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Lesedauer 3 Min.

Lieblingsuhr: Chronext-CEO Philipp Man

Chronotext: Philipp Man CEO und Co-Founder
Im Jahr 2013 gründete Philipp Man gemeinsam mit seinem Studienfreund Ludwig Wurlitzer Chronext, die erste digitale Plattform für den Kauf und Verkauf von neuen und Vintage-Luxusuhren. Heute arbeiten rund 130 Menschen für das Start-up. Seit der Gründung hat Chronext über 100000 Kunden in mehr als 60 Ländern beim Kauf und Verkauf unterstützt.
© PR
Viele Liebhaber und passionierte Sammler wissen die Qualitäten einer klassischen Rolex zu schätzen. Eine Original-Daytona aus den Sechzigern oder Siebzigern ist für sie eine Art heiliger Gral, das glänzende Highlight in der Sammlung. Davon träumt auch Philipp Man, CEO und Mitgründer der Onlineverkaufsplattform Chronext und bekennender Fan von Vintage-Uhren. Das Objekt der Begierde: eine goldene Rolex Daytona mit der Referenz 6265.
Der erfolgreiche Jungunternehmer, der gezeigt hat, dass Onlinehandel mit Luxusuhren – neu und certified preowned – funktionieren kann, schwärmt förmlich von diesem seltenen und extrem nachgefragten Modell, das von 1971 bis 1988 produziert wurde. Aficionados wie er wissen, dass die Referenz 6265 überwiegend in Edelstahl hergestellt wurde, denn die Rolex-Modelle aus diesem Metall sind extrem nachgefragt – heute wie damals.
Experten schätzen, dass von ihren goldenen Pendants in ihren knapp zwanzig Produktionsjahren nur etwa 2.000 Stück hergestellt wurden, was die Begehrlichkeit außerordentlich steigert. Zudem war die Referenz 6265 neben der 6263 die letzte Rolex-Baureihe mit Handaufzugwerk.Ende der 1980er-Jahre hielten in der darauf folgenden Generation automatische Uhrwerke – zunächst das Kaliber 4030, ein modifiziertes Zenith El Primero, Einzug im ikonischen Daytona-Gehäuse. "So auffällig die 6265 mit ihrem massiven gelbgoldenen Gehäuse, der Lünette und dem Zifferblatt auch auf den ersten Blick scheint, ist sie auf den zweiten ein unerwartet filigranes Schmuckstück", schwärmt Philipp Man.In Kombination mit den drei schwarzen Hilfszifferblättern und deren gestochen feiner, goldenen Beschriftung vollende sie ihren edlen Vintage-Look. In seinen Augen gelingt dieser besonderen Uhr etwas, was ihr weitaus bekannterer und beliebterer großer Bruder, die "Paul Newman"-Daytona, nicht schafft: Sie vereint Eigenschaften, die an sich widersprüchlich scheinen. "Die goldene Farbe bringt mit ihrer bloßen Existenz eine gewisse Extravaganz mit sich, wohingegen die Uhr mit einer Größe von 37 Millimetern und ihren eleganten Proportionen genau diese Eigenschaft kompensiert", findet Man.
Ende 1960er: Das "Paul Newman"-Zifferblatt zeichnet sich unter anderem durch eine kontrastfarbene Sekundenskala aus. © Rolex/Jean-Daniel Meyer
"Eine goldene Rolex 6265 ist ein luxuriöses Statement am Handgelenk, das aber dank seiner Vintage-Optik auch gleichzeitig ein unerwartetes Understatement darstellt". Abgesehen von ihrer scheinbar gegensätzlichen Persönlichkeit sieht der erfolgreiche Millenial auch einen großen Vorteil darin, dass sich die Referenz 6265 sowohl mit passendem Gold- als auch mit Lederarmband kombinieren lässt, ohne dass sie an Charme einbüßen müsste. "Egal aus welcher Perspektive man diese Uhr betrachtet, sie beweist immer wieder, dass sie einen zweiten, oder gar dritten Blick wert ist", so Man.Auch die Mechanik weckt die Begeisterung des gerade einmal 30 Jahre alten Unternehmers: "Die Tatsache, dass es sich hier um ein Handaufzugwerk handelt, erzeugt eine sehr persönlich Beziehung. Du musst sie jeden Tag aufziehen und dich mit ihr auseinandersetzen." Bei so viel Emotionen und Begeisterung lässt sich gut nachvollziehen, dass er auf die nächste Gelegenheit wartet, eine dieser seltenen Daytonas zu erwerben.Fotos: Chronext, Rolex, Jean-Daniel Meyer
Rolex Daytona Schweizer Uhren Szene Goldene Uhr Uhr Handaufzug Luxusuhren Vintage Uhren Zenith Archiv

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