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Lesedauer 4 Min.

Nivada Grenchen Chronoking: Mecaquartz-Chronograph mit Wechsel-Lünetten

Nivada Grenchen erweitert die Chronoking-Linie um die Mecaquartz Racing. Der kompakte Chronograph kommt in fünf Farben, mit Seiko-basiertem TMI-VK63-Werk und fünf wechselbaren Lünetten.
Nivada Grenchen: Chronoking Mecaquartz Racing alle 5 Modelle

Nivada Grenchen: Chronoking Mecaquartz Racing 

© Nivada Grenchen

Nivada Grenchen bringt im 100. Jubiläumsjahr der Marke eine neue Chronoking-Kollektion auf den Markt. Die Chronoking Mecaquartz Racing greift vertraute Codes klassischer Rennsportchronographen auf – kompaktes Gehäuse, kontrastierende Totalisatoren, perforiertes Racingband, scharf gezeichnete Skalen – und ergänzt sie um ein ungewöhnlich spielerisches Detail: Jede Uhr wird mit fünf austauschbaren Lünetten geliefert. Damit bleibt die Chronoking ihrem Retro-Charakter treu, zeichnet sich aber durch eine größere Wandelbarkeit aus als viele klassische Retro-Chronographen. Die Lünetten lassen sich in wenigen Sekunden wechseln und verändern den Auftritt der Uhr spürbar. Neben dem Racing-Thema spielt Nivada auch mit einer Reiseidee: Die Lünetten tragen Städtenamen wie Paris, Tokio, New York, Greenwich, Kairo oder Los Angeles und können, richtig ausgerichtet, zum Ablesen weiterer Zeitzonen genutzt werden.

Nivada Grenchen: Chronoking Mecaquartz Racing mit Zifferblatt in Black Amber

Nivada Grenchen: Chronoking Mecaquartz Racing mit Zifferblatt in Black Amber und Band in Reiskorn-Optik

© Nivada Grenchen

Fünf Farben aus der Community

Die neue Chronoking Mecaquartz Racing erscheint in fünf Zifferblattvarianten: Blue, Blue Lagoon, Black Amber, Grey und Green. Dabei hat das Nivada-Management die Farben nicht selbst festgelegt, sondern laut eigener Aussage aufgrund einer Umfrage unter mehreren Tausend Fans und Community-Mitgliedern ausgewählt. Blue und Black Amber lagen dabei mit jeweils knapp 30 Prozent vorn, Blue Lagoon und Green kamen jeweils auf mehr als 20 Prozent, Grey folgte mit knapp einem Fünftel der Stimmen. Gestalterisch setzen die Zifferblätter auf matte Oberflächen, Farbverläufe, applizierte Leuchtindexe und vertiefte Hilfszifferblätter. Je nach Variante reicht der Eindruck von sportlich-kühl bis warm und beinahe tropisch. Besonders die kräftigeren Farben geben dem Chronoking-Konzept eine sommerlichere, weniger strenge Seite, ohne dass der Retro-Style dabei zu kurz kommen würde.

Nivada Grenchen: Chronoking Mecaquartz Summer Edition mit blauem Zifferblatt

Nivada Grenchen: Chronoking Mecaquartz Summer Edition mit blauem Zifferblatt und Racing-Lederband

© Nivada Grenchen

Kompaktes Stahlgehäuse

Beim Gehäuse bleibt Nivada Grenchen der eigenen Retro-Logik verpflichtet. Der Durchmesser mit Lünette beträgt 39 Millimeter (Horn zu Horn 46,5 mm), damit folgt die 13,4 mm hohe Uhr dem aktuellen Trend nach kleineren Gehäusen. Der Edelstahl-Korpus kombiniert polierte mit gebürsteten Flächen. Ein doppelt gewölbtes Saphirglas schützt das Zifferblatt, der verschraubte Stahlboden trägt eine Chronoking-Gravur. Die Wasserdichtigkeit liegt bei 100 Metern. Am Arm trägt man die Chronoking Mecaquartz Racing entweder an einem schwarzen perforierten Racingband oder an einem Edelstahlband in Reiskorn-Optik. Damit lässt sich der Charakter der Uhr klar verändern: Am gelochten Lederband wirkt sie stärker wie ein historischer Motorsportchronograph, am Stahlband klassischer und näher an der bekannten Nivada-Grenchen-Ästhetik.

Nivada Grenchen: Die 5 verschiedenen Lünetten der Chronoking

Nivada Grenchen: Die 5 verschiedenen Lünetten der Chronoking

© Nivada Grenchen

Quarzwerk mit mechanischem Chronomodul

Im Inneren arbeitet das TMI VK63, ein sogenanntes Mecaquartz-Chronographenwerk, das auf einer Seiko-Basis aufbaut. Dahinter verbirgt sich eine Hybridkonstruktion: Das für die Zeitanzeige verantwortliche Grundwerk ist quarzgesteuert und wird von einer Batterie versorgt, die Chronographenfunktion übernimmt ein mechanisches Modul – Start, Stopp und Nullstellung laufen so über eine mechanische Schalt- und Rückstellbaugruppe ab. Dadurch springt auch der zentrale Chronographenzeiger beim Reset unmittelbar auf Null zurück.

Die laufende Chronographenanzeige unterscheidet sich ebenso von einfachen Quarzchronographen: Der zentrale Stoppsekundenzeiger springt beim VK63 nicht im Ein-Sekunden-Takt, sondern bewegt sich in feineren 1/5-Sekunden-Schritten über das Zifferblatt. Optisch wirkt das deutlich näher an einem mechanischen Chronographen, auch wenn das Quarzwerk selbst keine Unruh als Gangregler besitzt. Der Vorteil liegt in der Verbindung aus Quarzpräzision, günstigem Preis und einer Chronographenanzeige, die technisch und visuell anspruchsvoller ist als bei vielen einfachen Quarzstoppuhren. Die Ganggenauigkeit liegt bei rund ± 20 Sekunden pro Monat, die Batterielaufzeit beträgt etwa drei Jahre.

Nivada Grenchen: Die Chronoking Mecaquartz Summer Edition in der Dunkelheit

Nivada Grenchen: Die Chronoking Mecaquartz Summer Edition in der Dunkelheit

© Nivada Grenchen

Preise und Verfügbarkeit

Die Nivada Grenchen Chronoking Mecaquartz Racing ist seit Juli 2026 erhältlich. Am schwarzen Racingband kostet sie 640 Euro, am Reiskorn-Stahlband 840 Euro. Damit bleibt sie deutlich unterhalb der mechanischen Chronographen der Marke und positioniert sich als zugängliche, farbstarke Ergänzung der Chronoking-Linie.

Nivada Grenchen: Chronoking Mecaquartz Racing Boden

Konsequenter Retro-Stil: Der geschlossene Boden der Chronoking Mecaquartz Racing

© Nivada Grenchen
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