Blütezeit: Glashütte Original lanciert Senator Meissen „Cherry Blossom“
Während sich im Herbst das Laub bunt verfärbt, beginnt für einige Kirschbaumsorten eine zweite Blütezeit. Die japanische Winterkirsche Jugatsu-zakura öffnet ihre weiß-rosa Blüten ab Oktober und setzt damit einen besonderen Akzent in der bunt-herbstlichen Landschaft. Dieses flüchtige Naturschauspiel fängt die Senator Meissen „Cherry Blossom“ von Glashütte Original auf ihrem von Hand bemalten Zifferblatt aus weißem Porzellan ein.
Die Schönheit des Augenblicks festhalten
Die Kooperation der befreundeten Manufakturen folgt auf die im letzten Jahr präsentierte Senator Meissen Edition. Sie gehört zu den exklusiven Atelieraufträgen von Glashütte Original. Jede dieser Uhren wird vollständig von einem einzigen Uhrmacher oder einer einzigen Uhrmacherin montiert.
Ein Rotgoldgehäuse mit einem Durchmesser von 40 Millimetern rahmt das hauchdünne Porzellanzifferblatt der Senator Meissen „Cherry Blossom“ ein.
Glashütte Original
Meissener Porzellankunst
Motive aus der Natur haben eine lange Tradition in der Feinkeramik. Bei Meissen, der ersten Porzellanmanufaktur Europas, malte man bereits im 18. Jahrhundert Pflanzendekore auf kostbare Kreationen – zunächst nach fernöstlichen Vorbildern, wie man sie von chinesischem Porzellan kannte, bald aber auch mit Blumen und Blättern aus der heimischen Natur. Die Kirschblüte ist wegen ihrer Anmut und zarten Farben ein zeitlos beliebtes Motiv, das nun auf dem Zifferblatt der Senator Meissen „Cherry Blossom“ zur Geltung kommt. Ein eigenes Farblabor mit streng gehüteten Rezepturen bildet die Grundlage für das zarte Blütenmotiv, das von den Künstlerhänden auf den hauchdünne Porzellanrohling aufgetragen wird, bis es sich plastisch vom hellen Untergrund abhebt. Ähnlich wie bei Email-Zifferblättern wird das Motiv Schicht für Schicht bei jeweils 900° C im Ofen gebrannt, um die gewünschte Farbtiefe zu erhalten. Davor weisen zwei rotgoldene Zeiger auf die Stunde und Minute.
Glashütter Feinuhrmacherei
Hinter diesem kunsthandwerklichen Kleinod arbeitet das bewährte Manufakturkaliber 36-16. Es bietet eine Gangreserve von 100 Stunden und eine Siliziumspiralfeder, die unempfindlich gegenüber Magnetfeldern und Temperaturschwankungen ist. Die hochfeinen Veredelungen lassen sich durch den Gehäuseboden aus Saphirglas bewundern: der präzise Streifenschliff auf der Glashütter Dreiviertelplatine, der handgravierte Unruhkloben sowie der Sonnenschliff auf der Handaufzugkette, über denen sich der skelettierte Rotor mit dem gespiegelten G-Symbol und der Schwungmasse aus massivem Gold beidseitig dreht.
Die Senator Meissen „Cherry Blossom“ erscheint in einem flachen Rotgoldgehäuse mit einem Durchmesser von 40 Millimetern, das mit einem dunkelblauen Louisiana-Alligatorlederband mit Rotgoldschließe kombiniert wird. Der Preis beträgt 34.900 Euro.