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Vacheron Constantin: Die Neuheiten von der Watches and Wonders

Vacheron Constantin spielt die Klaviatur von der Zweizeigeruhr bis zum Tourbillon-Chronograph und kombiniert dazu Gold-, Platin- und Titangehäuse, farbige Zifferblätter und hochfeine Manufakturkaliber.
Vacheron Constantin Overseas in Roségold mit grünem Zifferblatt Gruppe
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Vacheron Constantin

Patrimony Handaufzug

20 Jahre nach Einführung der Linie Patrimony hat Vacheron Constantin seinen Zweizeiger-Klassiker leicht überarbeitet: Das Gehäuse aus Weißgold oder Roségold ist von 40 auf 39 Millimeter geschrumpft, das mit Sonnenschliff versehene Zifferblatt zeigt sich in der Farbe Antiksilber, dazu gibt es Alligatorbänder in modischen Farben: Olivgrün für die Weißgolduhr und Azurblau für das Roségoldmodell.

Vacheron Constantin Patrimony Handaufzug in Roségold mit blauem Alligatorband

Vacheron Constantin: die neue Patrimony Handaufzug in Roségold

© Vacheron Constantin

Neu ist auch das Werk: Das Handaufzugskaliber 1440 mit 42 Stunden Gangreserve ist nur 2,6 mm hoch und erlaubt so ein ultraflaches Gehäuse von nur 7,7 mm Gesamthöhe. Die typischen Features der Patrimony haben sich erwartungsgemäß nicht verändert: Der gewölbte Zifferblattrand, ie aufgesetzten länglichen Stundenindizes und die perlenförmigen Minutenindizes aus Gold waren und bleiben charakteristisch für die Zweizeigeruhr. Der Boden bleibt geschlossen und kann auf Kundenwunsch mit einer individuellen Gravur versehen werden.

Vacheron Constantin Patrimony Handaufzug Weißgold Wristshot

Vacheron Constantin: Patrimony Handaufzug in Weißgold

© Vacheron Constantin

Patrimony Mondphase mit retrogradem Datum

Genauso wie die Zweizeiger-Handaufzug gehört zur Patrimony-Linie die retrograde Datumsanzeige, die die obere Hälfte des Zifferblatts einnimmt. Sie war bei ihrem Debüt 2006 mit einer Wochentagsanzeige im Süden des Zifferblatts kombiniert, später folgte eine Mondphasenindikation. Letztere schmückt auch das Gesicht der neuen Patrimony Mondphase mit retrogradem Datum. Das 42,5 mm große Weißgoldgehäuse beherbergt das Manufakturkaliber 2460 R31L mit Selbstaufzug und 40 Stunden Gangreserve. Wie die Patrimony Handaufzug ist ihr Zifferblatt in der Farbe Antiksilber gehalten, anders als diese gibt sie durch einen Saphirglasboden den Blick frei auf das Werk und dessen skelettierten Rotor aus 22 Kt Gold, der mit dem die Marke symbolisierenden Malteserkreuz verziert ist. Die Patrimony Mondphase mit retrogradem Datum gibt es nur in Weißgold mit olivgrünem Krokoband.

2023 führte Vacheron Constantin die retrograde Anzeige auch in der Overseas-Kollektion ein.

Vacheron Constantin Patrimony Moon Phase Retrograde mit olivgrünem Krokoband

Vacheron Constantin: Patrimony Moon Phase Retrograde

© Vacheron Constantin

Traditionnelle Tourbillon Chronograph – Collection Excellence Platine

Die Traditionnelle Tourbillon Chronograph besticht durch die Verbindung eines schönen, großen Tourbillons, das bei 12 Uhr sehr viel Platz bekommt, mit einem Ein-Drücker-Chronographen. Der in die Krone eingelassene Drücker steuert nacheinander die Funbktionen Start, Stopp und Nullstellung, Messungen bis 45 Minuten lassen sich vom Totalisator bei 3 Uhr ablesen. Dazu verläuft außen ums Zifferblatt eine Tachymeterskala. Diese Uhr, die vom Manufakturkaliber 3200 mit Handaufzug angetrieben wird, gibt es bei Vacheron Constantin seit 2020. Jetzt kommt sie in einer limitierten Auflage von 50 Exemplaren innerhalb der Collection Excellence Platine. Dem Konzept zufolge bestehen so viele Teile wie möglich aus Platin: nicht nur das 42,5 mm große Gehäuse, sondern auch das Zifferblatt (die Platin-Punze befindet sich zwischen 4 und 5 Uhr), die Krone und die Schließe. Selbst in den Nähten des dunkelblauen Alligatorbands finden sich neben Seidenfäden auch Fäden aus Platin. Darüber, wie viel der insgesamt 65 Stunden Gangreserve noch übrig sind, informiert die Gangreserveanzeige bei 6 Uhr. Die Sekundenanzeige ist über eine gebläute Schraube in den malteserförmigen Käfig des Minutentourbillons integriert.

Vacheron Constantin Traditionnelle Tourbillon Chronograph Collection Excellence Platine

Vacheron Constantin: Traditionnelle Tourbillon Chronograph Collection Excellence Platine

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Overseas Tourbillon in Titan

Auch wenn die Overseas die sportliche Linie von Vacheron Constantin ist, passt ein Tourbillon gut zu ihrem Portfolio. Das neue Overseas Tourbillon besteht ganz aus Titan: Gehäuse, Lünette, Gliederband, Schließe und Krone bestehen aus dem grauen, leichten und gleichzeitig sehr widerstandsfähigen Material in dessen besonders robuster Grade-5-Variante. Das selbstaufziehende Manufakturkaliber 2160 ist mit einem peripheren Rotor aus 22-karätigem Gold ausgestattet, sodass man durch den Glasboden besonders viel von dem hochfein bearbeiteten Werk sehen kann. Dank des Bandschnellwechselsystems kann man mühelos und ohne Werkzeug das Titanband entfernen und durch eines der beiden mitgelieferten Bänder aus blauem Kautschuk und blauem Kalbsleder ersetzen. Die nicht limitierte Uhr ist nur in den Boutiquen von Vacheron Constantin erhältlich.

Vacheron Constantin Overseas Tourbillon in Titan

Vacheron Constantin: Overseas Tourbillon mit Gehäuse und Band aus Titan

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Grüne Zifferblätter für die Overseas in Roségold

"Grau ist alle Theorie und grün des Lebens gold'ner Baum": Schon Goethe wusste das Nebeneinander von Grün und Gold zu schätzen. Die Overseas-Linie erhält nun vier neue Modelle (Bild ganz oben), die Roségold und einen dazu hervorragend passenden Grünton auf dem Zifferblatt kombinieren. Drei Modelle kommen in einem 41-mm-Gehäuse. Die Overseas Automatic setzt auf das manufaktureigene Kaliber 5100, die Overseas Dual Time verbindet ein großes Zeigerdatum bei 6 Uhr mit einem zusätzlichen zentralen Zeiger für eine zweite Zeitzone. Dieser nutzt die 12-Stunden-Skala und unterscheidet sich von den anderen durch seine rote Spitze. Den Unterschied zwischen Tag und Nacht erfährt man durch eine AM/PM-Anzeige bei 9 Uhr. Den Antrieb besorgt das Manufakturkaliber 5110 DT. Der Dritte im Bunde ist der Overseas Chronograph: Bei ihm sind die beiden Hilfszifferblätter für die Stoppfunktion dezent mit arabischen Ziffern ausgelegt und unterscheiden sich damit auf den ersten Blick von der kleinen Sekunde bei 9 Uhr, ohne dass Vacheron hier dafür weitere Farbe ins Spiel bringt. Das Datum sitzt zwischen 4 und 5 Uhr, wie es das Manufakturkaliber 5200 vorsieht. Wie alle hier vorgestellten Herrenuhren tragen auch diese drei das Genfer Siegel und sind mit einem Schnell-Bandwechselsystem ausgestattet, sodass der Träger das goldene Gliederband gegen das mitgelieferte grüne Kautschuk- oder Kalbslederband austauschen kann.

Andere Optik: Der Overseas Chronograph in Stahl mit Panda-Zifferblatt.

Dass die Farbkombination auch einem 35-mm-Gehäuse gut steht, beweist die kleine Overseas Automatik mit diamantbesetzter Lünette und hauseigenem Kaliber 1088/1. Die Lünette, die wie die Glieder des Goldbands das markentypische Malteserkreuz zitiert, ist mit insgesamt 90 Diamanten verziert.

Vacheron Constantin Overseas Automatik in Roségold mit grünem Zifferblatt

Vacheron Constantin: Overseas Automatik in Roségold mit grünem Zifferblatt

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Vacheron Constantin Overseas Chronograph Roségold mit grünem Zifferblatt und Kautschukband

Vacheron Constantin: Overseas Chronograph in Roségold mit grünem Zifferblatt und Kautschukband

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Vacheron Constantin Overseas Dual Time Roségold mit grünem Zifferblatt und Kalbslederband

Vacheron Constantin: Overseas Dual Time Roségold mit grünem Zifferblatt und Kalbslederband

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Vacheron Constantin Overseas Automatik 35 mm in Roségold mit grünem Zifferblatt

Vacheron Constantin Overseas Automatik 35 mm in Roségold mit grünem Zifferblatt

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