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Lesedauer 3 Min.

Weltpremiere in der Haute Horlogerie: Urwerk – UR-10 SpaceMeter

Die Neuvorstellung von Urwerk ist mehr als ein Zeitmesser – sie ist ein Instrument, das die Bewegungen unseres Planeten im Raum sichtbar macht.
Urwerk – UR-10 SpaceMeter, ausgefallene Titanuhr mit Automatikwerk

UR-10 SpaceMeter

© Urwerk 

Mit der neuen „UR-10 SpaceMeter“ wagt Urwerk einen spektakulären Perspektivwechsel. Die Uhr ist mehr als ein Zeitmesser – sie ist ein Instrument, das die Bewegungen unseres Planeten im Raum sichtbar macht. Drei Zähler auf dem Zifferblatt messen die zurückgelegten Distanzen der Erde bei ihrer Rotation und Revolution – eine Hommage an die Relativität von Zeit und Raum. „Wir sind Passagiere auf einem sich ständig durch den Kosmos bewegenden Planeten“, erklärt Urwerk-Mitbegründer Martin Frei. Mit der UR-10 macht die Manufaktur diese Bewegung sichtbar.

Urwerk – UR-10 SpaceMeter, ausgefallene Titanuhr mit Automatikwerk

UR-10 SpaceMeter

© Urwerk 

Technische Meisterleistung

Das 45,4 mal 44 Millimeter große Gehäuse aus Titan und Stahl ist das flachste, das Urwerk je gebaut hat: Es misst lediglich 7,13 Millimeter in der Höhe. Zwei ineinandergreifende Gehäuseteile – längs verschraubt und fein sandgestrahlt – verbinden Symmetrie mit technischer Komplexität. Trotz seiner klaren Linien bleibt die Konstruktion eine Meisterleistung der Mikroarchitektur. Saphirgläser mit Antireflexbeschichtung sorgen für uneingeschränkte Sicht auf das außergewöhnliche Zifferblatt.

 

Urwerk – UR-10 SpaceMeter, ausgefallene Titanuhr mit Automatikwerk

UR-10 SpaceMeter

© Urwerk

Wissenschaft trifft Poesie

Die UR-10 vereint präzise Uhrmacherei und kosmische Symbolik. Neben einer zentralen Stunden- und Minutenanzeige sind drei weitere Indikatoren zu erkennen: Der sogenannte Earth-Zähler bei zwei Uhr misst in 500-Meter-Schritten die tägliche Erdrotation, was einer Gesamtstrecke von 10 Kilometern pro Umdrehung entspricht. Der Sun-Zähler bei vier Uhr visualisiert die jährliche Umlaufbahn der Erde um die Sonne in 1000-Kilometer-Abschnitten. Der Orbit-Zähler bei neun Uhr schließlich kombiniert beide Bewegungen auf harmonisch synchronisierten Skalen. Auf der Rückseite vollendet ein umlaufender Zeiger über einer 24-Stunden-Skala das Konzept. Das gewölbte Zifferblatt, gefertigt in der hauseigenen Werkstatt, besticht durch aufwendige Veredelungen – PVD-beschichtet, kreisförmig satiniert und ausgestattet mit Superluminova.

Urwerk – UR-10 SpaceMeter, ausgefallene Titanuhr mit Automatikwerk

UR-10 SpaceMeter

© Urwerk

Innovation bis ins kleinste Detail

Im Inneren arbeitet das Kaliber UR-10.01 – ein Automatikuhrwerk mit einer patentierten Double-Flow-Turbine. Zwei gegenläufige Propeller erzeugen Luftwiderstand, um den Rotor bei hoher Drehgeschwindigkeit zu stabilisieren und das System vor Überlastung zu schützen. Das Werk mit 44 Lagersteinen arbeitet mit einer Frequenz von 4 Hertz, bietet 43 Stunden Gangreserve und besteht aus Materialien wie ARCAP, Durnico, CuBe und Nickel. Extrem leichte Räder, einige kaum schwerer als eine Wimper, minimieren Reibung und Energieverlust.

 

Urwerk – UR-10 SpaceMeter, ausgefallene Titanuhr mit Automatikwerk

UR-10 SpaceMeter

© Urwerk 

Titan und Tragekomfort

Das sandgestrahlte Titanarmband mit Faltschließe folgt der ergonomischen Linienführung des Gehäuses. Es ergänzt die technische Klarheit des Designs und unterstreicht den industriellen Charakter des Modells.

 

Urwerk – UR-10 SpaceMeter, ausgefallene Titanuhr mit Automatikwerk

UR-10 SpaceMeter

© Urwerk 
Die UR-10 SpaceMeter erscheint in zwei Ausführungen. Neben einer naturfarbenen Titan-Version ist ebenfalls eine schwarz PVD-beschichtete Variante erhältlich. Die jeweils auf 25 Exemplare limitierte Edition kostet umgerechnet rund 75.300 Euro.

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