Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Stowa lässt mit der Verus 36 eine weitere Fliegeruhr schrumpfen

Stowa setzt, wie viele andere Uhrenmarken auch, auf kleinere Durchmesser: Die Fliegeruhr Verus gibt es jetzt, wie bereits die Flieger Klassik, im 36-Milimeter-Gehäuse. Bei der Ausstattung lässt sich zwischen vielen Optionen wählen.
Stowa Flieger Verus 36 ohne Logo mit Datum und Lederband

Stowa Flieger Verus 36 ohne Logo mit Datum und Lederband

© Stowa

Die Stowa-Fliegeruhrenkollektion fußt auf dem Originaldesign der Beobachtungsuhren, die die Marke 1940 an die deutsche Luftwaffe lieferte. Neben A. Lange & Söhne, IWC, Laco und Wempe war Stowa einer der fünf offiziellen Lieferanten. Auf den beiden vom Militär vorgegebenen Designs – Baumuster A mit den Stundenziffern 1 bis 11 sowie Baumuster B mit Stundenzifferblatt innen und Minuten von 5 bis 55 außen – beziehen sich die Stowa-Fliegeruhren bis heute. Wer es authentisch mag, kann diese Uhren ohne Datum und sogar ohne Markenlogo bestellen, dann sehen sie den B-Uhren von damals täuschend ähnlich.

Stowa Verus 36 Datum mit Milanaiseband und Logo

Stowa: Verus 36 Datum mit Milanaiseband und Logo

© Stowa

Die Linie Verus hat sich, was das Zifferblatt angeht, am stärksten der Historie verschrieben. Das Dreieck mit den beiden flankierenden Punkten steht für 12 Uhr, die anderen Stunden werden durch arabische Ziffern dargestellt, wobei die Serifen bei der Eins fehlen. In strahlendem Weiß gehalten und dick mit Leuchtmasse belegt, haben sie sich deutlich vom schwarzen Zifferblatt ab, woraus sich eine perfekte Ablesbarkeit auch im Dunkeln ergibt. Die relativ große, geriffelte Krone ist griffig und zeigt ihre Herkunft aus einer zeit, als sie von Piloten mit Handschuhen bedient werden musste. Im Gegensatz etwa zur Stowa-Linie Flieger Klassik sind die Zeiger nicht gebläut, allerdings stehen auch keine braunen Armbänder zur Verfügung. Kennzeichen der Verus ist somit ihre klare schwarz-weiße Optik.

Eine Übersicht über aktuelle deutsche Fliegeruhren finden Sie hier.

Stowa Verus 36 mit Lederband ohne Logo und ohne Datum

Stowa: Verus 36 mit Lederband, ohne Logo und ohne Datum

© Stowa

Ab dem 2. Mai kann man die Verus nun auch in einer 36-mm-Version kaufen, einer Größe, die es bei der Flieger Klassik bereits gibt. Bei der Ausführung hat man die Qual der Wahl: die Uhr gibt es mit und ohne Logo, mit und ohne Datum, mit schwarzem, nietenfreiem Lederband oder mattiertem Milanaiseband. All das hat auf den Preis keinen Einfluss. Anders die Wahl der Uhrwerksausführung: Zur Verfügung stehen ein Automatikkaliber Sellita SW 200 in kaum verzierter Basis-Ausführung mit vergoldeter Nickel-Unruh (950 Euro), das gleiche in Ausführung "Top" mit Glucydur-Unruh, perlierten Elementen und einem mit Genfer Streifen verzierten Rotor (1.080 Euro) sowie das Handaufzugskaliber SW 210, ebenfalls in Top-Qualität (1.100 Euro). Die 36 mm große und 11,3 hohe Edelstahluhr ist wasserdicht bis 50 m und besitzt einen verschraubten Boden ohne Sichtfenster, den man sich durch eine Gravur nach Wunsch personalisieren lassen kann. Die Anstoßbreite des Bandes beträgt 18 mm. Eine Besonderheit betrifft die Leuchtmasse: Das verwendete Superluminova BGW9 leuchtet länger nach als Superluminova C1 oder C3, reicht in der Leuchtkraft aber mit 95% fast an die beiden heran.

Historie, Merkmale, Design: Alles, was Sie über Fliegeruhren wissen sollten.

Stowa Verus 36 Lederband Sellita SW 200, Ausführung "Top"

Stowa Verus 36 mit Lederband und Automatikkaliber Sellita SW 200, Ausführung "Top"

© Stowa
Stowa Flieger Fliegeruhren Deutsche Uhrenhersteller Edelstahl Uhren Uhren bis 1.000 Euro Uhren bis 2.000 Euro

Neueste Beiträge

Bell & Ross BR-X3 Micro-Rotor: Wenn das Gehäuse zum Werkträger wird
Bell & Ross löst Gehäuse und Werk zu einer Einheit auf. Die BR-X3 Micro-Rotor ist 99 Mal gebaut – und konstruktiv kaum zu ignorieren.
4 Minuten
31. Mär 2026
King Seiko Vanac Automatic Tokyo Nights – die 70s-Ikone jetzt in Titan
Die King Seiko Vanac Tokyo Nights interpretiert den Stil der 1970er neu – mit Titan-Gehäuse, integriertem Band und modernisiertem Automatikwerk mit Sichtboden.
3 Minuten
Nivada Grenchen Antarctic Erotic 38 mm: "Cooler" Klassiker mit Geheimnis
Mit der Antarctic Erotic 38 mm erweitert Nivada Grenchen seine traditionsreiche Antarctic-Linie um eine ebenso ungewöhnliche wie spielerische Variante. Äußerlich bleibt das Modell der sachlichen Designsprache der 1950er-Jahre treu, doch dahinter verbirgt sich ein Detail, das nur dem Träger vorbehalten bleibt.
3 Minuten
WatchTime Magazin mit Kaffee

Neue WatchTime-Ausgabe ist da

- Aufbruch, Innovation und globale Uhrenkultur

Das könnte Sie auch interessieren

Welche deutschen Armbanduhren echte Ikonen sind
Zu den bedeutenden Uhrenikonen gehören auch Zeitmesser aus Deutschland. Wir zeigen mehrere Dauerbrenner, die über die Jahre und Jahrzehnte zu Klassikern geworden. Modelle, die unsere Sicht auf Armbanduhren mitgeprägt haben und die sich auch in unterschiedlichen Ausprägungen stets ähnlich bleiben.
8 Minuten
24. Mär 2026
Woher kommt das Fliegeruhren-Dreieck bei 12 Uhr? - Zur Geschichte eines Designmerkmals
Kaum ein Detail ist so prägend für Fliegeruhren wie das markante Dreieck bei 12 Uhr. Was heute als Designcode gilt, entstand ursprünglich aus militärischer Notwendigkeit. Wir gehen der Geschichte des Dreiecks nach, beginnend mit den ikonischen deutschen Beobachtungsuhren der 1940er-Jahre.
5 Minuten
20. Mär 2026
Stowa Chrono Black Forest Moon: Chronograph mit Mondphase und Blutmond-Design
Mit dem Chrono Black Forest Moon stellt Stowa das Phänomen des Blutmonds in den Mittelpunkt der Gestaltung. Der Chronograph mit Vollkalender kommt in einem DLC-beschichteten Black-Forest-Gehäuse mit mondähnlichem Zifferblatt und Eta-Automatikkaliber 7751.
4 Minuten
12. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige