Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Die besten Fliegeruhren 2023

Zenith: Pilot Big Date Flyback
Zenith: Pilot Big Date Flyback
© Zenith
Im 2. Teil unserer Serie zu den besten Uhren 2023 geht es um die Fliegeruhren. Die nachfolgenden Drei sind aus Sicht der Redaktion die Highlights des Jahres.

Beste Fliegeruhr #1: Zenith Pilot Big Date Flyback

Zenith hat sich von der Retro-Optik der vorherigen Pilot-Linie verabschiedet und es geschafft, für die neue Generation ein ebenso zeitgemäßes wie attraktives Design zu kreieren. Typische Fliegeruhrenelemente wie das schwarze Zifferblatt, die auch bei Nacht gut ablesbaren weißen Zeiger und Stundenzahlen sowie die mattschwarze Toolwatch-Oberfläche des Keramikgehäuses werden stilvoll kombiniert mit dem Wellblechdekor des Zifferblatts und dem blickfangenden Großdatum.
Um dieses hat Zenith sein ursprüngliches El-Primero-Kaliber 3600 ergänzt, genauso wie um eine Flyback-Funktion. Die beiden Scheiben des Großdatums springen innerhalb von weniger als 0,03 Sekunden – ein weiteres Zeichen dafür, wie sehr die Manufaktur auf höchste Präzision Wert legt, genau wie die leichtgängigen Drücker. Da der Kaufpreis zwei austauschbare Kautschukbänder in Schwarz und Grün umfasst, kann man die Pilot Big Date Flyback wahlweise etwas militärischer oder etwas lifestyliger erscheinen lassen.Keramik | 42,5 mm | Manufakturkaliber 3652 | Automatik | 14.500 Euro

Beste Fliegeruhr #2: Longines Spirit Flyback in Titan

Longines spielte in den frühen Jahren der Luftfahrt eine gewichtige Rolle, weil eine Reihe von Flugpionierinnen (es gab bemerkenswert viele Frauen) und Flugpionieren Uhren des Herstellers aus St.-Imier nutzten und mit seinen herausragenden Repräsentanten in regem Austausch standen. Gleichzeitig war Longines nach heutigem Kenntnisstand wohl der erste Hersteller von Armbandchronographen mit Flybackfunktion. In der Spirit Flyback sind nun beide Traditionslinien in einer Uhr vereint.
Longines: Die Spirit Flyback Titan mit Titanband © Longines
Nach den Stahlmodellen, die im Frühjahr vorgestellt wurden, hat uns die neue Titanuhr besonders beeindruckt. Das aufgeräumte Zifferblatt lässt genug Platz für die Totalisatoren, ohne Ziffern anschneiden zu müssen, das Gliederband ist hochwertig finissiert, und das Werk bietet mit 68 Stunden Gangreserve und einer erhöhten Magnetfeldresistenz dank Siliziumspiralfeder mehr als der Durchschnitt. Mit dem ebenfalls erhältlichen NATO-Band kostet die Uhr 5350 Euro.Titan | Keramiklünette | 42 mm |Eta-Kaliber L791.4, Automatik | 5.700 Euro

Beste Fliegeruhr #3: Breguet Type 20 Chronographe 2057

Breguet greift für seine neue Type 20 tief in die Kiste der eigenen Geschichte und verbindet ein historisch inspiriertes Design mit neuester Technik im Innern. Mit der kannelierten, beidseitig drehbaren Lünette, den schönen Pilzdrückern und der konisch geformten griffigen Krone, die man auch mit Handschuhen bedienen könnte, zitiert sie ein Modell, das die Marke in den 1950er Jahren an die französische Luftwaffe lieferte.
Breguet: Type 20 Chronographe 2057 © Breguet
Zur damaligen Zeit war unter anderem die Ganggenauigkeit eine Kardinaltugend; dementsprechend hat die Manufaktur ein neues Kaliber entwickelt, das durch seine hohe Frequenz von fünf Hertz (36.000 A/h) und den Einsatz von Silizium für Spiralfeder, Ankerrad und Ankerpaletten auf Präzision getrimmt ist. Obendrein bietetes eine hohe Gangreserve von 60 Stunden sowie eine Flyback-Funktion, die nicht nur für die frühen Sichtflugpioniere wichtig war. Auch die unverzichtbar gute Ablesbarkeit ist gegeben: Dafür sorgen grundsätzlich die Kombination aus schwarzem Zifferblatt und mintgrüner Leuchtmasse sowie der vergrößerte Totalisator für die gestoppten Minuten, auf die es beim Fliegen in erster Linie ankommt. So schafft es die Type 20 (die arabischen Ziffern verweisen auf die militärische Genealogie im Gegensatz zur bekannteren, „zivilen“ Type XX) trotz des zwischen vier und fünf Uhr eingeklemmten Datums aufs Treppchen.Edelstahl | 42 mm | Manufakturkaliber 7281, Automatik | 18.900 EuroDie drei besten Taucheruhren 2023 finden Sie hier.
Breguet Fliegeruhren Zenith Pilot Breguet Type XX Zenith Archiv

Neueste Beiträge

U-Boat zur Watches and Wonders 2026: Classico Polarized Dark Mistery
Luxus-Uhr mit Polarisationsglas und rotierender Geheimfunktion
3 Minuten
23. Apr 2026
Laurent Ferrier bei der Watches and Wonders 2026
Luxus-GMT-Uhr aus Titan mit innovativer Dual-Time-Funktion
4 Minuten
23. Apr 2026
Hautlence: Kubera und Retrovision '64 - Watches and Wonders 2026
Kubera oder Retrovision '64? Hautlence zeigt 2026, wie eine Nischenmarke zwischen Serienmodell und Sammlerobjekt navigiert.
4 Minuten
22. Apr 2026
Top Thema: Die neue Zenith Chronomaster Sport Skeleton

Die neue Zenith Chronomaster Sport Skeleton

- Top Thema
Hotspot: Erweiterung der Damasko Field Watch Serie mit der DF10 Old Radium

Erweiterung der Damasko Field Watch Serie mit der DF10 Old Radium

- Hotspot

Das könnte Sie auch interessieren

Goodbye Oversize: Warum kleinere Uhren wieder dominieren - Trends und Hintergründe
Der Trend zu kleineren Uhren hält an, das wird sich auch auf der kommenden Leitmesse Watches and Wonders wieder zeigen. Wann begann das – und warum ist das überhaupt so? Wir zeigen, was hinter dieser Entwicklung steckt – und warum 36 bis 39 Millimeter heute für viele Modelle wieder als ideal gelten.
6 Minuten
28. Mär 2026
Longines erweitert die HydroConquest-Kollektion
Longines präsentiert eine neue Generation der beliebten Taucheruhr, die mit zwei zusätzlichen Gehäusegrößen, einem neuen Armband und fünf Farboptionen für die Lünette aufwartet.
3 Minuten
Woher kommt das Fliegeruhren-Dreieck bei 12 Uhr? - Zur Geschichte eines Designmerkmals
Kaum ein Detail ist so prägend für Fliegeruhren wie das markante Dreieck bei 12 Uhr. Was heute als Designcode gilt, entstand ursprünglich aus militärischer Notwendigkeit. Wir gehen der Geschichte des Dreiecks nach, beginnend mit den ikonischen deutschen Beobachtungsuhren der 1940er-Jahre.
5 Minuten
20. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige