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Lesedauer 3 Min.

Panerai und Luna Rossa: Zwei neue Luminor-Modelle für den America’s Cup in Neapel

Panerai bringt zwei neue Luna-Rossa-Luminor-Modelle zum 38. America’s Cup in Neapel – von puristischer Handaufzugskraft bis Flyback-Chronograph.
Panerai Luminor Luna Rossa, Referenz PAM01653, graue Edelstahluhr

Panerai Luminor Luna Rossa, Referenz PAM01653

© Panerai

Wenn Panerai eine Partnerschaft verlängert, dann selten aus bloßer Gewohnheit. Mit Luna Rossa verbindet die Marke aus Neuchâtel mit italienischem Ursprung seit 2019 mehr als nur ein Sponsoring: Es ist ein Dialog zwischen technischer Uhrmacherei und Hochleistungssport auf dem Wasser. 

Zum 38. America’s Cup, der 2027 erstmals in Italien und damit vor Neapel ausgetragen wird, setzt Panerai diese Zusammenarbeit fort – und lanciert zwei neue Modelle, die den maritimen Charakter der Luminor-Kollektion in zeitgemäßer Form interpretieren.

Panerai Luminor Luna Rossa, Referenz PAM01653

Panerai Luminor Luna Rossa, Referenz PAM01653

© Panerai

Zwei Instrumente für das Wasser – PAM01653 und PAM01654 

Die Luminor Luna Rossa PAM01653 ist die funktionale Basisversion, ausgestattet mit dem Handaufzugskaliber P.6000, drei Tagen Gangreserve und der charakteristischen Kronenschutzbrücke. Ihr 44-mm-Gehäuse besteht aus Edelstahl AISI 316LVM – einem hochreinen Stahl, der im VAR-Verfahren geschmolzen wird und für besondere Korrosionsbeständigkeit sorgt. Das graue Sandwich-Zifferblatt mit weißen Superluminova-Markierungen nimmt die Farbwelt von Luna Rossa auf, dezente rote Akzente wie der Sekundenzeiger der kleinen Sekunde bei 9 Uhr setzen die Team-Signatur. 

Ein robustes Materialmix-Armband mit Luna-Rossa-Streifen unterstreicht den sportlichen Anspruch. Die Uhr kostet 6.700 Euro.

Panerai Luminor Chrono Flyback Luna Rossa, Referenz PAM01654

Panerai Luminor Chrono Flyback Luna Rossa, Referenz PAM01654

© Panerai

Mehr Komplexität bringt die auf 150 Stück limitierte Luminor Chrono Flyback Luna Rossa PAM01654. Ihr 44-mm-Gehäuse besteht aus Titan, was die Uhr spürbar leichter macht, ohne an Robustheit einzubüßen. Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber P.9100, Panerais hauseigener Chronograph mit Schaltrad, vertikaler Kupplung und Flyback-Funktion. Letztere erlaubt es, den Chronographen mit einem einzigen Tastendruck zurückzusetzen und sofort neu zu starten – eine Funktion, die beim Segeln echte Praxisrelevanz hat. 

Mit 72 Stunden Gangreserve, Saphirglasboden und einem technisch-kühlen Zifferblattdesign mit roten Details bleibt das Modell nah am Look des Teams Luna Rossa. Der Chronograph ist mit 15.900 Euro bepreist.

Panerai Luminor Chrono Flyback Luna Rossa, Referenz PAM01654, Kaliber P.9100

Panerai Luminor Chrono Flyback Luna Rossa, Referenz PAM01654, Kaliber P.9100

© Panerai

Mehr als ein Logo auf dem Zifferblatt 

Panerais Verbindung zur See reicht bis zu den historischen Uhren der italienischen Marine zurück. Luna Rossa ist daher mehr als ein Marketingvehikel: Die Mannschaft um Skipper Max Sirena teilt den Anspruch, Grenzen zu verschieben und Technologie als Werkzeug für Leistung einzusetzen. Dass die Uhren echten Tests unterzogen werden – inklusive Druckbelastung über der garantierten Wasserdichtheit – passt ins Bild. Die beiden neuen Modelle fügen sich nahtlos in die Geschichte der Partnerschaft ein, die 2017 mit dem America’s Cup begann und seit 2019 eng mit Luna Rossa verknüpft ist. Neapel als Austragungsort gibt dem Ganzen nun eine zusätzliche Dimension: italienisches Erbe, moderne Technik, und ein Wettbewerb, der wie kein zweiter für Prestige im Segelsport steht. Ob man sich für die puristische Handaufzugsversion oder den technisch aufgeladenen Chronographen entscheidet – beide Modelle sind ein Statement für Panerais Idee von maritimer Uhrmacherei im 21. Jahrhundert.

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