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Lesedauer 4 Min.

Außergewöhnliche Leuchtkraft: Mit der Meistersinger Archao wird die Nacht zum Tag

Meistersinger feiert sein 25-jähriges Bestehen mit der Archao: einer neuen Einzeigeruhr, die auf grafische Klarheit, starke Leuchtkraft und ein schwarz beschichtetes Edelstahlgehäuse setzt. Mit Schwarz, Blau oder Rot stehen drei Zifferblattfarben zur Auswahl.
Meistersinger: Archao, alle drei Modelle

Meistersinger: Die Archao gibt es mit schwarzem, blauem und rotem Zifferblatt.

© Meistersinger

Die Einzeigeruhr neu interpretiert – mit maximaler Leuchtkraft

Einzeigeruhren vermitteln uns eine ganz besondere Art, Zeit zu erleben. Der Verzicht auf eine sekundengenaue Darstellung fordert einen unweigerlich dazu heraus, mit der Zeit anders umzugehen, sie bewusster wahrzunehmen. Dieser Konzentration auf das Wesentliche hat sich die von Manfred Brassler 2001 gegründete Marke Meistersinger aus dem westfälischen Münster seit einem Vierteljahrhundert verschrieben. Ihr 25-jähriges Bestehen feiert Meistersinger nun mit einem Modell, das die Designidee der Marke konsequent weiterentwickelt: die neue Archao. 

Meistersinger: Archao schwarz

Meistersinger: Archao mit schwarzem Zifferblatt

© Meistersinger

Die Zeit anders erleben

Wie immer richtet sich der Blick auf das klar strukturierte Zifferblatt mit dem langen, nadelförmigen Stundenzeiger. Dessen Aufgabe ist es nicht, die Zeit minutengenau anzuzeigen – obwohl selbst das annährend genau möglich ist, da der Abstand zwischen zwei Minutenpunkten für 5 Minuten steht. Stattdessen hat man den Ablauf des Tages klar vor sich. Wer etwa um kurz nach 12 Uhr vom Mittagessen kommt und bis 18 Uhr arbeiten will, kann auf der rechten Zifferblatthälfte sehen, wie weit der Rest des Arbeitstages vorangeschritten ist. Gleichzeitig entzieht der Verzicht auf einen Minutenzeiger den Benutzer dem Stress des Minutendiktats und lässt ihn das langsame, aber stetige Verstreichen der Zeit wahrnehmen. Dieses Prinzip knüpft an Uhren aus früheren Jahrhunderten an, die lange mit nur einem Zeiger ausgestattet waren. Minuten- und Sekundenanzeige kamen erst später hinzu. Insofern passt auch der Name der Uhr, der einen an das Wort "archaisch" denken lässt – konkret leitet er sich vom altgriechischen "archaios" ab, was u. a. "alt" oder "ursprünglich" bedeutet.

Ebenfalls neu vorgestellt: Meistersinger Panthero Jumping Hour

Die neue Archao folgt der oben beschriebenen Philosophie von Meistersinger und legt dabei einen besonders kraftvollen Auftritt hin – vor allem, wenn es dunkel wird.

Meistersinger: Die Archao bei Dunkelheit

Meistersinger: Die Archao bei Dunkelheit

© Meistersinger

Hohe Nachleuchtkraft dank Lumiblocks

Die langen, keilförmigen Stundenindexe, der skelettierte Zeiger und die zweistelligen Stundenzahlen (wie immer stellt Meistersinger einstelligen Zahlen eine Null voran) leuchten im Dunkeln besonders stark. Sie sind als weiße Lumiblocks ausgeführt: Diese massiven Leuchtelemente speichern tagsüber Licht und geben es bei Dunkelheit mit hoher Intensität wieder ab. Das Resultat ist ein ausgesprochen kontrastreiches Nachtbild. Im Gegenzug hat Meistersinger die 5-Minuten-Punkte bewusst zurückgenommen: Sie sind bei der Archao in einem hellen Grau gehalten und auch bei Tag nur aus der Nähe gut erkennbar. Umso stärker sind die Halb- und Viertelstundenstriche akzentuiert.

Meistersinger: Archao blau

Meistersinger: die Archao mit blauem Zifferblatt

© Meistersinger

Neu gestalteter Stundenzeiger

Neben den auffälligen zweistelligen arabischen Ziffern stellt nach wie vor der einzige Zeiger das zentrale Gestaltungselement dar. Meistersinger hat ihn für die Archao neu konzipiert. Er besteht zwar nach wie vor aus einem Stück, gliedert sich optisch aber in drei Teile. Das vordere Dreieck setzt sich nach einer Unterbrechung im Zentrum im hinteren Überhang fort, dabei sind nur Vorder- und Hinterteil als Lumiblocks ausgeführt. Die Skelettierung verhindert, dass er zu massiv wirkt. So erscheint er immer noch dominant, aber er gibt den Zahlen und den auf ihn abgestimmten Stundenindexen die Chance, ein optisch attraktives Gegengewicht zu bilden.

Meistersinger: Archao Boden

Archaischer geht's nicht: Der Gehäuseboden ist mit einem Vulkanmotiv verziert.

© Meistersinger

Drei Farben: Schwarz, Blau, Rot

Zum Start bringt Meistersinger die Archao in drei Varianten heraus, die sich durch die Farben von Zifferblättern und Bändern unterscheiden. Referenz R902BL kommt mit schwarzem Blatt und schwarzem Lederband, das blaue Blatt der Referenz AR908BL wird mit einem hellbraunen Band kombiniert und das rote der Referenz AR911BL mit einem dunkelroten. Die Bänder sind aus kräftigem Sattelleder gefertigt und mit einer weißen Kontrastnaht verziert. Die feinkörnige Struktur der Zifferblätter bildet einen wirkungsvollen Kontrast zu den hellen Leuchtelementen.

Meistersinger: Archao rot

Meistersinger: die Archao in Rot

© Meistersinger

Schwarze Stealth-Optik

Die Archao tritt selbstbewusst auf. Ihr zylinderförmiges Gehäuse misst 43 mm im Durchmesser und ist aus Edelstahl gefertigt. Eine mattschwarze DLC-Beschichtung (diamond-like carbon) sorgt neben dem coolen Stealth-Charakter für eine erhöhte Abriebfestigkeit. Das Gehäuse ist bis 50 Meter wasserdicht. Während sich ein Deckglas aus Saphirkristall über das Zifferblatt wölbt, hat sich Meistersinger für die Rückseite etwas Überraschendes ausgedacht. Ein bedrucktes Motiv mit einer lavadurchfluteten Vulkanoptik wird von Aussparungen durchzogen, die den Modellnamen „Archao“ ergeben. Durch die sechs Buchstaben kann man Teile des Werkes sehen.

Mit Schweizer Automatikwerk unter 3.000 Euro

Im Inneren arbeitet das etablierte Schweizer Automatik-Kaliber Sellita SW200 mit 38 Stunden Gangreserve. Den Preis hat Meistersinger auf 2.390 Euro festgesetzt.

Meistersinger Edelstahl Uhren Deutsche Uhrenhersteller Automatikuhren Uhren bis 3.000 Euro

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