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Lesedauer 3 Min.

Amida Digitrend: Retro-Futurismus in 3 Varianten

Im Frühjahr brachte Amida mit der Digitrend ein außergewöhnliches 70er-Jahre-Design zurück. Jetzt kommen die nächsten Varianten – mit geschwärztem, vergoldetem oder naturbelassenem Stahlgehäuse.
Amida Digitrend Steel Edition, Gold Edition und Black Edition

Amida Digitrend Steel Edition, Gold Edition und Black Edition

© Amida

UFO oder Schiebermütze?

UFO-Looks sind wieder in. Dazu trug im Frühjahr 2024 auch die Schweizer Marke Amida mit seiner Digitrend Take-off Edition bei. Sie bezog ihre Inspiration aus einem kühn gestalteten Amida-Modell aus den Siebzigern. Damals suchte man nach einer passenden Art, die neue digitale LED-Anzeigentechnik in eine coole Armbanduhr zu integrieren. Gleichzeitig orientierte man sich an der Gestaltung zeitgenössischer Automobile. Die heutige Digitrend führt einen sofort in die damalige Zeit zurück: Ihr Hoodie-artiges Gehäuse (im Französischen spricht man auch von Casquette, zu Deutsch Schiebermütze) lässt sich am besten ablesen, wenn man die Hand am Lenkrad hat. In den Siebzigern spiegelte dieses Display den vermeintlichen Fortschritt von der analogen Anzeige auf dem Zifferblatt hin zu der digitalen Indikation wider, die nur auf Zahlen basiert. Somit reichte ein länglicher Streifen für die Zeitanzeige.

Amida Digitrend Black Edition

Amida Digitrend Black Edition

© Amida

Zwei neue Varianten und ein Upgrade für die dritte

Nach der erfolgreichen Lancierung der Take-off Edition bringt Amida nun drei Varianten auf den Markt: Die Digitrend gibt es mit einem schwarz DLC-beschichteten und mit einem 4N-roségoldfarben PVD-beschichteten Edelstahlgehäuse sowie in der bekannten Stahlversion, die sich aber von der Take-off Edition unterscheidet. Für alle Modelle stehen wahlweise ein Alcantaraband oder ein zum Gehäuse passendes Metallband aus schwarz DLC- bzw. roségold PVD-beschichtetem sowie naturbelassenem Edelstahl zur Verfügung.

Ähnliches Design: Girard-Perregaux Casquette

Amida Digitrend Gold Edition

Amida Digitrend Gold Edition

© Amida

Keine gewöhnliche Anzeige

Obwohl das historische Vorbild für eine Quarzuhr konzipiert war, bietet Amida seinen heutigen Kundinnen und Kunden ein mechanisches Uhr werk an: das Newton P092 von Soprod. Es verfügt über einen Automatikaufzug und 44 Stunden Gangreserve. Spannend ist, wie die Anzeige aufs Display kommt: Amida nutzt dafür das Prinzip eines Periskops, wie man es in U-Booten findet. Durch ein Saphirglas-Prisma – Amida nennt es Light Reflecting Dispay und erhielt dafür schon 1974 ein Patent – werden die Zahlen für Stunden und Minuten, die spiegelverkehrt auf zwei horizontal laufende Scheiben gedruckt sind, hochkant und richtig herum im Display angezeigt. Die Stunde, die man im linken Fenster sieht, ist springend ausgeführt, um für Klarheit beim Ablesen zu sorgen; die Minuten im rechten Fenster drehen sich schleichend.

Noch ein Uhren-UFO: MB&F Horological Machine No. 8

Amida Digitrend Steel Edition

Amida Digitrend Steel Edition

© Amida

Die neuen Modelle werden ab dem 27. November 2024 über den Online-Shop von Amida sowie ausgewählte Händler verkauft; die von Deutschland aus nächsten sind die Chronomérie Clarence in Genf und Chronopassion in Paris. Die Preise reichen von 2.900 Schweizer Franken für die Stahluhr mit Alcantaraband bis 3.850 Franken für die Gold Edition mit goldfarbenem Band, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer.

Edelstahl Uhren ausgefallene Uhren Schweizer Uhren Automatikuhren Uhren bis 5.000 Euro Uhren bis 4.000 Euro

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