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Lesedauer 3 Min.

Venezianico: Bucintoro 1976

Mit der Bucintoro 1976 ehrt Venezianico das legendäre Überschallflugzeug Concorde, das im selben Jahr seine ersten kommerziellen Flüge absolvierte. In jedes der 100 Exemplare ist ein Stück eines original Concorde-Rotorblatts integriert. Als Werk dient ein historisches Lemania-Kaliber.
Venezianico: Bucintoro 1976 Wristshot

Venezianico: Bucintoro 1976 

© Venezianico

Mit der auf 100 Stück limitierten Bucintoro 1976 feiert Venezianico das legendäre Überschallflugzeug Concorde. Die Jahreszahl 1976 bezieht sich auf das Jahr, in dem die Concorde zum ersten Mal mit Passagieren abhob. Berühmt ist sie vor allem durch ihre ungeahnte Geschwindigkeit: So dauerte ein Flug von Paris nach New York gerade einmal 3 1/2 Stunden. Möglich war dies dank der Überschallgeschwindigkeit, die bis maximal 2,23 Mach reichte – das entspricht 2.400 km/h. Die Flughöhe betrug bis zu 18.000 Meter. 2024 hatte Venezianico mit der Bucintoro 1969 eine ähnliche Limited Edition vorgestellt, die der Mondlandung 1969 durch das Apollo-11-Team gewidmet war. 

Venezianico Bucintoro 1976 Halbseite

Venezianico Bucintoro 1976 Halbseite

© Venezianico 

Ein Stück Concorde an der Uhr

Das 42 mm große Edelstahlgehäuse trägt auf seiner linken Flanke eine kleine verschraubte Titanplakette mit der individuellen Limitierungsnummer. Das Material wurde aus einem original Concorde-Rotorblatt herausgeschnitten. Das Stahlgehäuse ist 11,5 mm hoch und wird überragt von einem 1,6 mm dicken, gewölbten Saphirglas, das deutlich heraussteht.

Irisierendes Zifferblatt: die Venezianico Nereide Ti-Damascus

Venezianico Bucintoro 1976 linke Seite

Die Titanplatte mit der Limitierungsnummer stammt von Rotorblättern der Concorde.

© Venezianico

Historisches Lemania-Chronographenwerk

In Erinnerung an die Siebzigerjahre hat sich Venezianico beim Werk für ein historisches Chronographenkaliber entschieden: das Lemania 1873 mit Handaufzug. Von diesem Kaliber hat Venezianico 100 New-Old-Stock-Exemplare von europäischen Sammlungen zusammengetragen und sie von ihrem Meisteruhrmacher Daniele Zorzetto in 18-monatiger Arbeit aufwendig restaurieren lassen. Dazu gehörte auch das Anfertigen der oberen Brücke, das bei einigen Werken fehlte, nach entsprechenden Vermessungen und Versuchen. Auch die aus den 1970er-Jahren stammenden Dekorationen konnte Zorzetto mithilfe traditioneller Techniken reproduzieren. So ist ein schönes historisches Werk mit horizontaler Kupplung und viel Retro-Spirit entstanden.

Venezianico Bucintoro 1976 Glasboden

Durch den Glasboden sieht man das restaurierte historische Lemania-Kaliber 1873. 

© Venezianico 

Ein sprechendes Zifferblatt

Das elfenbeinfarbene Zifferblatt mit seinen dunkelblauen Zählern und den goldfarbenen Zeigern und Indexen orientiert sich ganz an klassischen Flugkapitänsuniformen. Der 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr ist mit den Begriffen "Lift off", "Mach 1" und "Mach 2" versehen – die Positionen sind nicht zufällig gewählt, sondern stehen für die Minuten, die die Concorde nach dem Start brauchte, um die Geschwindigkeiten Mach 1 (8–10 Minuten) und Mach 2 (20–25 Minuten) zu erreichen. Der 12-Stunden-Zähler bei 6 Uhr erinnert an eine Tankanzeige. Auf dem inneren Bereich der Tachymeterskala finden sich zusätzlich Markierungen für die drei Startphasen V1, VR und V2. Zusätzlich sind Indexe, Stunden- und Minutenzeiger mit weißer Superluminova BGW9 ausgelegt, damit sich die Uhrzeit auch bei Dunkelheit gut ablesen lässt. Getragen wird die bis 100 m wasserdichte Bucintoro 1976 an einem Sansovino-Stahlband oder an einem blauen Lederband italienischer Provenienz. Der Preis liegt bei 4.750 Euro.

Venezianico Bucintoro 1976 Titanplättchen

Die Titanplättchen werden aus original Concorde-Rotorblättern herausgeschnitten.

© Venezianico 
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