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Lesedauer 4 Min.

Rolex: Diese Uhren verschwinden 2026 aus dem Sortiment

Rolex sortiert 2026 aus: Mit „Pepsi“ GMT und „Cookie Monster“ verschwinden zwei der begehrtesten Modelle aus dem aktuellen Sortiment.
Detail, Zifferblatt, grün, Rolex GMT-Master II Pepsi
©  Rolex

Bei Rolex sind es nicht immer die Neuheiten, die langfristig den größten Impact haben – sondern die Modelle, die verschwinden. Denn diese Zeitmesser werden nicht selten zu begehrten Sammelobjekten. Auch 2026 bestätigt sich diese Regel eindrucksvoll. Mit der Einstellung einiger der begehrtesten Referenzen der letzten Jahre verändert die Marke nicht nur ihr Portfolio, sondern auch den Sammlermarkt (mal wieder) nachhaltig.

Allen voran trifft es zwei absolute Schwergewichte der modernen Rolex-Ära: die GMT-Master II „Pepsi“ und die Submariner „Cookie Monster“ (deutsch: Krümelmonster). Beide stehen exemplarisch für das, was Rolex ausmacht – und genau deshalb ist ihr Abschied so bemerkenswert.

Rolex GMT-Master II „Pepsi“: das Ende einer Ära

Kaum eine Uhr ist so eng mit der Geschichte von Rolex verbunden wie die „Pepsi“. Die rot-blaue Lünette ist seit den 1950er-Jahren das visuelle Markenzeichen der GMT-Master – ursprünglich entwickelt für Piloten, heute ein Symbol für globale Mobilität und Sammlerleidenschaft.

Zwei Versionen der Rolex GMT-Master II, Front, Armband, Edelstahl, Weißgold

Rolex GMT-Master II: Die ikonische „Pepsi“ zählt zu den prägendsten Referenzen – und ist nun Geschichte.

©  Rolex

Mit der aktuellen Generation, insbesondere der Referenz 126710BLRO aus Edelstahl, erreichte die „Pepsi“ einen neuen Hype. Lange Wartelisten, hohe Zweitmarktpreise und enorme Nachfrage machten sie zu einer der begehrtesten Rolex überhaupt.

Dass Rolex nun alle Varianten gleichzeitig einstellt – von Edelstahl bis Weißgold, von Jubilee- bis Oyster-Band – ist ungewöhnlich. Es ist kein schleichender Abschied, sondern ein klarer Schnitt. Für Sammler:innen bedeutet das vor allem eines: Die verfügbare Stückzahl ist ab sofort begrenzt, die Nachfrage bleibt.

Während die „Pepsi“ schon länger als möglicher Kandidat galt, kam das Ende der Submariner Ref. 126619LB überraschend. Die Kombination aus schwarzem Zifferblatt und blauer Lünette brachte ihr den Spitznamen „Cookie Monster“ ein – und machte sie zu einer der markantesten Luxussportuhren im Rolex-Portfolio.

Frontalansicht der Rolex-Submariner-Submariner Ref. 126619LB, „Cookie Monster“
Submariner Date Ref. 126619LB: Die luxuriöse Sportuhr verbindet Toolwatch-DNA mit Edelmetall-Anspruch. ©  Rolex

Gefertigt aus Weißgold, technisch auf dem neuesten Stand und mit starker Präsenz am Handgelenk, war sie eine der spannendsten Interpretationen der Submariner. Ihr plötzlicher Abgang deutet darauf hin, dass Rolex die Edelmetall-Sportmodelle neu ausrichten will.

Yacht-Master & Datejust: leiser Abschied im Hintergrund

Neben diesen beiden großen Namen räumt Rolex auch im Detail auf. Besonders die Yacht-Master trifft es: Diamant- und „Pavé“-Zifferblätter sowie ausgewählte Everose-Modelle verschwinden aus dem Katalog. Gleichzeitig deutet vieles auf eine strategische Neuausrichtung dieser Linie hin.

Auch bei klassischeren Modellen zeigt sich ein Wandel. Bestimmte Datejust-Varianten – etwa mit römischen Ziffern oder auffälligen Zifferblattfarben wie „Azzurro“ – werden zunehmend ausgedünnt. Gleiches gilt für Day-Date-Modelle mit Stein-Zifferblättern sowie einige experimentellere Designs der letzten Jahre.

Was das für Sammler und Sammlerinnen bedeutet

Rolex stellt Modelle selten dann ein, wenn sie sich schlecht verkaufen – sondern genau dann, wenn sie auf ihrem Höhepunkt sind. Das sorgt dafür, dass die Nachfrage auch nach Produktionsende hoch bleibt, während das Angebot zwangsläufig sinkt. Gerade Modelle mit klarer Identität – wie die „Pepsi“ oder die „Cookie Monster“ – entwickeln sich nach ihrer Einstellung oft zu modernen Klassikern. Für Sammler und Sammlerinnen entsteht damit ein Zeitfenster: die Phase zwischen offizieller Einstellung und vollständiger Marktanpassung.

Die Discontinuations 2026 zeigen deutlich, wohin die Reise geht

Rolex verschlankt, fokussiert und bereitet den Boden für neue Kapitel. Besonders bei GMT-Master und Submariner dürften mittelfristig neue Interpretationen folgen. Bis dahin gilt: Die spannendsten Rolex des Jahres sind somit weniger die neuen – sondern die, die es ab jetzt nicht mehr gibt.

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