Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

IWI Watches: SM-444

Die völlig senkrechte Gehäuseflanken der SM-444
Die völlig senkrechte Gehäuseflanken der SM-444
© PR

Es ist ein guter Zeitpunkt, Brite zu sein. Im letzten Jahr feierte das Land den Erfolg der Olympischen Sommerspiele. Außerdem siegte in diesem Jahr Andy Murray in Wimbledon und Chris Froome gewann die Tour de France. Großbritannien kann auf vieles stolz sein. Nehmen Sie beispielsweise das Uhrmacherhandwerk: Obwohl wir häufig über die Vorherrschaft der Schweiz, Deutschlands und Japans auf dem Uhrenmarkt sprechen, begann alles in England. Es war unsere Seefahrernation, die, dank der unermüdlichen Bemühungen von John Harrison, den Meereschronometer erfand. Darüber hinaus gab es eine Fülle von anderen Talenten, die es mittels Kunstgriffen schafften, Zahnräder und Federn so zu beeinflussen, dass dadurch eine präzisere Zeitmessung vorgenommen werden konnte. Hervorzuhebende Vertreter des Uhrmacherhandwerks sind u.a. Tompion, Graham, Arnold und Mudge, um nur einige wenige zu nennen. Ja, es ist eine gute Zeit, die britische Flagge hoch zu halten.

Kürzlich sah ich genau die Uhr, die Stolz bei jedem Briten hervorruft: die SM-444 von IWI Watches.

IWI Watches: SM 444
IWI Watches: SM 444 © PR

Ich fühlte mich sofort hingezogen zu dieser schönen Herrenuhr mit den konzentrischen Kreisen im Zifferblattzentrum. IWI Watches ist eine britische Marke. Es werden zwar Uhrwerke aus der Schweiz verwendet, darüber hinaus bedient man sich aber der technischen Kenntnisse Großbritanniens. Ihr Spitzname ziert Rennwagen und schmückt die Helme verschiedener Rennprofis.

Im Rennsport zu Hause: IWI Watches
Im Rennsport zu Hause: IWI Watches © PR

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, mehr über die IWI-Uhren zu erfahren. Ich sprach mit Tim Nadin, dem Chief Executive der Marke, und traf dabei auf einen Mann, der vom Motorsport regelrecht besessen ist. Ich fragte mich, ob der Bezug zum Motorsport reiner Marketing-Opportunismus oder eine grundlegende Facette des Markenparadigmas ist. Nadin äußerte sich dazu folgendermaßen: „Großbritannien ist die Heimat des Motorsports. Dieses Land verfügt über fundierte Erfahrungen im Fahrzeugbau mit modernsten Technologien und meine Absicht ist es, einen Teil dieser Kenntnisse auf die Uhren, die wir herstellen, zu übertragen. Wir fördern aufstrebende Renntalente und sponsern Fahrer oder Teams in der Formel 4, Formel 3 und jüngst auch in der Formel 2 mit Arden International Motor Sport. Der Motorsport birgt das Potential, Technologie und Design auf unsere Produkte zu übertragen.“

Blogger Angus Davies (links) mit Tim Nadin, Chief Executive von IWI Watches (Mitte)
Blogger Angus Davies (links) mit Tim Nadin, Chief Executive von IWI Watches (Mitte) © PR

Kommen wir zurück zum Modell SM-444. Mir fallen besonders die völlig senkrechten Gehäuseflanken auf. Die Uhr hat ein metallisch schillerndes Erscheinungsbild und ist durchdrungen von robusten, maskulinen Linien.

Die Krone bringt IWI Watches bei zwölf Uhr unter, also fragte ich Nadin nach dieser unüblichen Platzierung. Seine Antwort war kurz und einleuchtend: „Wir sind Rennfahrer, wo sonst würden wir sie platzieren?“. Gleichzeitig hielt er die Uhr wie eine Stoppuhr in der Hand. Nadin sagt mit Stolz: „Unsere Uhren sind für echte Rennfahrer“. Er zeigt dabei auf die inbusähnlichen Schrauben auf dem Gehäuserückseite. Jede gleicht einer Miniaturausführung der Schrauben, die bei Hochleistungsfahrzeugen verwendet werden. Ich fragte ihn, ob er schon einmal über einen Saphirglasboden für seine Modelle nachgedacht hat und er antwortet mit einem Grinsen: „Wir planen, unsere Motoren schon bald vorzustellen.“

IWI Watches: SM-444 am Handgelenk eines Rennfahrers
IWI Watches: SM-444 am Handgelenk eines Rennfahrers © PR

Der übliche Uhrenkäufer liebt oft auch Autos und ist an Motorsport interessiert. Tragen Sie Ihr Herz also am Handgelenk. Einzig mit dem Namen der Uhr habe ich meine Probleme. Mr. Nadin, da fällt Ihnen doch sicher noch etwas Meisterschaftstaugliches ein!

Technische Spezifikation

  • Modell: IWI SM-444
  • Referenz: SM-444
  • Gehäuse: Edelstahl; 41,00 mm Durchmesser; 11,00 mm Höhe; wasserbeständig bis 5 Bar (50 Meter); Deckglas aus Saphir
  • Funktionen: Stunden; Minuten; Sekunden
  • Uhrwerk: ETA 2824-2, Automatikwerk; Frequenz 28.800 vph (4 Hz); 25 Juwelen, 38 Stunden Gangreserve
  • Armband: Blaues Alligatorlederband mit einer doppelten Sicherheitsfaltschließe
Escapement.uk.com ist eine frei zugängliche Website, die 2011 von Angus Davies gegründet wurde. Das Ziel von Chefredakteur Angus Davies ist, dem Leser die Feinheiten der Haute Horlogerie verständlich zu vermitteln. Auf Watchtime.net stellen wir Ihnen einzelne Artikel der Website auf Deutsch zur Verfügung: www.escapement.uk.com Text: Angus Davies
Archiv

Neueste Beiträge

Omega Constellation Observatory: Die erste Zweizeigeruhr mit Master‑Chronometer‑Zertifizierung
Omega präsentiert eine Kollektion, die sowohl technisch als auch historisch einen Meilenstein markiert. Erstmals erhält eine reine Zweizeigeruhr die Master‑Chronometer‑Zertifizierung. Grundlage dafür ist eine neu entwickelte akustische Messtechnologie des Laboratoire de Précision.
5 Minuten
Ball Watch Engineer II Galloping Horse – Mehr als Zodiac-Deko?
Ball Watch bringt zum Jahr des Feuerpferds ein Tigerauge-Zifferblatt, 15 Mikrogasröhren und einen 3D-Hengst. Alle Specs, Preiseinordnung und Analyse.
3 Minuten
6. Apr 2026
Kunsthandwerk vom Feinsten: Chronoswiss lanciert zwei GMT-Modelle mit beeindruckenden Zifferblättern
Chronoswiss erweitert die Pulse-Kollektion um zwei GMT-Modelle, die technische Raffinesse und seltenes Kunsthandwerk vereinen. Ein Modell erscheint in Titan mit guillochiertem Zifferblatt, das andere vereint Gold mit Feuer-Emaille.
4 Minuten
Himmel über Calais – Sopwith Aero Marquis Messerschmitt Bf 109 Pas-de-Calais

Sopwith Aero Marquis Messerschmitt Bf 109 Pas-de-Calais

- Hotspot

Das könnte Sie auch interessieren

Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Panerai und die Kunst der großen Komplikationen
Vom Ewigen Kalender bis zur Minutenrepetition – wie das Laboratorio di Idee die Grenzen moderner Uhrmacherkunst neu definiert
11 Minuten
12. Mär 2026
Ein erstes Mal für Serica: Was die Marke mit der neuen Ref. 5330 wagt
Die neue Dive-Chronometer-Referenz integriert erstmals eine beliebte Komplikation – und bewahrt dennoch die ikonische Klarheit der Serica-Taucheruhren
4 Minuten
13. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige