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Lesedauer 3 Min.

Rolex kündigt ein Ereignis für den 12. Mai 2026 an – kommt eine neue Uhr oder etwas viel Größeres?

Rolex scheint für den 12. Mai 2026 eine große Enthüllung vorgesehen zu haben. Medien und Fans spekulieren über eine neue Uhr, doch die Hinweise gehen weit darüber hinaus.
Zwei Kronen, Drücker der Rolex oyster
©  Rolex

Rolex hat die Uhrenwelt mit einem überraschenden Teaser in Aufruhr versetzt. Auf der offiziellen Jubiläumsseite zum 100. Geburtstag der Oyster blendet die Marke ein kryptisches Video ein, das mit den Worten endet: „Join us on 12 May 2026“. Dazu: dunkle, fast kosmische Bilder, Lichtreflexe und abstrakte Animationen, die eher an Science-Fiction als an klassische Luxusuhren erinnern.

Ein Teaser von Rolex

Rolex kündigt auf der Website Großes an. 

© Screenshot: Rolex

Seitdem überschlagen sich die Spekulationen im Netz. Viele Sammler und Watch-Foren vermuten, dass Rolex am 12. Mai eine komplett neue Uhr präsentieren könnte. Besonders häufig fällt dabei der Name „Space-Dweller“ – ein historisches Rolex-Modell aus den 1960er-Jahren, das ursprünglich für den japanischen Markt entstand. Andere bringen eine Rückkehr der Milgauss ins Spiel oder rechnen mit einer Mondphasen-Komplikation innerhalb der eleganteren 1908-Kollektion.

Die Spekulationen kommen nicht von ungefähr. Rolex selbst spricht im Rahmen der Oyster-Kampagne von einer „neuen Ära der Uhrmacherei“ und erwähnt ausdrücklich Fortschritte bei Präzision, Zertifizierung – und sogar Quantenphysik. Für viele Beobachter klingt das deutlich größer als ein gewöhnlicher Produktlaunch.

Geht es diesmal gar nicht um eine neue Rolex-Uhr?

Neben den klassischen Uhren-Gerüchten kursiert inzwischen noch eine andere Theorie – und die könnte fast noch spannender sein. Mehrere Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Rolex am 12. Mai womöglich gar keine neue Uhr präsentiert, sondern offiziell ein technologisches Forschungsprojekt vorstellt.

Im Mittelpunkt steht dabei offenbar „Rolex Quantum SA“, eine neue Tochtergesellschaft, die laut verschiedener Berichte bereits seit 2025 an optischen Atomuhren arbeiten soll. Diese extrem präzisen Zeitmesssysteme kommen normalerweise in Bereichen wie Satellitennavigation, Telekommunikation oder Raumfahrt zum Einsatz.

Hinzu kommen Hinweise auf eine Zusammenarbeit mit europäischen Forschungsinstitutionen und Projekten rund um hochpräzise Zeitmessung. Genau deshalb interpretieren viele die „Weltraum“-Optik des Teasers inzwischen nicht mehr als Hinweis auf eine Space-Uhr, sondern als Symbol für moderne Zeitmesssysteme und wissenschaftliche Präzision.

Das würde auch zur Geschichte der Oyster passen. Rolex betont in seiner Kommunikation mehrfach, dass die Oyster schon 1926 nicht einfach als Designobjekt gedacht war, sondern als technischer Durchbruch: wasserdicht, robust und für reale Extremsituationen entwickelt.

Seitenansicht der originalen Oytser von Rolex

Die Oyster gilt seit 1926 als technisches Fundament der modernen Rolex-Uhrenwelt.

©  Rolex

Neue Patente sorgen zusätzlich für Spekulationen

Zusätzliche Dynamik bekommt die Diskussion durch ein Rolex-Patent, das kürzlich veröffentlicht wurde. Darin beschreibt die Marke ein neuartiges Kalendersystem mit rotierenden Scheibenmechanismen. Laut Experten könnte daraus langfristig eine komplexere Kalenderuhr entstehen – etwa mit Triple Calendar oder sogar Mondphasenanzeige. Das wiederum würde perfekt zur 1908-Kollektion passen, die Rolex seit ihrer Einführung zunehmend als elegante Plattform für klassische Komplikationen positioniert.

Ob Rolex tatsächlich eine neue Uhr präsentiert oder stattdessen eine größere Vision rund um Präzision und Zukunftstechnologie enthüllt, bleibt offen. Klar ist allerdings schon jetzt: Selten hat ein einzelner Teaser die Uhrenwelt derart beschäftigt.

Offizielle Informationen gibt es bislang nicht. Rolex wird das Geheimnis am 12. Mai 2026 lüften. Ob eine neue Uhr, eine technische Innovation oder sogar beides vorgestellt wird, ist derzeit noch unklar.

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