Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Baume & Mercier: Blauer Stopper

Mit blauem Zifferblatt: der Capeland Chronograph von Baume & Mercier
Mit blauem Zifferblatt: der Capeland Chronograph von Baume & Mercier
© PR
Das Uhrenmodell Royal Oak erschien im Jahr 1972 als weltweit erste Luxus-Sportuhr. 2012 feiert der Uhrenhersteller Audemars Piguet den runden Geburtstag seines Bestsellers mit sechs neuen Herrenuhren.
Was der im vergangenen Jahr verstorbene Designer Gérald Genta Anfang der siebziger Jahre für Audemars Piguet entworfen hatte, musste geradezu polarisieren: Die 1972 lancierte Royal Oak war mit 39 Millimetern für den damaligen Geschmack (zu) groß, besaß eine eckige Lünette mit sichtbaren Schrauben und war extrem teurer, obwohl das Gehäuse nicht aus Edelmetall bestand. 3500 Schweizer Franken mussten Uhrenfans mit Mut zum Ungewöhnlichen ausgeben; das war mehr, als die meisten Golduhren kosteten. Der Name der Uhr stammt von einer Reihe britischer Schlachtschiffe, denn die einmalig gestaltete Lünette war von Schiffsbullaugen ebenso inspiriert wie von den verschraubten Sichtfenstern historischer Tiefseetaucherhelme. [HTML1] Aus heutiger Sicht scheint es fast undenkbar, dass der Erfolg einige Zeit auf sich warten ließ; schließlich ist die Royal Oak in ihren vielfältigen Abwandlungen der unbestrittene Bestseller der Uhrenmanufaktur Audemars Piguet. Damals dauerte es jedoch rund zwei Jahre, bis Uhrenliebhaber dem Reiz des Besonderen erlegen waren und der neue Zeitmesser endlich in größeren Stückzahlen produziert wurde. Übrigens gibt es für den hohen Einführungspreis – und auch für die heutigen stolzen Preise – durchaus Argumente: So bestehen Lünettenschrauben, Zeiger und Indexe jedes Modells aus Gold, das komplexe Armband besitzt 138 polierte Kanten, und das Guillochieren, Entgraten und Lackieren der Zifferblätter nimmt rund 20 Stunden in Anspruch. Was ist neu? Um das Jubiläum der Uhren-Ikone angemessen zu zelebrieren, stellt Audemars Piguet neben unlimitierten Neuheiten zwei Platin-Skelettuhren in Auflagen von jeweils 40 Stück vor. Die 39 Millimeter große Royal Oak Skelett extraflach wird vom 3,05 Millimeter dünnen Handaufzugskaliber 5122 angetrieben. Um eine größtmögliche Transparenz zu gewährleisten, wurden die Datumszahlen auf einen Saphirglasring gedruckt und werden erst vor dem grauen Hintergrund des Datumsfensters vollends sichtbar. Alle Werkteile sind in Handarbeit poliert oder satiniert, kreisgeschliffen oder geperlt.
Die Royal Oak Skelett extraflach ist limitiert auf 40 Stück (114.000 Euro) Von der Royal Oak Tourbillon extraflach gibt es auch nur 40 Exemplare (285.000 Euro)
Ein einfacheres Skelett, aber eine komplexere Werkmechanik weist das Royal Oak Tourbillon Skelett extraflach auf. In ihrem 41-Millimeter-Gehäuse rotiert unterhalb der zwei Zeiger ein Tourbillon als Teil des 4,5 Millimeter hohen Handaufzugskalibers 2924, das die Manufaktur für dieses Modell neu entwickelt hat. Unlimitiert ist ein neues Modell mit historisch „korrektem“ Zifferblatt: Wie das Ursprungsmodell zeigt die Royal Oak extraflach auf gräulich blauem Grund einen Doppelindex bei der Zwölf sowie das AP-Logo bei der Sechs. In den vorangegangenen Generationen war das AP-Logo anstelle eines Zwölf-Uhr-Indexes erschienen. Auch das 39-Millimeter-Stahlgehäuse und das Automatikkaliber 2121 entsprechen den Gegebenheiten von 1972. Lediglich die Datumsscheibe erscheint nun dunkel statt weiß.
Royal Oak extraflach: 18.100 Euro Royal Oak Tourbillon extraflach: 185.000 Euro
Mit der Zweizeigeruhr verwandt, weil ebenfalls mit dem historischen graublauen Zifferblatt ausgestattet, ist das Royal Oak Tourbillon extraflach im 41-Millimeter-Roségoldgehäuse. Den Antrieb übernimmt die unskelettierte Version des oben genannten Tourbillonkalibers 2924.
Die Dreizeigeruhr Royal Oak Automatic mit dunkelgrauem oder silberfarbenem Zifferblatt besitzt nun ebenfalls einen Doppelindex bei der Zwölf und wurde von 39 auf 41 Millimeter vergrößert. Die Datumsscheibe des hauseigenen Kalibers 3120 fügt sich farblich nun ebenfalls in das Zifferblatt ein. Die Uhr ist in Edelstahl oder Rotgold erhältlich.
Zu guter Letzt gilt nun auch beim Royal Oak Chronograph: 41 statt 39 Millimeter, Doppelindex bei der Zwölf und dunkle Datumsscheibe. Zudem hat Audemars Piguet die Hilfszifferblätter klarer gezeichnet, sodass sich die Stoppzeiten und die mitlaufende Sekunde nun leichter ablesen lassen. Auch dieses Modell, das vom Kaliber 2385 mit Energie versorgt wird, ist wahlweise in Stahl oder Roségold zu haben. ak
Archiv

Neueste Beiträge

Die besten Uhren unter 10.000 Euro - Kaufratgeber für das beginnende Luxussegment
Zwischen 5.000 und 10.000 Euro haben die Luxusuhrenmarken besonders viel zu bieten: Hier findet man unter anderem Designikonen, Manufakturwerke und exklusive Materialien. Wir zeigen sieben aktuelle Uhren von 2026, die aktuell zu den spannendsten in dieser Preisklasse gehören.
7 Minuten
Favre Leuba Deep Raider Revival Orange: Retro-Taucher mit neuer Signalfarbe
Favre Leuba erweitert die Deep Raider Revival-Kollektion um eine markante Variante mit orangefarbenen Details. Inspiriert von den Taucheruhren der Marke aus den 1970er-Jahren verbindet die Neuheit historisches Design mit moderner Technik, 300 Metern Wasserdichtheit und einem Automatikkaliber mit 68 Stunden Gangreserve.
3 Minuten
Frederique Constant stellt Classics Moneta Solarmetre vor
Frederique Constant erweitert seine 2024 eingeführte Moneta-Linie um eine technisch wie gestalterisch konsequente Variante. Erstmals trifft das charakteristische Münz-Design der Kollektion auf eine integrierte Solartechnologie. Das Uhrwerk wurde mit La Joux-Perret entwickelt.
3 Minuten
Top Thema: watch.de – CPO-Luxusuhren mit geprüfter Herkunft und 1000 Tage Garantie

watch.de – CPO-Luxusuhren mit geprüfter Herkunft und 1000 Tage Garantie

- Top Thema
Titoni Seascoper Summer Edition – Limitierter Taucher mit markantem Farbkonzept

Titoni Seascoper Summer Edition – Limitierter Taucher mit markantem Farbkonzept

- Marke im Fokus
Web Special: Seiko – die neuen Uhren zum 145. Jubiläum

Seiko – die neuen Uhren zum 145. Jubiläum

- Web Special

Das könnte Sie auch interessieren

Alternativen zur Royal Oak: Markante Sportuhren mit integriertem Stahlband
Nach dem Hype um die Swatch Royal Pop ist auch die Royal Oak von Audemars Piguet in aller Munde. Wer die Royal Oak cool findet, aber nicht das passende Budget hat und dennoch eine feine mechanische Uhr in einem ähnlichen Design sucht, wird bei uns fündig: Wir stellen 7 Alternativen in verschiedenen Preisklassen vor.
7 Minuten
20. Mai 2026
Die besten Uhren unter 3.000 Euro nach der Watches and Wonders 2026 – unser Kaufratgeber
Die Watches and Wonders 2026 hat die neuen Trends gezeigt. Viele der vorgestellten Uhren liegen preislich im fünfstelligen Bereich, teils sogar noch darüber. Aber was, wenn das aktuelle Budget nur bis 3.000 Euro reicht? In unserem Kaufratgeber zeigen wir attraktive Einstiegsmodelle in die Welt der großen Marken.
6 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige