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Lesedauer 3 Min.

Handgraviertes Zifferblatt: Moritz Grossmann Tremblage Green

Feinste traditionelle Handwerkskunst: Die neue Tremblage Green von Moritz Grossmann beeindruckt durch ihr grünes Zifferblatt, das nach althergebrachter Gravierkunst veredelt ist.
Moritz Grossmann Tremblage Green in Roségold vorn und hinten
© Moritz Grossmann

Dass sich Moritz Grossmann auf traditionelle Handwerkskunst versteht, hat die Glashütter Manufaktur bereits mehrfach bewiesen. Bei der neuen Tremblage Green sieht man es auf den ersten Blick: Ihr Zifferblatt ist in der sogenannten Tremblage-Technik bearbeitet: Dabei wird ein Zifferblatt aus Neusilber von Hand mit verschiedenen Sticheln bearbeitet. Das Ergebnis ist eine nicht glatte, sondern gekörnte Oberfläche, die das einfallende Licht dämpft und das Blatt samtig matt wirken lässt. Nur wenige Uhrenmanufakturen sind heute noch in der Lage, mit dieser althergebrachten Technik zu arbeiten.

Moritz Grossmann Tremblage Green in Weißgold

Moritz Grossmann: Tremblage Green in Weißgold

© Moritz Grossmann

Dreidimensionaler Effekt

Nachdem Moritz Grossmann vor einiger Zeit bereits zwei Tremblage-Modelle, in Roségold und Edelstahl, mit naturbelassenen Neusilber-Zifferblättern vorstellte, folgen nun zwei Versionen in Grün. Dieser dunkle Ton, der einen an Tannenwälder denken lässt, passt ideal zu der reduzierten Gestaltung des Zifferblatts und den feinen, von Moritz Grossmann in der eigenen Manufaktur gefertigten Zeigern. Die schienenförmigen Skalen für die Minuten (außen) und die kleine Sekunde harmonieren dabei mit den kursiven arabischen Stundenzahlen. Da die beiden letztere genau wie der historische "M. Grossmann"-Schriftzug das Zifferblatt leicht überragen, entsteht ein hochwertiger dreidimensionaler Effekt. Wer genau hinschaut, sieht, dass alle Ziffern, Skalen und Schriften mit einem zarten Strichschliff veredelt sind - eine Liebe zum Detail, die das geschulte Auge erfreut.

Kooperation mit einem Künstler: die Moritz Grossmann Art Edition Max Frintrop

Moritz Grossmann: Die Tremblage Green ist mit dem Handaufzugskaliber 100.1 bestückt.

Moritz Grossmann: Die Tremblage Green ist mit dem Handaufzugskaliber 100.1 bestückt.

© Moritz Grossmann

Von Hand veredeltes Manufakturwerk

Dreht man die Uhr um, geht die Freude weiter: Durch den Glasboden kann man das in der Manufaktur entwickelte und gefertigte Handaufzugskaliber 100.1 mit 42 Stunden Gangreserve bewundern. Seine Architektur sieht eine Glashütter Zweidrittelplatine, in deren kreissegmentartigen Ausschnitt sich die Unruh perfekt einpasst. Ein besonderes Augenmerk gilt dem handgravierten Unruhkloben mit der typischen Schraube zum Verstellen des Rückerzeigers. Die Unruh mit 4 Masse- und 2 Regulierschrauben ist mit einer Breguet-Spirale versehen. Verschraubte Goldchatons und Glashütter Streifenschliff runden die hochwertige Veredelung von Hand ab.

Moritz Grossmann Tremblage Green in Roségold

Moritz Grossmann: Tremblage Green in Roségold

© Moritz Grossmann

Limitiert auf 2 x 8 Exemplare

Die Tremblage Green gibt es in zwei auf je 8 Exemplare limitierten Ausführungen: einmal in Weißgold und einmal in Roségold. Die Zeiger bestehen, farblich passend, einmal aus poliertem Stahl, zum anderen aus Roségold. Aus dem für die Zeiger gewählten Material ergibt sich auch, dass die Roségolduhr etwas mehr kostet als das Schwestermodell aus Weißgold: 67.500 bzw. 65.700 Euro ruft Moritz Grossmann für die 41 mm großen und 11,35 mm hohen Dreizeigeruhren auf.

Weiterlesen: Die Uhr zum 16. Manufakturgeburtstag

Moritz Grossmann Glashütte Uhren Uhren über 50.000 Euro Goldene Uhr Dreizeigeruhr Uhr Handaufzug Manufakturkaliber

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