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Lesedauer 3 Min.

Jean Marcel: Die Uhrenmarke im Porträt

Jean Marcel: Artem Handaufzug Skelett Black Edition
Die Mechanik des Handaufzugkalibers JM H07 auf Basis des ETA 2801-2, stellt die neue Artem Handaufzug Skelett Black Edition unverstellt zur Schau. Das beschichtete Edelstahlgehäuse misst lediglich acht Millimeter in der Höhe. Preis: 1395 Euro.
© Jean Marcel
Die Anfänge von Jean Marcel liegen in der Firma Gengenbach aus Pforzheim, die sich bereits in den 1920er-Jahren auf die Herstellung von Armbanduhren verstand. 1981 wurde der Markenname neu eingetragen. Heute lenkt Marcel Kuhn die Geschicke – mit viel Sachverstand und Leidenschaft für das Métier.
Die Zeitmesser von Jean Marcel verbinden das Beste aus zwei Welten: Während sich die Abteilungen für Kollektionsentwicklung, Konstruktion und Design sowie der Service mit den Bereichen Reparatur und Ersatzteile in Deutschland befinden, werden die Uhren seit der Jahrtausendwende von erfahrenen Fachkräften und Uhrmachern an verschiedenen Standorten in der Schweiz gefertigt.
Damit werden sie dem hohen Qualitätsanspruch des heutigen Inhabers Jürgen Kuhn, Sohn des Uhrmachermeisters Horst Kuhn, gerecht. Dank der Verwendung von hochwertigen weil handwerklich hergestellten Gehäusen, Zifferblättern und Zeigern entstehen so Armbanduhren in bester Schweizer Manier, die sich durch raffiniertes Design "Made in Germany" auszeichnen. Jean Marcel zählt damit zu dem überschaubaren Kreis an deutschen Herstellern, die in der Einstiegslage des Mechanikbereichs ausschließlich mit hochwertigen Eta-Werken arbeiten. Es versteht sich von selbst, dass diese penibel feinreguliert sind. Den entsprechenden Nachweis liefert ein kleines Zertifikat, das jeder Mechanikuhr beiliegt.

Kreative Interpretationen und ein kleines Geheimnis

Dieser kompromisslose Anspruch an die Qualität bedeutet jedoch nicht, dass sich die Marke mit dem Status Quo zufrieden gibt. Das Gegenteil ist der Fall. Mit kreativen Details, wie ungewöhnlich platzierten Datums- und Wochentagsfenstern oder der patentierten "Vertical-Limit"-Indikation bei einigen Chronographen und ganz besonders die in die Entspiegelung des Saphirglases eingearbeitete "Geheimsignatur", die nur durch Anhauchen kurz sichtbar wird, bieten die Uhren des Hauses Originalität und sind ein echter Geheimtipp für Sammler. Viele davon stehen unter internationalem Musterschutz, um Plagiaten vorzubeugen.
Die konsequenten Limitierungen aller Modelle und das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis, das aus dem Direktvertrieb resultiert, erhöhen die Begehrlichkeit für Sammler zusätzlich. Vierzig Jahre, nachdem die Marke eingetragen wurde, ist das Portfolio schlichtweg beeindruckend. Mehr als zehn verschiedene Linien bieten fast alle Gattungen und Alltagskomplikationen, die Liebhabern das Herz höher schlagen lässt: Von Chronographen, Taucher- und Dreizeigeruhren, über Modelle mit Mondphasen-, Gangreserve- oder Regulatoranzeige bis hin zu skelettierten Zeitmessern.
Eine besondere Expertise beweist Jean Marcel im Bereich extrem flacher Modelle, sowohl mit Quarz- als auch mechanischem Antrieb, welche jenes Understatement ans Handgelenk zaubern, das Mechanikfans immer wieder aufs Neue begeistert. Ein Credo, dass bei Jean Marcel seit 40 Jahren gilt. "Jegliche Kompromisse bei Qualität und Präzision sehen wir als reine Zeitverschwendung", betont Marcel Kuhn. sz
flache Uhren Automatikuhren Wissen Deutsche Uhrenhersteller Uhr Handaufzug Luxusuhren Saphirglas Archiv

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