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Lesedauer 4 Min.

Tudor Black Bay Chrono 39 „Bumblebee“: Gelber Chronograph im neuen Format

Tudor bringt den Black Bay Chrono in ein neues 39-Millimeter-Gehäuse und setzt mit der „Bumblebee“ auf ein auffälliges gelb-schwarzes Zifferblatt. Technisch bleibt es bei Manufakturkaliber MT5813, Säulenrad, vertikaler Kupplung und rund 70 Stunden Gangreserve.
Tudor Black Bay Chrono 39 Bumblebee

Tudor: Black Bay Chrono 39 "Bumblebee"

© Tudor

Tudor erweitert seine beliebte Linie Black Bay um ein Modell, das schon auf den ersten Blick aus dem Rahmen fällt. Die neue Black Bay Chrono 39 „Bumblebee“ kombiniert ein leuchtend gelbes Zifferblatt mit schwarzen Totalisatoren, einem neu entwickelten 39-mm-Gehäuse und dem bekannten Manufaktur-Chronographenkaliber MT5813. Damit setzt Tudor die farbstarken Sondermodelle der sogenannten Daring Watches fort, zu denen bereits die Varianten „Pink“ und „Flamingo Blue“ gehören.

Die wichtigste Änderung gegenüber dem bekannten Black Bay Chronograph ist das Format. Während die bisherigen Stopper mit 41 mm mit einer durchschnittlichen Größe auftraten, entspricht die neue Version mit 39 mm Durchmesser und einer Gehäusehöhe von 13,1 mm dem aktuellen Trend hin zu kleineren Uhren. Der Maximalabstand von Horn zu Horn liegt bei 47 mm. 

Tudor: Black Bay Chrono 39 "Bumblebee"

39 mm in Gelb und Schwarz: Tudor Black Bay Chrono 39 "Bumblebee"

© Tudor

Gelb, Schwarz und ein klarer Motorsportbezug

Die Farbkombination auf dem Bicompax-Zifferblatt gibt dem Modell seinen Beinamen: Bumblebee ist das englische Wort für Hummel. Tudor spielt hier auch mit der eigenen Chronographenhistorie: Bereits 1970 stellte die Marke mit der Oysterdate ihren ersten Chronographen vor. Typisch waren damals kräftige Farben, eine markante Datumsposition bei 6 Uhr, ein 45-Minuten-Zähler und ein insgesamt stark instrumenteller Auftritt. Die Bumblebee von 2026 übernimmt diese Elemente in zeitgemäßer Form. Erneut gibt es einen 45-mm-Totalisator bei 3 Uhr, eine kleine Sekunde bei 9 Uhr, das Datum bei 6 Uhr – so, wie es das MT5813 vorsieht. Unverzichtbar ist auch der schon 1969 bei Tudor eingeführte „Snowflake“-Zeiger, der Stundenzeiger mit dem integrierten, auf der Spitze stehenden Quadrat. ER ist, genau wie der Minutenzeiger und die Indexe, mit Superluminova beschichtet.

Die feststehende Lünette besteht aus Edelstahl und trägt eine schwarz eloxierte Aluminiumscheibe mit Tachymeterskala. Damit bleibt die Verbindung zur Welt des Motorsports klar erkennbar. Gleichzeitig bringt die Black-Bay-DNA mit 200 Metern Wasserdichtigkeit, verschraubter Krone und robustem Gehäuse jene maritime Komponente ein, die Tudor seit Jahrzehnten prägt. Diese Mischung aus Asphalt und Meer ist typisch für Tudor und eine Grundidee des Black Bay Chronograph.

Tudor-Chronographenkaliber MT5813

Das automatische Chronographenkaliber MT5813 basiert auf dem Breitling B01.

© Tudor

Manufakturkaliber mit Säulenrad und vertikaler Kupplung

Technisch bleibt Tudor dem Manufaktur-Chronographenkaliber MT5813 verbunden. Das auf 4 Hertz getaktete Automatikwerk basiert auf dem Breitling-Manufakturkaliber B01. Es wurde von Tudor mit eigenem Regulierorgan und einer Siliziumspirale versehen und bietet rund 70 Stunden Gangreserve. Für die Steuerung der Chronographenfunktion sind das Säulenrad und eine vertikale Kupplung verantwortlich. Letztere ermöglicht einen sauberen Start der Chronographensekunde ohne Springen. Zusätzlich lässt Tudor das Werk ist vom Schweizer Prüfinstitut COSC als Chronometer zertifizieren. Tudor geht bei der montierten Uhr allerdings über den COSC-Standard hinaus und reguliert sie auf eine tägliche Abweichung von -2 bis +4 Sekunden ein. Zum Vergleich: Der COSC erlaubt beim nicht eingeschalten Werk eine durchschnittliche Abweichung von -4 bis +6 Sekunden pro Tag.

Tudor-Black-Bay-39-Bumblebee-Halbprofil

Starkes Profil: Tudor Black Bay Chrono 39 "Bumblebee"

© Tudor

Gehäuse, Drücker, Band; alles neu

Neben dem kleineren Gehäuse überarbeitet Tudor auch mehrere Details. Die verschraubten Drücker in Edelstahl tragen ein neues Rändelmuster – es ist von der zweiten Generation der Tudor-Chronographen inspiriert und lässt sich leichter bedienen. Das ebenfalls neue dreireihige Edelstahlband mit glatten Seitenelementen kombiniert polierte und satinierte Oberflächen und ist mit der Tudor T-fit-Schließe ausgestattet. Deren Schnellverstellsystem lässt sich ohne Werkzeug bedienen und erlaubt eine Feinanpassung über 8 mm in fünf Positionen. Zusätzlich nutzt die Schließe Keramikkugellager, die für ein geschmeidiges und sicheres Schließen sorgen.

Der Preis in Deutschland liegt bei 6.090 Euro. Dafür bietet Tudor einen kompakten Manufaktur-Chronographen mit eigenständigem Farbauftritt und starker Ausstattung.

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