Hamilton: Khaki Field King Day-Date – Neuauflage der Field Watch mit klarerem Zifferblatt
Hamilton, die Schweizer Marke mit amerikanischen Wurzeln, ist u. a. bekannt für ihre militärisch inspirierten Uhren. Die Geschichte ihrer heutigen Field Watches reicht zurück bin in die Zeiten des Zweiten Weltkriegs, als Hamilton die Produktion für Zivilisten einstellte, um sich für ein paar Jahre ganz dem Beliefern der U. S. Army mit belastbaren, präzisen und gut ablesbaren Uhren zu widmen. Die Gestaltung der damaligen Uhren prägt das Gesicht der Khaki Field bis heute. Jetzt hat Hamilton einen seiner Klassiker, die Khaki Field King, einem leichten Design-Relaunch unterzogen.
Hamilton: Khaki Field King Day-Date in Grün mit Stahlband
HamiltonReduziertes Zifferblatt mit Day-Date-Anzeige
Eine der auffälligsten Änderungen der neuen Khaki Field King Day-Date betrifft das Zifferblatt. Bei 12 Uhr findet sich nun ein großes, kreissegmentförmiges Fenster, in dem der aktuelle Wochentag – auf Englisch – angezeigt wird. Unmittelbar darunter ist das kleine Datumsfenster platziert. Dazu kommt eine prinzipielle Änderung, die sich nicht auf die neue Zusatzfunktion bezieht: Während klassische Field Watches häufig mit einer zusätzlichen 24-Stunden-Skala ausgestattet sind – so u. a. auch die bekannte Khaki Field King Auto –, verzichtet die Khaki Field King Day-Date auf dieses Element. Dadurch verliert die Uhr ein bisschen von ihrem militärischen Charakter, gleichzeitig wird sie leichter ablesbar. Hamilton hat der klareren Gestaltung so den Vorrang gegenüber dem historischen Erbe gegeben. Geblieben sind die serifenlosen arabischen Ziffern, die man auch von Fliegeruhren her kennt. Hier musste Hamilton einen Kompromiss eingehen, denn wegen der Länge des Wochentagsfensters mussten die Zahlen 11 und 1 angeschnitten werden.
Anzeige von Wochentag und Datum: Khaki Field King Day-Date
HamiltonDrei Zifferblattfarben
Wer sich für die Khaki Field King Day-Date interessiert, dem stehen drei unterschiedliche Zifferblattfarben zur Auswahl: Schwarz, Blau und Grün. Alle lassen sich jeweils mit unterschiedlichen Bandoptionen kombinieren. Neben klassischen Lederbändern ist ein dreireihiges Edelstahlband erhältlich, das besonders gut zum sportlichen Charakter der Uhr passt. Das klassische Edelstahlgehäuse mit der breiten, runden Lünette misst 40 mm im Durchmesser und bleibt mit einer Höhe von 11,8 mm vergleichsweise flach. Damit bewegt sich die Khaki Field King im klassischen Bereich moderner Fieldwatches und lässt sich vielseitig tragen.
Das entspiegelte Saphirglas verbessert die Ablesbarkeit bei wechselnden Lichtverhältnissen, während die Wasserdichtigkeit auf 10 bar (100 Meter) erhöht wurde. Auch konstruktiv wurde die Robustheit weiterentwickelt: Ein stabiler Werkhalter aus Edelstahl sowie eine überarbeitete Bandanbindung sollen langfristige Zuverlässigkeit gewährleisten.
Hamilton: Khaki Field King Day-Date in Blau mit Lederband
HamiltonWerk H-40 mit verlängerter Gangreserve
Ihren Vortrieb erhält die Khaki Field King Day-Date vom bekannten Automatikkaliber H-40. Es basiert auf dem Eta 2834 und ist das auf eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden ausgelegt. Damit gehört es zu den leistungsstärksten Werken in diesem Preissegment. Zu den wichtigen Features des Kalibers gehört die Nivachron-Spiralfeder, die eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern bietet. Diese Eigenschaft trägt zur Gangstabilität bei und reduziert äußere Einflüsse auf die Präzision.
Das Kaliber H-40 wartet mit 80 Stunden Gangreserve auf.
HamiltonPreis und Verfügbarkeit
Während die Wahl der Zifferblattfarbe keine Auswirkung auf den Preis hat, verhält sich das beim Band anders: Die Modelle mit Edelstahlband kosten 825 Euro, die Versionen mit Lederband bei 745 Euro. Damit bietet Hamilton ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.