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Lesedauer 3 Min.

Aktuelle Sonderausstellung im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte: "Die Zeit ist weiblich"

Im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte ist noch bis zum Ende des Jahres eine Sonderausstellung über Damenuhren zu sehen. Dabei stehen nicht nur feminine Zeitmesser im Fokus, sondern auch die Rolle der Frau in der Geschichte der Uhrmacherei wird aus interessanten Blickwinkeln heraus beleuchtet.
Deutsches Uhrenmuseum Glashuette, Aufmacher

„Die Zeit ist weiblich“, Sonderausstellung des Deutschen Uhrenmuseums Glashütte

© Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Holm Helis

Auf Basis der Sammlungsbestände des Deutschen Uhrenmuseums Glashütte geht die Ausstellung zum einen der Frage nach, was eine Damenuhr ist beziehungsweise was eine Uhr zu einer solchen macht. Zum anderen wird die Rolle der Frauen in der Uhrenindustrie betrachtet. Welchen Einfluss sie auf die Produktion, den Umgang mit der Zeit und das Handwerk ausgeübt haben. Auch die Definition des Genres wird thematisiert. Ist es allein die Größe, die eine Uhr zu einer Damenuhr macht? Oder die Optik? Die Wahl der Materialien? Die Ausstellung gibt mit zahlreichen Exponaten aus Glashütte und internationaler Produktion Antworten auf diese Frage.

Deutsches Uhrenmuseum Glashuette, historische Taschenuhren

Seltene und prachtvolle historische Taschenuhren sind noch bis Ende des Jahres im Deutschen Uhrenmuseum Glashütte zu bestaunen.

© Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Holm Helis

Neben der beeindruckenden Ausstellung von Damenuhren in faszinierender Vielfalt werden auch wichtige Protagonistinnen aus der Welt der Zeitmessung vorgestellt. Die Besucher lernen zum Beispiel Eva Fitkau kennen. Sie war eine von nur wenigen Schülerinnen an der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte und stellte mit einem Gangmodell mit fliegendem Tourbillon ihr außergewöhnliches Talent unter Beweis.

Deutsches Uhrenmuseum Glashuette, Fitkau

Technische Bravourleistung: Eva Fitkau baute während ihrer Schulzeit in der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte ein Gangmodell mit fliegendem Tourbillon

© Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Holm Helis

Zudem wird der Engländerin Ruth Belville, die als „Greenwich Time Lady“ in die Geschichte einging, ein Bereich gewidmet. Und es wird die bekannte Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach vorgestellt, eine Uhrenenthusiastin, die zu Lebzeiten eine stattliche Sammlung aufbaute und sich mit der Novelle „Lotti, die Uhrmacherin“ speziell dem Thema widmete. Dieses Stück wird in Michael Sommers „Weltliteratur to go“ als Video gezeigt, in dem die Charaktere durch Playmobil-Figuren verkörpert werden. Weiterhin sind in der Ausstellung Ausschnitte aus dem auf der Berlinale 2022 prämierten Filmkunstprojekt „Unruh“ zu sehen.

Deutsches Uhrenmuseum Glashuette, Ebner-Eschenbach

Ein Bereich widmet sich der Autorin Marie von Ebner-Eschenbach

© Deutsches Uhrenmuseum Glashütte, Holm Helis

Am 8. und am 15. August 2024 lädt der Museumsleiter Dr. Ulf Molzahn zu Führungen durch die Sonderausstellung ein. Dabei referiert unter anderem darüber, wann es vermutlich die ersten Damenuhren in Glashütte gab und welche Herausforderungen es bei der exakten Zuordnung gibt.

Deutsches Uhrenmuseum Glashuette, Molzahn

Am 8. und am 15. August 2024 lädt der Museumsleiter Dr. Ulf Molzahn zu Führungen durch die Sonderausstellung ein

© Deutsches Uhrenmuseum Glashuette

Die Sonderausstellung „Die Zeit ist weiblich“ ist bis Dezember 2024 geöffnet.

Weitere Information gibt es auf der Homepage des Deutschen Uhrenmuseums Glashütte.

Damenuhren

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