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Lesedauer 3 Min.

Der Seiko Prospex Speedtimer „Pogue“ Solar Chronograph erinnert an die erste Automatik-Uhr im All

Das Modell würdigt die berühmte Seiko 6139, die von Colonel William Pogue auf seiner Skylab-Mission getragen wurde – und somit als erster Automatik-Chronograph im Weltraum gilt.
Seiko Prospex Speedtimer „Pogue“ Solar Chronograph mit goldgelbem Zifferblatt
© Seiko

Seiko beweist mit der Einführung des neuen Prospex Speedtimer „Pogue“ Solar Chronograph erneut, dass selbst meisterhaftes Design durch eine Neuinterpretation noch besser werden kann.

Seiko „Pogue“: Eine legendäre Geschichte neu aufgelegt

Die Seiko 6139 aus dem Jahr 1969 mit dem sprechenden Spitznamen „Pogue“, wurde bekannt, nachdem Colonel William Pogue sie 1973 heimlich auf die Skylab-Mission 4 geschmuggelt hatte. Der Grund: Er bekam seine offizielle NASA-Uhr erst kurz vor dem Start, weshalb er sich bis dahin mit seiner Seiko beholfen und sich schlichtweg an sie gewöhnt hatte. Daher wollte er seine geliebte Uhr auch im All nicht missen und behielt sie – trotz Ersatz – beim Start am Arm. Damit avancierte die Seiko 6139, trotz fehlender NASA-Zertifizierung, zum ersten Automatik-Chronographen im All. Diese historische Leistung brachte der Uhr den Spitznamen „Pogue“ ein.

Die neue Version der Seiko Prospex Speedtimer ‘Pogue’ Solar Chronograph orientiert sich stark am Original und verbindet dessen Charme mit modernster Technik. Mit einem goldgelben Zifferblatt, schwarzen Hilfszifferblättern und einer Pepsi-Lünette in Blau und Rot bleibt die Uhr auch dem Farbschema der 1970er-Jahre treu.

Seiko Prospex Speedtimer „Pogue“ Solar Chronograph mit Pepsi-Lünette

Seiko Prospex Speedtimer „Pogue“ Solar Chronograph.

© Seiko

Das unterscheidet die Neuauflage vom Original

Im Gegensatz zum Original, das über ein „Turtle“-Gehäuse verfügt, nutzt die Neuauflage jedoch das klassische Speedtimer-Design von 1969. Die aktuelle Uhr ist mit dem V192 Solar Chronographenwerk ausgestattet, das durch Licht aufgeladen wird – eine präzise und wartungsarme Alternative. Dies mag Seiko-Kenner überraschen, da die originale „Pogue“ eine Automatikuhr war.

Die Stoppfunktion misst Zeiten bis zu 60 Minuten in 1/5-Sekunden-Schritten. Eine 24-Stunden-Anzeige sowie eine Tachymeteranzeige ergänzen die Liste der Funktionen. Das Edelstahlgehäuse mit entspiegeltem Saphirglas und die Wasserdichtigkeit bis 10 bar machen die Uhr robust und alltagstauglich. Die Uhr hat eine Gangreserve von bis zu sechs Monaten.

Die Seiko Prospex Speedtimer „Pogue“ Solar Chronograph (Ref. SSC947P1) ist ab August 2024 zum Preis von 700 Euro erhältlich.

Seiko Prospex Solaruhr Uhren bis 1.000 Euro

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