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Seiko: Minutenrepetition

Die Seiko Credor Spring Drive Minutenrepetition
Die Seiko Credor Spring Drive Minutenrepetition
© PR
Der japanische Uhrenhersteller Seiko feiert in diesem Jahr sein 130. Bestehen. Anlass genug, zahlreiche Sondereditionen zu lancieren. Darunter auch das Uhrenmodell Credor Spring Drive Minutenrepetition mit einem Schlagwerk aus sogenanntem Myochin-Stahl. Dieses Material wird seit 850 Jahren von der Familie Myochin geschmiedet, die daraus spezielle Zangen für die japanische Teezeremonie herstellt. Um den Ton des Schlagwerks präzise und ohne Nebengeräusche wiederzugeben, setzt die Marke den selbst entwickelten „Silent Governor“-Mechanismus ein. Wird das Schlagwerk ausgelöst, überträgt sich die Energie des Federhauses auf einen Rotor des Repetitionsregulators. Dabei bewegen sich zwei Klingen nach außen, sodass sich ein Luftpolster zwischen der Gehäuseinnenseite und den Klingen bildet. Dieses reguliert die Geschwindigkeit des Rotors auf 300 Umdrehungen pro Sekunde. Am Ende des Schlagvorgangs wird die Energiezufuhr vom Federhaus unterbrochen, der Rotor dreht sich langsamer und die Klingen kehren in ihre Ruheposition zurück. Dies ermöglicht das Schlagen der Repetition in exakten Intervallen, ohne selbst Geräusche zu erzeugen. Auch bei diesem Modell verwendet Seiko die Spring-Drive-Technologie, die typischerweise einen Rotoraufzug und ein effektives Federhaus mit einer Quarzsteuerung vereint. Die Credor Spring Drive Minutenrepetition - von der pro Jahr nur drei Stück hergestellt werden können - kostet 300.000 Euro. juk
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