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Aviator: Swiss made

Jetzt Swiss made: das Uhrenmodell Douglas von Aviator
Jetzt Swiss made: das Uhrenmodell Douglas von Aviator
© PR
Es ist kaum zu glauben: In Sachen Sponsoring gelingt es der Uhrenmarke Hublot seit Jahren, mit den interessantesten und aufregendsten Sportlern, Künstlern, Organisationen und Events Partnerschaften abzuschließen. Nach – unter anderem – Depeche Mode, Diego Maradona, Fußball-WM, Formel 1, Usain Bolt, Manchester United und Bayern München gab der Firmenpatron Jean-Claude Biver im November eine „umfassende Zusammenarbeit“ mit Ferrari bekannt. Diese besagt unter anderem, dass Hublot als offizieller Zeitnehmer für Ferrari fungieren soll und als einzige Marke offizielle Ferrari-Uhren herstellen wird. In Basel wurde nun die erste Uhr präsentiert: eine Big Bang, klar, aber in einer neuen Gehäuseform und aus einem neuen Material. Letzteres ist das ebenfalls erst Ende 2011 vorgestellte „Magic Gold“, eine Legierung aus 75 Prozent Gold und 25 Prozent Keramik, die für eine besonders harte und kratzfeste Oberfläche sorgen soll.
Mit einem Durchmesser von 45,5 Millimetern ist das neue Uhrenmodell Big Bang Ferrari Magic Gold nicht nur größer als die bisherigen Big Bangs, auch die Form von Lünette, Drückern und Krone wurde verändert. Letztere ist jetzt so konstruiert, dass das H-Logo immer gerade steht. Die Drücker sind wesentlich länger geworden, zudem ist der untere mit dem Ferrari-Schriftzug verziert. Das ist nicht der einzige Bezug zur Kultmarke aus Maranello: Das berühmte springende Pferd findet sich, reliefartig hervorgehoben, auf der linken Zifferblatthälfte, und die Datumsscheibe ist im typischen Ferrari-Gelb gehalten. Beim Werk vertraut Hublot diesmal auf sein hauseigenes Manufakturkaliber Unico: Es verfügt über eine säulenradgesteuerte Chronographenfunktion mit einer horizontalen Doppelkupplung. Das heißt, neben der regulären Räderkupplung zwischen Sekundenrad und Chronozentrumsrad gibt es eine zweite Kupplung zum Antrieb des Minutenzählers, die direkt ans Federhaus andockt. Dadurch wird Kraft eingespart und man verliert nach Einschalten des Chronographen weniger Amplitude. Das Unico besteht aus 330 Bauteilen, hat eine Gangautonomie von 72 Stunden und ist auf eine Unruhfrequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde getaktet. Die Uhr wird mit zwei auswechselbaren Armbändern geliefert: einem mit Kautschuk unterfütterten Lederband und einem Textilband. Diese lassen sich mithilfe eines bei den Bandanstößen platzierten Drückers – ähnlich dem Prinzip von Sicherheitsgurten – schnell und einfach lösen und wieder befestigen. Die Big Bang Ferrari Magic Gold kostet 28.300 Euro, daneben gibt es eine Variante in Titan für 20.300 Euro. Erhältlich werden die Uhren nicht nur bei Juwelieren, sondern auch in Ferrari-Stores sein. buc
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