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Lesedauer 4 Min.

Parmigiani: Toric Petite Seconde in Platin und Roségold

Parmigiani erweitert seine Toric mit kleiner Sekunde um die Modelle Platin Golden Hour und Roségold Dune. Farben und Veredelungen sind einmal mehr subtil aufeinander abgestimmt.
Parmigiani Toric Petite Seconde Platin Golden Hour

Parmigiani Toric Petite Seconde Platin Golden Hour

© Parmigiani 

Parmigiani baut seine elegante Toric-Kollektion weiter aus. 2024 kam die Linie mit der Toric Petite Seconde neu designt auf die Uhrenbühne zurück; im Frühjahr 2025 folgte der ewige Kalender. Nun gibt es zwei neue Modelle: die Toric Petite Seconde Platin Golden Hour und die Toric Petite Seconde Roségold Dune. Beide zeichnen sich aus durch organisch anmutende Farben, die von der berühmten Palette von Le Corbusier inspiriert sind. 

Parmigiani Toric Petite Seconde Roségold Dune vor champagnerfarbenem Hintergrund

Parmigiani: Toric Petite Seconde Roségold Dune

© Parmigiani 

Subtile Farbigkeit

Bei der Platinuhr kombiniert Parmigiani das seltene Edelmetall mit einem Alligatorlederband in Akoya-Grau und einem Zifferblatt in der Farbe "Golden Hour", das aus Weißgold besteht. Einen leicht anderen Ton zeigt das Blatt der Roségoldvariante: Die Farbe "Dune" des aus Roségold gefertigten Zifferblatts ist subtil auf das roségoldene Gehäuse abgestimmt, das sandfarbene Lederband mit Krokoprägung rundet die Optik ab.

Parmigiani Toric Petite Seconde Platin Golden Hour Frontansicht von halb unten

Parmigiani Toric Petite Seconde Platin Golden Hour mit Lederband in Akoya-Grau

© Parmigiani 

Die Zifferblätter

Hervorzuheben sind die Zifferblätter nicht nur wegen ihrer gut auf Gehäuse und Band abgestimmten Farbe. Beide sind nach einer aus dem 17. Jahrhundert stammenden Technik vollständig von Hand gekörnt. Die entsprechende Methode wurde von Michel Parmigiani wiederentdeckt. Dabei wird die goldene Scheibe, aus der das Zifferblatt entsteht, zunächst mit einer Mischung aus Weinstein, Meersalz und Silber beschichtet und danach von Hand gebürstet. So entsteht eine gleichmäßig matte, samtig erscheinende Oberfläche, die von der Beschaffenheit des jeweiligen Nubuklederbands aufgenommen wird. Die Zifferblattkörnung ist darauf ausgelegt, das Licht nicht zu reflektieren, sondern eher zu streuen. So kommen die hochglanzpolierten Zeiger, Indexe sowie das Logo und die Rahmen von Haupt- und Unterzifferblatt umso mehr zur Geltung.

Parmigiani Toric Petite Seconde Roségold Dune Seitenansicht

Handgenäht nach "punto a mano"-Art: Parmigiani Toric Petite Seconde Roségold Dune

© Parmigiani 

Das Gehäuse

Beide Gehäuse sind poliert und gleich groß: Ihr Durchmesser beträgt 40,6 mm, und mit 8,8 mm sind sie sehr flach. Einen klassischen Charakter erhalten sie durch die kannelierte Lünette und die gerändelte Krone. Auf beiden Seiten ist das Innere der Uhr durch ein entspiegeltes "ARunic"-Saphirglas geschützt. Auf den Rand des Bondes ist unter anderem die Seriennummer eingraviert.

Mehr zur Marke finden Sie in unserem Interview mit Parmigiani-CEO Guido Terreni:

 

 

 

 

 

Parmigiani Toric Petite Seconde Platin Golden Hour Blick aufs Werk durch den Glasboden

Zwei Federhäuser: Parnigiani-Kaliber PF 780 mit Handaufzug

© Parmigiani

Das Uhrwerk

Wie bei den bisherigen Varianten der Toric Petite Seconde sind auch die beiden neuen mit dem Manufakturkaliber PF 780 mit Handaufzug ausgestattet. Mit einer Bauhöhe von nur 3,15 mm trägt es maßgeblich dazu bei, dass die Uhr so flach gerät. Dank zweier Federhäuser erreicht das PF 780 eine Gangreserve von 60 Stunden. Beim Blick durch den Glasboden sieht man zwei vollflächige anglierte Brücken, die mit von Hand ausgeführten Côtes de Fleurier verziert sind. Sie verdecken das Räderwerk geben den Blick nur auf die beiden mit Sonnenschliff veredelten Federhäuser und die Hemmung frei. Bei dieser sticht die große Brücke hervor, in der die Unruh gelagert ist.

Parmigiani Toric Petite Seconde Platin Golden Hour Profil

Limitiert auf 50 Stück: Parmigiani Toric Petite Seconde Platin Golden Hour 

© Parmigiani 

Die Armbänder

Bei Lederbänder sind vollständig von Hand genäht, und zwar nach einer speziellen, aus Neapel stammenden Technik namens "punto a mano". Die Schließe besteht aus dem gleichen Material wie das Gehäuse. Beide Uhren sind auf je 50 Stück limitiert. Parmigiani verkauft die Toric Petite Seconde Platin Golden Hour für 60.900 Euro, die Toric Petite Seconde Roségold Dune ist für 53.000 Euro erhältlich.

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