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Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon

Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon
Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon
© Glashütte Original
Mit dem Senator Chronometer Tourbillon präsentiert Glashütte Original in einem 42-Millimeter-Platingehäuse ein raffiniertes Uhrwerk, in dem ein Fliegendes Tourbillon mit Sekundenstopp, Nullstellung und Minutenrastung zur exakten Zeiteinstellung kombiniert wurden.
Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon © Glashütte
Zwei Patente sind für diese komplexe Konstruktion erteilt. Das auf der Vorderseite sichtbare Uhrwerk ist mit filigranen Lasergravuren versehen, das fein gearbeitete Zifferblatt mit einer raffinierten Tag-Nacht-Anzeige unterlegt. Der Zeitmesser ist ebenso Ausdruck höchster traditioneller Glashütter Uhrmacherkunst wie modernster Produktionsverfahren und auf 50 Stück limitiert.

Flyback – Eine neue Evolutionsstufe des Tourbillons

Flyback? Diese Bezeichnung verbindet der Uhrenkenner eigentlich mit der Stoppfunktion, womit das „Zurückfliegen“ des Chronographen-Sekundenzeigers in seine Ausgangsposition beschrieben wird. Technisch wird der Chronograph mit einer Drückeroption aus einer laufenden Messung heraus neu gestartet, ohne vorher angehalten und auf null gesetzt worden zu sein. Hört sich genauso kompliziert an wie die aufwändige Konstruktion eines Tourbillons, bei dem sich das gesamte Schwing- und Hemmungssystem einmal in der Minute um sich selbst dreht und damit den Einfluss der Schwerkraft neutralisiert.
Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon © Glashütte
Das Flyback Tourbillon von Glashütte Original meistert zwei Herausforderungen: Eine vertikale Kupplung hält beim Ziehen der Krone die Unruh an und arretiert den Tourbillon-Käfig in seiner aktuellen Position. Wird die Krone auf ihre nächste Position gezogen und dort gehalten, dreht sich der Tourbillon-Käfig in einer geschmeidigen Bewegung weiter aufwärts, bis der stilisierte Sekundenzeiger, erkennbar an einer blauen Spitze am Tourbillon-Käfig an der höchsten Stelle und damit der Null-Position angekommen ist und stehen bleibt – ein technisches Schauspiel und ein bisher nicht gemeistertes Bravourstück, ein wahres „Glashütte Original“ also. Zwei Patente schützen die einzigartige Konstruktion.Es scheint, als würde die Schwerkraft aussetzen, wenn das Tourbillon zunächst auf seiner Bahn innehält, um dann in seine Ausgangsposition zurückzukehren. Während das Flyback Tourbillon auf null läuft, bewegt sich zugleich der Minutenzeiger durch eine innovative Minutenrastung auf den nächsten Index. Diese Synchronisation von Sekunden- und Minutenzeiger ermöglicht genauestes Einstellen der Zeit, wobei der Minutenzeiger hör- und spürbar von Index zu Index springt.
Glashütte Original: Kaliber 58-06 mit Sonnenschliff auf dem Aufzugsrad © Glashütte
Glashütte Original: Kaliber 58-06, Zifferblattseite © Glashütte
Das für das komplizierte Prozedere zuständige Handaufzugkaliber 58-06 von Glashütte Original besteht aus 572 Einzelteilen, davon 85 Steinen. Es arbeitet mit einer Siliziumspirale und einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen in der Stunde, also drei Hertz. Es verfügt bei Vollaufzug über eine Gangreserve von 70 Stunden, deren Stand sich bei neun Uhr ablesen lässt.

In der Glashütter Tradition höchster Ganggenauigkeit

Was wäre die komplexe Konstruktion zu der genauesten Einstellung der Zeit ohne ein Zertifikat? Die Ganggenauigkeit des Kalibers als Chronometer wird für jedes Modell vom unabhängigen Thüringer Eichamt nach DIN 8319 offiziell Chronometer geprüft. Dafür durchlaufen die Uhren einen 15 Tage andauernden Test, bei dem sie ihre Zuverlässigkeit in fünf verschiedenen Lagen und bei drei unterschiedlichen Temperaturen beweisen müssen. Das Chronometer-Zertifikat liegt einer Uhrenschatullen aus edler Weißeiche bei, in der die Uhr ausgeliefert wird.
Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon © Glashütte
Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon © PR
Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon © Glashütte
Das auch auf der Zifferblattseite sichtbare Werk innerhalb des unteren Bereiches des bis fünf Bar druckfesten Platingehäuses von 42 Millimetern Durchmesser und 12,6 Millimetern Höhe lüftet das Geheimnis um die besondere Funktionsweise des Senator Chronometer Tourbillons. Mit bloßem Auge kann der Betrachter etwa den ausklügelten Steuerungsmechanismus sowie das Dämpfungsrad beobachten, das für die geschmeidige Aufwärtsbewegung beim Zurücksetzen des Tourbillons sorgt.

Tiefe Einblicke in die technische Raffinesse

Die Oberseite des Werks ist vollständig mit einer filigranen Lasergravur veredelt. Das auf diese Weise Schicht für Schicht abgetragene Clous de Paris verstärkt die dreidimensionale Optik der abgestuften Ebenen. Wie auf zwei kleinen Türmen thronen das nach zwölf Uhr verschobene außermittige Zifferblatt und der Tourbillon-Käfig bei sechs Uhr über dem Werk. Der Zifferblattträger verbirgt bei zwölf Uhr eine Gravur, die den Schriftzug „Chronometer Tourbillon“ auf die hochglanzpolierte Innenwand des Gehäuses spiegelt.
Glashütte Original: Senator Chronometer Tourbillon © Glashütte
Dass in diesen außergewöhnlichen Zeitmesser die gesamte Erfahrung aus mehr als 175 Jahren Uhrmacherkunst eingeflossen sind, symbolisiert der skizzierte Globus auf dem Zifferblatt. Komplementär dazu lässt die Tag-Nacht-Anzeige hinter einem transparenten Teil des Zifferblatts die Himmelsgestirne Sonne und Mond einmal innerhalb von 24 Stunden um die Kugelachse wandern.Der auf weltweit 50 Stück limitiere Senator Chronometer Tourbillon ist ab Oktober 2023 in allen Glashütte Original Boutiquen sowie bei ausgewählten Händlern weltweit für 185.000 Euro erhältlich. MaRi
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