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Lesedauer 3 Min.

Die Fliegeruhr mit dem gewissen Extra: Hanhart – 417 ES Heritage Flyback

Vergangenheit trifft Moderne: Hanharts Hommage erinnert an historische Modelle der 1950er Jahre.
Hanhart Fliegeruhr mit Handaufzugskaliber und schwarzem Zifferblatt

Hanhart

© Hanhart

Die Marke Hanhart, vor allem bekannt für ihre ikonischen Fliegeruhren, legt großen Wert darauf, den Wünschen ihrer Kunden gerecht zu werden. Nachdem zahlreiche Liebhaber das Begehren nach einem Zeitmesser der „417 ES“-Familie äußerten, der über ein AMT-Schaltrad-Flyback-Werk oder den roten HyCeram-Drücker verfügt, reagierte die Manufaktur entschlossen. Mit der Lancierung des „417 ES Heritage Flyback“ wird eine Uhr präsentiert, die beide genannten Details besitzt und zudem die besondere Historie der Kollektion neu aufleben lässt.

Hanhart – 417 ES Heritage Flyback , Fliegeruhr mit Edelstahlband und schwarzem Zifferblatt

417 ES Heritage Flyback am Edelstahlband

© Hanhart

Historisches Vorbild

Inspiriert von einem eigenen, ursprünglich in den 1950er Jahren für die Bundeswehr entwickelten Chronographen, sticht zuerst die kannelierte Lünette mit roter Markierung ins Auge, die beidseitig drehbar ist und ein präzises Justieren erlaubt. Historisch korrekt sind auch die Zahlenindizes sowie die Schriftfonts, welche neben dem Markenlogo sowie den Totalisatoren auf drei und neun Uhr das Zifferblatt zieren. Um auch den Ansprüchen der Gegenwart gerecht zu werden, ist Superluminova appliziert, weshalb die Ablesbarkeit auch bei mangelhaften Lichtverhältnissen nicht eingeschränkt ist.

Hanhart – 417 ES Heritage Flyback, Seitansicht des roten Drückers

Markanter roter Drücker der 417 ES Heritage Flyback

© Hanhart

Der rote Drücker

Auch wenn sich verschiedene Legenden um den roten Drücker ranken, so dient seine auffällige Farbgebung primär der Funktionalität. Das markante Rot warnt gewissermaßen vor unbeabsichtigter Betätigung, die in dem Rückstellen der Stoppzeit resultieren würde – fatal für Piloten, die mithilfe der Zeitmessung navigieren. Bei dem neu präsentierten Modell wird das Bauteil aus HyCeram gefertigt, das aus mikrofeiner Keramik und modernen, 3-D-vernetzten Polymeren besteht.

Hanhart – 417 ES Heritage Flyback mit Superluminova

Für bessere Ablesbarkeit verfügt der 417 ES Heritage Flyback über reichlich Leuchtmasse

© Hanhart

Besondere Komplikation

Markentypisch für Hanhart ist die bereits angesprochene Flyback-Funktion, die schon das historische Modell „417 ES“ zu einem nützlichen Werkzeug machte. Luftstreitkräfte konnten mit der Betätigung nur eines Drückers direkt ein neues Zeitintervall starten. Dank des AMT5100 M-Handaufzugskalibers, das aus der Manufakturabteilung von Sellita stammt, verfügen die neuen Zeitmesser über diese besondere Komplikation. Ausgestattet mit einem Schaltrad, beläuft sich die Gangreserve der mit einer Frequenz von vier Hertz arbeitenden Feinmechanik auf rund 58 Stunden.

Hanhart – 417 ES Heritage Flyback mit Sichtboden

Spannende Einblicke in die Feinmechanik erlaubt das 42-Millimeter-Modell

© Hanhart

Die Qual der Wahl

Dem Ur-Modell nachempfunden, ist der „417 ES Heritage Flyback“ mit einem 39 Millimeter großen Edelstahlgehäuse verfügbar, das die authentischen Proportionen beibehält und aufgrund der antimagnetischen Bauweise einen geschlossenen Gehäuseboden besitzt. Für diejenigen, die größere Zeitmesser bevorzugen, ist ebenfalls eine 42-Millimeter-Version erhältlich, dessen Sichtboden spannende Einblicke in die Feinmechanik erlaubt. Beide Varianten sind bis 10 Bar Druck wasserdicht und glänzen mit polierten Fasen.

Hanhart – 417 ES Heritage Flyback am Handgelenk

417 ES Heritage Flyback am Handgelenk

© Hanhart

Das Stück Geschichte fürs Handgelenk wird mit einem schwarzen beziehungsweise braunen Leder- oder Edelstahlband ausgeliefert. Die Preise starten je nach Konfiguration ab 2.590 Euro.

Fliegeruhren Hanhart Chronograph

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