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Lesedauer 3 Min.

Zwei Perspektiven auf Mechanik: die Zeitwinkel 173° Saphir Bleu und Saphir Fumé

Mit der neuen 173° Saphir bringt Zeitwinkel sein markantes Großdatum erstmals in ein kompakteres Format – ohne technische Kompromisse.
die beiden versionen der Zeitwinkel 173° Bleu und Fumé
©  Zeitwinkel

Die unabhängige Manufaktur aus Saint-Imier in der Schweiz bringt mit der Zeitwinkel 173° Saphir Bleu und Fumé ihr charakteristisches Großdatums-Konzept erstmals in ein Gehäuse unter 40 Millimeter und trifft damit einen Nerv, der sich seit Jahren im Markt abzeichnet: weniger Größe, mehr Substanz.

Das neue Modell misst 39,7 Millimeter im Durchmesser und wirkt trotz der technischen Komplexität überraschend ausgewogen. Die Gehäusearchitektur wurde vollständig neu entwickelt und zeigt sich gegenüber der größeren 273° weicher, runder und ergonomischer. Gerade an schmaleren Handgelenken entfaltet die Uhr eine Präsenz, die nicht über Größe, sondern über Tiefe und Detailarbeit funktioniert.

Im Zentrum steht dabei das Saphirzifferblatt – ein Markenzeichen von Zeitwinkel. Es erlaubt den Blick auf die Vorderseite des Uhrwerks und macht sichtbar, was sonst verborgen bleibt. Die Umsetzung ist technisch anspruchsvoll: Auf eine klare Saphirscheibe werden die Zifferblattelemente mittels eines lithografisch-galvanischen Verfahrens (LIGA) direkt aufgetragen. Das Ergebnis ist eine bemerkenswerte Mischung aus Transparenz, Struktur und klarer Ablesbarkeit.

Beide versionen der Zeitwinkel 173° Saphir Bleu & Fumé

Rauchig-transparentes Saphir Fumé und tiefblau changierendes Saphir Bleu mit Blick auf das Großdatum.

©  Zeitwinkel

Zwei Varianten der Zeitwinkel 173° stehen zur Wahl

Die Saphir Fumé mit rauchig-grauer Anmutung changiert, je nach Lichteinfall zwischen Tiefe und Durchsicht. Das Zifferblatt der Saphir Bleu, das zunächst fast geschlossen wirkt, dann aber überraschend viel von der Mechanik freigibt, wirkt ebenso beeindruckend. Beide Versionen leben stark vom Wechselspiel aus Licht und Material.

Kaliber ZW0103: Zeitwinkel setzt auf Substanz statt Show

In den Uhren kommt das hauseigene Kaliber ZW0103 zum Einsatz – ein Automatikwerk, das konsequent auf traditionelle Konstruktion statt auf industrielle Vereinfachung setzt. Mit 387 Komponenten, 49 Lagersteinen und einer Gangreserve von 72 Stunden gehört es zu den extrem aufwändig konstruierten Werken seiner Klasse. Charakteristisch sind die Platinen und Brücken aus unbehandeltem Neusilber, das mit seiner warmen Farbgebung und den Finissierungen eine ganz eigene Ästhetik entwickelt.

Die Rückseite der Zeitwinkel 173° Saphir Bleu & Fumé

Blick durch den Saphirboden auf das aufwändig finissierte Manufakturkaliber ZW0103 aus Neusilber.

©  Zeitwinkel

Das patentierte Großdatum sitzt bei elf Uhr – eine ungewöhnliche, aber markentypische Position, die der Anzeige eine eigenständige visuelle Balance verleiht. Ergänzt wird sie durch eine Gangreserveanzeige, die ebenfalls auf der Zifferblattseite integriert ist.

Auffällig ist der konsequente handwerkliche Ansatz: Dekoriert wird nicht nur das Sichtbare, sondern auch das Verborgene. Genfer Streifen, Perlage und anglierte Kanten folgen hier keinem Marketingzweck, sondern einem uhrmacherischen Selbstverständnis.

Die Zeitwinkel 173° Saphir ist ab sofort bestellbar und wird ausschließlich auf Anfrage gefertigt. Der Preis liegt bei 21.500 Schweizer Franken, was umgerechnet etwa 23.500 Euro entspricht.

Zeitwinkel Uhren bis 30.000 Euro

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