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Lesedauer 3 Min.

Confrérie Horlogère: Zeitmanagement

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Das Armband der La Clef du temps besteht aus acht schmalen Kautschukriemen, die in eine Titanfaltschließe münden
© PR
Die folgenden Neuheiten sind schlicht gestaltet, schaffen es aber mit einem Schuss Farbe, Spannung ins Design zu bringen.

Uhr mit Farbakzent #1: Nomos Glashütte Metro Neomatik 41 Update

Die neue, größere Metro erhält das patentierte Nomos-Datum. Das Zifferblatt wurde in den Farben reduziert, um den zwei Fenstern in Neonorange, die das aktuelle Datum markieren, noch mehr Kraft zu verleihen. Angetrieben wird die Uhr vom Manufakturkaliber DUW 6101 mit Automatikaufzug. Das 40,5 Millimeter große Edelstahlgehäuse besitzt auf der Rückseite ein Saphirglasfenster, um das Werk betrachten zu können. Auch das graue Textilband hält sich farblich zurück. Für 3.500 Euro kann man die Manufakturuhr aus Glashütte erwerben.

Uhr mit Farbakzent #2: Junghans Max Bill Edition Set 60

Vor 60 Jahren stellte Junghans die erste von Max Bill gestaltete Armbanduhr vor. Das Jubiläum feiert die Schwarzwälder Marke mit einem Set aus drei Uhren. Alle kennzeichnet die Jubiläumsfarbgebung mit orangefarbenem Strich bei der Zwölf, ebensolcher Leuchtmasse auf Stunden- und Minutenzeiger, anthrazitfarbenem Gehäuse und beigegrauem Band. Die Jubiläumszahl 60 findet sich als einzige Minutenzahl auf dem Zifferblatt und integriert den typischen doppelten Leuchtpunkt bei der Zwölf.
Die drei Modelle unterscheiden sich in ihrer Anzeigeform und teilweise auch im Antrieb: Bei der Max Bill Automatic Edition kommen Stunde, Minute und Sekunde aus dem Zentrum, und bei der Max Bill Mega Kleine Sekunde Edition mit Funkwerk sind nur Stunde und Minute mittig positioniert. Die Max Bill Regulator Edition kombiniert den zentralen Minutenzeiger mit Hilfszifferblättern für die Stunden (oben) und die Sekunden (unten); diese Aufteilung gibt es hier zum ersten Mal. Den Regulator und die Automatic treibt ein automatisches Werk auf Sellita-Basis an, die Mega ein Junghans-eigenes Quarzfunkwerk, das die Zeitsignale von Langwellensendern in Deutschland, England, Nordamerika und Japan empfangen und die Zeit entsprechend genau anzeigen kann. Alle drei Uhren besitzen 38-Millimeter-Edelstahlgehäuse und Saphirgläser. Das Set ist auf 1.060 Exemplare limitiert und kostet 4.060 Euro.

Uhr mit Farbakzent #3: Porsche Design 1919 Globetimer UTC

Die Zeitzonenuhr 1919 Globetimer UTC Titanium Black präsentiert sich nun komplett in Schwarz, lediglich das Dreieck des Zeigers für die Heimatzeit und der Schriftzug UTC stechen blau hervor. Mit den zwei Drückern schaltet man den Zeiger für die Ortszeit einfach um eine Stunde vor oder zurück. Dabei springt sogar das Zeigerdatum, wenn man die Datumsgrenze überschreitet. Ein rundes Fenster auf der linken Zifferblattseite zeigt an, ob Tag oder Nacht ist. Porsche Design hat den Mechanismus zusammen mit dem Mechanikspezialisten Dubois Dépraz auf Basis des Schweizer Automatikkalibers Sellita SW 200 realisiert. Das Werk verfügt außerdem über ein Chronometerzertifikat. Im 42 Millimeter großen PVD-beschichteten Titangehäuse kostet der Zeitmesser 6.250 Euro. jk
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