Hanhart 417 ES Moby Dick 39 mm: Wiederkehr eines seltenen Klassikers
Hanhart erweitert seine Linie 417 ES um eine lange erwartete Variante: Die 417 ES Moby Dick 39 mm übernimmt erstmals das weiße Zifferblatt mit thermisch gebläuten Zeigern in der originalen historischen Gehäusegröße von 39 mm Durchmesser.
Hanhart: 417 ES Moby Dick 39 mm mit Stahlband
HanhartHistorischer Hintergrund
Der Spitzname „Moby Dick“ geht auf eine außergewöhnlich seltene Ausführung des Hanhart-Chronographen 417 ES aus den 1950er-Jahren zurück. Während die 417 ES überwiegend mit dunklem Zifferblatt bekannt ist, existierten vereinzelt Varianten mit weißem Zifferblatt und gebläuten Zeigern. Diese wichen bewusst von der damals üblichen instrumentellen Militärästhetik ab und richteten sich an zivile Anwender, etwa in der Luftfahrt, im technischen Umfeld oder im medizinischen Bereich. Wegen der geringen Stückzahlen wurde diese Variante für viele Sammler zu einem begehrten Objekt. Der Spitzname „Moby Dick“ entstand in Anspielung auf den berühmten weißen Wal aus dem gleichnamigen Roman von Herman Melville.
2024 brachte Hanhart bereits eine 417 ES Moby Dick in 42 mm heraus.
Hanhart: die 417 ES Moby Dick 39 mm bei Nacht
HanhartHarmonische Farbgebung
Auch bei der neuen Uhr finden sich thermisch gebläute Zeiger, die optisch sehr gut zum Weiß des Zifferblatts passen. Dessen cremefarbenen arabische Ziffern und Indexe sind cremefarben gehalten und mit Superluminova Light Old Radium GL belegt. Auch die Zeiger tragen diese Leuchtmasse und sorgen zusammen mit dem kontrastreichen Layout für gute Ablesbarkeit bei Tag und Nacht. Ein weiteres wichtiges Detail ist der Leuchtpunkt auf der geriffelten Drehlünette, den man zur Kurzzeitmessung über den Minutenzeiger nutzen kann: Er ist nicht, wie üblich, in Rot gehalten, sondern farblich passend aus elfenbeinfarbenem Superluminova. Die Lünette selbst ist stufenlos drehbar, wie das bei Fliegeruhren damals üblich war. Das stark gewölbte, innen entspiegelte Saphirglas orientiert sich bewusst an der Optik historischer Acrylgläser der 1950er-Jahre und verstärkt den Vintage-Charakter der Uhr. Das 39 mm große Edelstahlgehäuse verbindet satinierte und polierte Flächen und orientiert sich eng an den historischen Proportionen. Die Gehäusehöhe beträgt inklusive Glas 13,6 mm und ist damit für eine Toolwatch nicht zu hoch. Für einen klaren Übergang zwischen Hörnern und Gehäuseflanken sorgen fein ausgearbeitete Fasen.
Der Boden ist mit dem historischen Hanhart-Logo verziert.
HanhartMechanik mit modernem Anspruch
Im Inneren arbeitet das Handaufzugskaliber Sellita SW510 M. Das Werk bietet eine Gangreserve von mindestens 58 Stunden, schlägt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und verfügt über die übliche "Bicompax"-Aufteilung mit zentralem Chronographenzähler, 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr und kleiner Sekunde bei 9 Uhr. Jedes Werk wird in der Hanhart-Manufaktur in Gütenbach individuell reguliert. Die internen Vorgaben liegen bei einer Gangabweichung von 0 bis +8 Sekunden pro Tag im Durchschnitt über sechs Lagen – mit bewusstem Verzicht auf negative Abweichungen in den Hauptlagen. Ein innenliegender Weicheisenkäfig schützt das Uhrwerk effektiv vor Magnetfeldern bis zu 16.000 A/m. Zusätzlich kommt ein spezieller Hanhart-Stoßschutz zum Einsatz, der die mechanische Belastbarkeit im Alltag erhöht.
Die 39 mm Durchmesser machen sich gut am Handgelenk.
HanhartAlltagstauglich konstruiert
Trotz ihrer historischen Anleihen ist die Moby Dick 39 mm konsequent für den modernen Einsatz ausgelegt. Die Wasserdichtigkeit beträgt 10 bar, realisiert durch verschraubten Edelstahlboden und verschraubte Krone mit historischem Hanhart-„h“-Logo. Der Boden trägt zudem eine fortlaufende Seriennummer. Ausgeliefert wird der Chronograph wahlweise am Rindlederarmband mit weißer Kontrastnaht und Edelstahl-Dornschließe oder am Edelstahlband mit Faltschließe. Die Anstoßbreite beträgt 20 mm. Nach dem gewählten Band richtet sich auch der Preis: Mit Lederband ist sie für 2.290 Euro erhältlich, 2.490 Euro kostet sie mit Stahlband.