Stowa: Neue Fieldwatch-Linie Terra für den Einsatz an Land
Mit der neuen Modellreihe Terra erweitert Stowa aus Pforzheim sein bisher stark von Flieger- und Marineuhren geprägtes Portfolio erstmals um eine konsequent auf den Einsatz an Land ausgerichtete Fieldwatch. Die neue Linie kombiniert eine robuste Konstruktion und eine erhöhte technische Widerstandsfähigkeit mit einem reduzierten Design. Zum Start kommt die Fieldwatch Terra in 3 unterschiedlichen Farben, die Stowa für verschiedene Einsatzumgebungen konzipiert hat. Nach den Modelllinien Flieger und Marine widmet Stowa die Serie Terra nun der Thematik Outdoor und Gelände. Dabei bleibt die Gestaltung funktional und klar. So verzichten die Pforzheimer nicht nur auf überflüssigen Zierrat, sondern auch auf eine Datumsfunktion.
Drei Farben für unterschiedliche Umgebungen
Die Terra erscheint in den drei Farbversionen Desert, Forest und Soil. Die Namen orientieren sich an unterschiedlichen Landschaftsformen und Einsatzszenarien. Während die Desert helle Sand- und Beigetöne aufgreift, setzt die Forest auf Oliv- und Khaki-Nuancen. Die Soil wiederum interpretiert erdige Braun- und Schlammtöne. Diese Farbgestaltung bleibt nicht auf das Zifferblatt beschränkt, sondern setzt sich auch bei den elastischen Gewebebändern fort. Die Bänder sind jeweils auf die Farbwelt der Uhr abgestimmt und sollen einen hohen Tragekomfort bieten und dabei entsprechend robust und alltagsbeständig sein.
Stowa: Fieldwatch Terra in Beige.
StowaKompaktes Gehäuse mit funktionaler Konstruktion
Das Gehäuse misst 38 mm im Durchmesser und folgt damit dem anhaltenden Trend zu Uhren mit kleineren Durchmessern. Mit einer Höhe von 11,5 mm und einer Horn-zu-Horn-Länge von 46,9 mm orientiert sich die Terra an klassischen Fieldwatch-Proportionen. Dem Einsatzzweck entsprechend besteht das Gehäuse aus Edelstahl. Es ist mit einer matten, glasperlengestrahlten Oberfläche versehen und zusätzlich grau PVD-beschichtet. Die Beschichtung reduziert Reflexionen und folgt auch damit den Anforderungen, die allgemein an Militäruhren gestellt werden. Zur Robustheit tragen darüber hinaus ein Kronenschutz sowie eine verschraubte Krone bei. Letztere trägt zur hohen Wasserdichtheit von 20 bar oder 200 Metern bei. Damit übertrifft die Terra in diesem Punkt das, was die meisten anderen Fieldwatches bieten.
Eine weitere Besonderheit der Terra ist ihr erhöhter Magnetfeldschutz. Laut Stowa widersteht die Uhr Magnetfeldern bis 80.000 Ampere pro Meter, was etwa 1000 Gauß bzw. 100 Millitesla entspricht. Damit reagiert die Marke auf ein zunehmend relevantes Problem moderner Alltagsumgebungen. Magnetfelder entstehen heute unter anderem durch Smartphones, Lautsprecher, Elektromotoren, Induktionskochfelder oder Verschlüsse von Taschen und Zubehör. Diese können mechanische Werke magnetisieren und die Ganggenauigkeit beeinflussen. Die Terra soll solchen Einflüssen gezielt entgegenwirken und ihre Präzision auch unter entsprechenden Bedingungen erhalten.
Stowa: Der Boden der Fieldwatch Terra bleibt geschlossen.
StowaReduziertes Zifferblatt ohne Datum
Gestalterisch setzt Stowa auf maximale Klarheit. Die Terra verzichtet bewusst auf eine Datumsanzeige, um die Struktur des Zifferblatts möglichst übersichtlich zu halten. Die 24-Stunden-Skala ist in einen abgesenkten Innenring integriert und hebt sich dadurch optisch von den Hauptstunden ab. Dieses Detail verbessert die Lesbarkeit und verleiht dem Zifferblatt zusätzliche Tiefe. Auffällig ist außerdem die zweifarbige Gestaltung der Minuterie. Die 5-Minuten-Markierungen erscheinen tagsüber rot und leuchten nachts orange, während die übrigen Minutenstriche in hellem Beige ausgeführt sind und mit weiß leuchtendem Superluminova C1 versehen werden. Dadurch entsteht auch bei Dunkelheit eine klare visuelle Trennung der Anzeigen. Die schwarzen Stahlzeiger sind ebenfalls mit Leuchtmasse belegt und kontrastieren deutlich mit dem matten Hintergrund.
Stowa: Fieldwatch Terra im Dunkeln
StowaSchlicht und zuverlässig: das Werk
Im Inneren der Terra arbeitet das bewährte, robuste und servicefreundliche Automatikkaliber Sellita SW200 in seiner Basisausführung. Stowa setzt bei der Terra bewusst auf ein geschlossenes Gehäuse und verzichtet auf zusätzliche Komplikationen. Das ist genau das, was man von einer Fieldwatch erwartet; zugleich erlaubt diese Entscheidung es Stowa, den Preis unter der psychologischen Marke von 1.000 Euro zu halten – sie kostet nämlich exakt 990 Euro.
Neues Bandkonzept
Erstmals verwendet Stowa bei der Terra ein elastisches Gewebeband mit verstellbarer Edelstahl-Schiebeschnalle. Das Band ist auf hohen Tragekomfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt und soll sich flexibel unterschiedlichen Handgelenken anpassen. Die Struktur erinnert an textile Outdoor-Ausrüstung und unterstützt den utilitaristischen Charakter der Uhr.