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Omega: Zertifizierung von Uhren als "Master Chronometer" startet

Omega-Vizepräsident und Leiter des Prüflabors: Andreas Hobmeier
Andreas Hobmeier, Vizepräsident Produktion und Einkauf bei Omega, leitet das Prüflabor
© PR
In Zukunft sollen alle Co-Axial-Uhrwerke von Omega bis mindestens 15.000 Gauß antimagnetisch sein. Das sagte Omega-Präsident Stephen Urquhart am 21. Oktober auf einer Pressekonferenz am Firmensitz in Biel.
Omega-Präsident Stephen Urquhart und Swatch-Group-Chef Nick Hayek
Omega-Präsident Stephen Urquhart und Swatch-Group-Chef Nick Hayek © PR
Nick Hayek, Präsident der Konzernleitung der Swatch Group
Nick Hayek, Präsident der Konzernleitung der Swatch Group © Swatch Group
Da schon heute fast alle mechanischen Werke von Omega mit der Co-Axial-Technik ausgestattet sind, heißt das nichts weniger, als dass in absehbarer Zeit nahezu alle Mechanikkaliber der Marke widerstandsfähig gegen Magnetismus sein werden. Dabei sind 15.000 Gauß ein relativ hoher Wert. Zum Vergleich: Uhren mit einem herkömmlichen Magnetfeldschutz durch einen sogenannten Weicheisenkäfig lassen sich nur bis etwa 1.000 Gauß schützen. Omega erreicht den hohen Schutzfaktor dadurch, dass im Werk fast ausschließlich nicht magnetisierbare Materialien verwendet werden, wie Silizium für die Spiralfeder und das Ankerrad, Titan für den Unruhreif oder Nivagauss (eine Nickel-Phosphor-Legierung) für den Anker.
Auf derselben Pressekonferenz zeigten Urquhart und Swatch-Group-Chef Nick Hayek auch die erste Uhr, die als „Master Chronometer“ zertifiziert wurde. Dieses Prädikat verleiht das Eidgenössische Institut für Metrologie, Metas. Omega hat zusammen mit Metas den entsprechenden Standard erarbeitet und auf seinem Firmengelände in Biel eine Abteilung eingerichtet, in dem diese Tests nun unter Aufsicht der Metas stattfinden. Dabei wird unter anderem geprüft, ob die jeweilige Gangreserve und Wasserdichtheit der Uhr gegeben sind.
Omega_Präsident Stephen Urquhart vor dem Permanentmagneten.
Omega_Präsident Stephen Urquhart vor dem Permanentmagneten. © PR
Omega: Prüflabor in dem die Tests unter Aufsicht von Metas stattfinden.
Omega: Prüflabor in dem die Tests unter Aufsicht von Metas stattfinden. © Omega
Die Ganggenauigkeit darf pro 24 Stunden um maximal fünf Sekunden (Vorgang) abweichen, und zwar sowohl bei Vollaufzug als auch nach Ablauf eines Drittels der Gangreserve. Vor allem aber müssen sowohl das Werk, das bereits einen Chronometerschein der offiziellen Prüfstelle COSC besitzt, als auch die Uhr einem Magnetfeld von 15.000 Gauß standhalten. Auch nach dem Aufenthalt im Innern eines großen Permanentmagneten dürfen sie nicht mehr als 5 Sekunden pro Tag vorgehen. Ein Nachgang, selbst um eine Sekunde, ist gar nicht gestattet. Die erste Uhr, die als Master Chronometer zertifiziert wird, ist die Globemaster mit dem Kaliber 8900. Sie soll laut Omega-Vizepräsident Raynald Aeschlimann ab November 2015 in die Läden kommen. buc
Omega Omega Globemaster Manufakturkaliber Schweizer Uhren Chronometer Archiv

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