die La Pièce N°1 zeigt auch in der Farbvariante Champagne das Spiel des einfallenden Lichts – dank dem durch Monnaie de Paris reliefartig gestaltetem Zifferblatt und verschiedenen Oberflächenbearbeitungen.
BeaubleuHierbei überrascht der scheinbar freischwebende Sekundenzeiger, der über keine erkennbare Verbindung zum Zentrum verfügt. Wie bei anderen sogenannten mysteriösen Anzeigen befindet er sich auf einer transparenten Scheibe, welche zwischen dem Zifferblatt und dem darüberliegenden zweifach gewölbten Saphirglas rotiert.
N°2 Silver am Handgelenk: Alle La-Pièce-Uhren messen 39 Millimeter im Durchmesser und 10,2 Millimeter in der Höhe.
BeaubleuUm das Spiel der Kreiselemente von Zeigern, Zifferblattebenen und Gehäuse nicht zu stören, verbirgt sich die Krone auf Höhe der Drei in der Flanke des Edelstahlgehäuses. Dieses gestalten abwechselnd gebürstete und polierte Oberflächen, bis zu einem Druck von 5 Bar ist es wasserdicht. Sein Durchmesser beträgt 39 Millimeter, die Höhe liegt bei 10,2 Millimetern. In seinem Inneren arbeitet das Automatikkaliber FE mit 46 Stunden Gangreserve von France Ébauches, hergestellt in Frankreich.
Die Farbvarianten der La Pièce N°1 und N°2
Die La Pièce N°1 mit römischen Ziffern erscheint in sechs Farbvarianten:
- Moka
- Olive Green
- Graphite
- Champagne
- Empire Blue
- Burgundy