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Breitling: Navitimer Automatic 41 und Automatic GMT 41

Navitimer 2024 – das bedeutet viele Farben und die unverzichtbare Rechenschieberlünette. Einen Chronograph braucht das Modell nicht zwingend: das zeigen die neue Navitimer Automatic 41 und die Navitimer Automatic GMT 41.
Drei Stahlmodelle und ein Bicolor-Modell der Breitling Navitimer Automatic 41 im Frühjahr 2024
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Breitling

Seit Breitling 2022 seine Navitimer neu lancierte, hat die berühmte Fliegeruhr einen deutlich lifestyligen Touch bekommen. Dieser äußert sich vor allem in der Verwendung vieler Farben auf dem Zifferblatt. Nach den Chronographen und den Damen-Automatikuhren mit 32 und 36 mm Durchmesser kommen nun zwei neue Modelle auf den Markt: eine 41-mm-Automatik und eine GMT in der gleichen Größe. Als typische Navitimers zeichnen sich alle Neuheiten durch die ikonische Rechenschieberlünette aus, die schon den ersten Navitimer von 1952 zierte. Was damals noch ein wichtiges Tool für Piloten war, um z. B. Treibstoffverbrauch und Steigrate schnell ermitteln zu können, ist heute ein unverzichtbares Designelement, an dem man eine Navitimer erkennt – selbst wenn sie, wie in diesem Fall, ohne Chronographenfunktion daherkommt. Wie bei allen Breitling-Uhren sind auch die Werke der neuen Navitimers von der offiziellen Schweizer Prüfstelle COSC als Chronometer zertifiziert.

Bei der Edelstahlvariante der Navitimer Automatic 41 kann man zwischen einem blauen, einem grünen und einem eisblauen Zifferblatt wählen (Bild ganz oben). Jedes Modell gibt es entweder mit dem typischen siebenreihigen Breitling-Gliederband aus Edelstahl mit Doppelfaltschließe (5.600 Euro) oder mit einem farblich passenden Alligatorlederband mit Faltschließe (5.300 Euro).

Breitling Navitimer Automatic 41 Rotgold Lederband Soldat

Die Breitling Navitimer Automatic 41 in Rotgold mit Alligatorlederband

© Breitling

Die Bicolorvariante verbindet ein Stahlgehäuse mit einer massivgoldenen Lünette und kommt mit einem goldbraunen Krokoband für 7.650 Euro oder mit einem Bicolorband mit Stahl- und Massivgoldgliedern für 9.700 Euro. Beim reinen 18-Karat-Goldmodell macht sich der Unterschied zwischen den Bändern preislich noch stärker bemerkbar: Mit Krokoband kostet die die Uhr 14.900 Euro, mit Massivgoldband 34.500 Euro. Jede Navitimer Automatic 41 ist bis 30 m wasserdicht und 11,7 mm dick. Als Werk dient das Breitling-Kaliber 17 (Basis Eta 2824). Der Gehäuseboden ist verschraubt, die Krone nicht.

Ebenfalls neu im Frühjahr 2024: die Breitling Navitimer B12 Chronograph 41 Cosmonaute Limited Edition.

Breitling Navitimer Automatic GMT 41 zwei Stahlmodelle mit eisblauem und schwarzem Blatt und das Goldmodell

Breitling Navitimer Automatic GMT 41: Egal, ob in Stahl oder Gold, jedes Modell gibt es mit Metall- oder Krokoband

© Breitling

Das Eta-Kaliber 2893, auf dem das Breitling-Kaliber 32 der Navitimer Automatic GMT 41 basiert, bietet eine zweite Zeitzone per Extrazeiger, der auf eine 24-Stunden-Skala weist. Diese Skala, die bei den meisten GMT-Uhren ganz außen verläuft, platziert Breitling wegen der Rechenschieberlünette im Zentrum. So ist das Zifferblatt aufgeräumt und trotz der vielen Anzeigen gut ablesbar. Der GMT-Zeiger ist dank seiner Dreiecksspitze leicht von den anderen zu unterscheiden. Bei den Stahlmodellen kann man zwischen einem schwarzen, eisblauen und silberfarbenen Zifferblatt wählen, die 18-Karat-Rotgoldvariante ist mit einem grünen Blatt ausgestattet. Alle Uhren haben einen Durchmesser von 41 mm, sind 11,7 mm hoch und dank eines verschraubten Bodens (bei nicht verschraubter Krone) bis 30 m wasserdicht. Die Stahlmodelle kosten mit Stahlband 5.950 Euro, mit farblich passendem Krokoband 5.650 Euro. Bei der Golduhr ist die Differenz wesentlich größer: Breitling bietet sie mit Massivgoldband für 35.000 Euro an, mit schwarzem Alligatorband für 15.300 Euro.

Breitling Navitimer Automatic GMT 41 in Stahl mit silberfarbenem Zifferblatt

Breitling: Navitimer Automatic GMT 41 in Stahl mit silberfarbenem Zifferblatt

© Breitling

Die Vollgoldversionen sowohl der Automatic 41 als auch der GMT tragen das Origins-Label: Es steht für verantwortungsvoll abgebautes Gold im Einklang mit den Anforderungen der Swiss Better Gold Association an Sozialverantwortung und Umweltschutz.

Lesen Sie auch unser Hands-on zum 2022 neu lancierten Navitimer B01 Chronograph 43.

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