Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Avantgarde bei Uhr und Architektur

Die Lehmann Schramberg Intemporal Zeigerdatum vor Bahnhof Liège-Guillemins
Die Lehmann Schramberg Intemporal Zeigerdatum vor Bahnhof Liège-Guillemins
© PR
Betrachtet man zeitgenössische Architektur, entdeckt man interessante Parallelen zwischen Gestaltungselementen einzelner wichtiger Bauwerke einerseits und dem aktuellen Uhrendesign andererseits. Wir zeigen Ihnen sechs Beispiele für faszinierende Designparallelen zwischen Uhr und Architektur.

Designparallele #1 zwischen Uhr und Architektur: Lehmann Intemporal und Bahnhof Liège-Guillemins

Santiago Calatravas Bauten heben sich wie Skelette unbekannter Wesen in den Raum, er liebt die geschwungene Linie, ihre Wiederholung und ihren Ausbau zum Raster. Sein Bahnhof in Lüttich macht das Umsteigen zum ­ästhetischen Erlebnis. Auch die Uhrenmarke Lehmann Schramberg aus dem Schwarzwald ist der Rasterstruktur verfallen und realisiert diese in wesentlich kleinerem Maßstab: ­einerseits auf Uhren wie der Intemporal Zeigerdatum mit Automatikwerk (9.980 Euro), andererseits auf dem Werk selbst – als markentypische Dekoration.
Lehmann Schramberg: Intemporal Zeigerdatum
Lehmann Schramberg: Intemporal Zeigerdatum © PR
Bahnhof Liège Guillemins von Santiago Calatrava
Bahnhof Liège Guillemins von Santiago Calatrava. Foto: Shutterstock/Ana del Castillo © PR

Designparallele #2 zwischen Uhr und Architektur: Richard Mille RM 07-01 Nephrite Edition und die Elbphilharmonie

Lange war die Hamburger Elbphilharmonie umstritten: Ist dieses Bauwerk von Herzog & de Meuron wirklich seine ungeheuren Kosten wert? Kaum ist das Gebäude fertig, sind sich alle einig: ja. Die Elbphilharmonie mit ihren wellenartigen Dachkämmen, ihren Vexierspielen zwischen ovalen und rechteckigen Formen, mit ihrer transparenten Ausstrahlung fasziniert. Die Uhrenmarke Richard Mille hat sich schon vor Jahren für die spannungsvolle, weder eindeutig runde noch eindeutig eckige Tonneauform entschieden. Die hellen Materialien der Damenuhr RM 07-01 Nephrite Edition (123.332 Euro) – weiße Keramik, leuchtende Diamanten, mattgrüne Jade – wirken noch lichter dank eines transparenten Durchblicks auf das skelettierte Automatikwerk. Perfekt fürs Selfie vor der Elphi.
Richard Mille RM07-01 Nephrite Edition
Richard Mille RM07-01 Nephrite Edition © Youenn.b
Die Hamburger Elbphilharmonie von Herzog & de Meuron
Die Hamburger Elbphilharmonie von Herzog & de Meuron. Foto: Shutterstock/Yurii Andreichyn © PR

Designparallele #3 zwischen Uhr und Architektur: Grand Seiko Black Ceramic und Centre Pompidou

Japan steht für eine Ästhetik der Feinheit und Leichtigkeit. Seiko hat für das „Avantgarde“ Art Project eine Grand Seiko Black Ceramic Limited Edition kreiert, die ein Netzstrumpfhosen-Motiv des namhaften Tokioter Fotografen Daido Moriyama aufgreift. Die Struktur des fotografierten Strumpfwerks wurde auf das extra lange Lederarmband übertragen, wodurch der Chronograph mit Handaufzugswerk und zweiter Zeitzone (14.900 Euro) eine so ­urbane wie filigrane Schwarz-weiß-Optik ­erhält. Der japanische Architekt Shigeru Ban ist für den Gebrauch von Papier und Holz als Baumaterial und für einen feinfühligen Umgang mit Strukturen bekannt – exemplarisch zu bewundern bei dem von ihm entworfenen Centre Pompidou Metz.
Grand Seiko Black Ceramic Limited Edition
Grand Seiko Black Ceramic Limited Edition © PR
Das Centre Pompidou in Metz. Foto: Shutterstock/Huang Zheng
Das Centre Pompidou in Metz. Foto: Shutterstock/Huang Zheng © PR

Designparallele #4 zwischen Uhr und Architektur: H. Moser & Cie. Endeavour Tourbillon und Dongdaemun Design Center

Die Bauten der 2016 ­verstorbenen Architektin Zaha Hadid schwingen sich in fast irreal erscheinenden Formen durch die Gesetzmäßigkeiten von Statik und Schwerkraft hindurch. Räume und Linien ihres Dongdaemun Design Center im koreanischen Seoul scheinen zu fließen. Ganz so, wie die einzelnen Designelemente der Endeavour Tourbillon Dual Time mit Automatikkaliber von H. Moser & Cie. (71.500 Euro) ineinanderzufließen scheinen: ein Eindruck, der sich nicht zuletzt dem Fumé-Zifferblatt verdankt, dessen Farbverlauf wie eine plastische Wölbung über dem Rund der Uhr wirkt.
H. Moser & Cie. Endeavour Tourbillon Dual Time
H. Moser & Cie. Endeavour Tourbillon Dual Time © PR
Dongdaemun Design Center in Seoul. Foto: Shutterstock/Elena Ermakova
Dongdaemun Design Center in Seoul. Foto: Shutterstock/Elena Ermakova © PR

Designparallele #5 zwischen Uhr und Architektur: Romain Jerome RJ X Pokémon und Markthal Rotterdam

Pokémons überall: Einzeln von Hand gefertigt und emailliert wimmeln die verschiedenen Pokémon-Charaktere auf dem Zifferblatt des RJ X Pokémon Tourbillons von Romain Jerome. Das Tourbillon der Automatikuhr (200.000 Euro) sorgt für noch mehr Trubel und für einen uhrmacherischen Kontrapunkt zum Cartoon-Grinsen des Zifferblatts. Poppig, bewegt und undogmatisch gibt sich auch die von MVRDV entworfene Markthal Rotterdam mit ihrer organischen Bogenform und ihren riesigen, plakativen und bunten Malereien. Manchmal lohnt es sich, dem Spaßfaktor einen Platz einzuräumen!
Romain Jerome: RJ X Pokémon Tourbillon
Romain Jerome: RJ X Pokémon Tourbillon © PR
Markthal Rotterdam. Foto: Shutterstock/Christian Mueller
Markthal Rotterdam. Foto: Shutterstock/Christian Mueller © PR

Designparallele #6 zwischen Uhr und Architektur: Nomos Ahoi neomatik und Museum of Fine Arts Kyoto

Konzentration aufs Wesentliche: Das sagt sich leicht. Aber was ist wesentlich? Für den japanischen Architekten Tadao Ando ist es die ungestörte, fast meditative Erfahrung des Raums, den er aus diesem Grund in minimalistischer Klarheit gestaltet. Uhren können viele Features haben, aber ihre wesentliche Funktion bleibt die klare, unmissverständliche Zeitanzeige. Darauf fokussiert sich Nomos Glashütte in den betont puristischen Designs vieler Modelle. Bei beiden, dem Architekten wie der Uhrenmarke, verbindet sich mit der Liebe zur Klarheit eine Faszination für das Wasser. Mit Wasserflächen hat Tadao Ando sein Museum of Fine Arts in Kyoto ausgestattet, während Nomos die automatikbetriebene Aqua Ahoi neomatik (3.070 Euro) mit leuchtend wasserblauem Zifferblatt baut. mbe
Nomos Ahoi neomatik nachtblau
Nomos: Ahoi neomatik nachtblau © PR
Museum of Fine Arts Kyoto. Foto: Shutterstock/Isaac Mok
Museum of Fine Arts Kyoto. Foto: Shutterstock/Isaac Mok © PR
Der Beitrag Avantgarde bei Uhr und Architektur ist im Chronos Special Design 2017/2018 erschienen. Hier können Sie die Digitalausgabe für 6,90 Euro herunterladen.
Chronos Special Design 2017.18 Footer
Chronos Special Design 2017.18 Footer © PR
Deutsche Uhrenhersteller Schweizer Uhren H. Moser & Cie. Endeavour Nomos Glashütte Richard Mille Nomos Ahoi Grand Seiko Nomos Neomatik Lehmann Intemporal Lehmann Luxusuhren RJ Watches Archiv

Neueste Beiträge

Oris Aquis Date Kelp Forest Limited Edition: Im Zeichen des Meeresschutzes - Limitierte Taucheruhr
Die neue Sonderedition von Oris basiert auf der Aquis Date und besticht durch ein besonderes Zifferblatt in Ozeangrün, dessen schimmernde Oberfläche an sanft im Wasser wogende Kelpwälder erinnert.
3 Minuten
22. Okt 2026
Einzelstück in Handarbeit: Der Chronograph Lacerta von A. Mantei
Zifferblatt, Zeiger, Modifikation des Uhrwerks: Am Chronographen Lacerta ist vieles Handarbeit. Im Meisteratelier A. Mantei in Itzehoe entsteht das Einzelstück.
3 Minuten
Frederique Constant präsentiert The Elements Collection – Edition 2026 - Seltene Mineralien und erstklassige Manufaktur-Uhrwerke
Die Elements Collection – Edition 2026 vereint drei stilprägende Modelle der Classic Manufacture in einem Set: die Classic Moonphase Date Manufacture, die Classic Tourbillon Manufacture und die Classic Perpetual Calendar Manufacture.
4 Minuten
22. Okt 2026
Top Thema: Hamilton x Call of Duty: Diese Khaki Field trägt Captain Price

Hamilton x Call of Duty: Diese Khaki Field trägt Captain Price

- Top Thema
Hotspot: Atlantic Worldmaster Open Heart – Die Unruh im Rampenlicht

Atlantic Worldmaster Open Heart – Die Unruh im Rampenlicht

- Hotspot
WatchTime September 2026

Das aktuelle WatchTime Magazin

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Alpine-Blau: H. Moser & Cie. präsentiert Streamliner Tourbillon Skeleton Ceramic Limited Edition - Drittes Kooperationsmodell mit dem Formel-1-Rennstall
H. Moser & Cie. legt die Streamliner Tourbillon Skeleton erstmals in einem Gehäuse aus anthrazitfarbener Keramik auf. Unverändert ist die technische und kunsthandwerkliche Raffinesse mit fliegendem Tourbillon und skelettiertem Manufakturkaliber.
3 Minuten
Schwungvolles Trio: H. Moser & Cie. lanciert drei Modelle mit retrograder Sekunde
Nach dem Erfolg der ersten Pioneer Retrograde Seconds präsentiert H. Moser & Cie. nun gleich drei neue Interpretationen dieser Komplikation. Sie verbinden eine besonders raffinierte rückspringende Sekundenanzeige mit den charakteristischen Merkmalen der Pioneer-, Streamliner- und Endeavour-Kollektionen.
4 Minuten
14. Okt 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige