Corum: Golden Tourbillon Panoramique Grey Saphire

Promotion
am 9. Januar 2010

goldentourbillonpanoramiqueTechnische Faszination und glasklare Schönheit

 168 Einzelteile für 120 Gramm Transparenz

Den Einfluss der Schwerkraft auf die Unruh und damit auf die Ganggenauigkeit einer Uhr zu kompensieren – das ist die Aufgabe des Tourbillon. Es wurde ursprünglich für Taschenuhren entwickelt, denn sie waren durch ihre „einseitige” vertikale Lage in der Westentasche besonders anfällig für Abweichungen. Erfunden wurde diese geniale Mechanik im 18. Jahrhundert von A. L. Breguet. Erst in den 80er Jahren begann man, auch Armbanduhrwerke mit der Tourbillontechnik auszustatten. Vor rund zehn Jahren entstand so die „César Othon” von Corum, ein Meisterwerk und absolutes Einzelstück.

Mit der Golden Tourbillon Panoramique präsentiert das Unternehmen ein neues, aber nicht weniger faszinierendes Uhrenmodell. Es beinhaltet viele bedeutende Komplikationen, die alle auf zwei ausnehmend erfolgreichen Besonderheiten basieren. Zum einen das Gehäusekonzept der „Golden Bridge” mit ihrer typischen Tonneau-Form (in veränderten Abmessungen) und der ungewöhnlichen Aufzugskrone bei der Sechs. Zum anderen das auffallende Tourbillon, „schwebend” in seinem transparenten Gehäuse. Dieses frei liegende Werk, der Mittelpunkt und das „Herz” der Uhr, ist kaum an Präzision und Eleganz zu übertreffen.

Wenn Ästhetik die Technik beflügelt

Die Planung nahm 18 Monate in Anspruch. In dieser Zeit entstanden der künstlerische Entwurf sowie der exakte Plan für die Modifikationen am Uhrwerk. Unterstützt durch ein modernes 3-D-Verfahren ermittelte man in wochenlanger Arbeit die grundlegenden Elemente des Werkaufbaus. Doch was der Entwurf vorsah – eine Grundplatine und drei Brücken aus Saphirglas -, musste vor Beginn der Herstellung erst auf seine Machbarkeit geprüft werden. Nach einer langen Reihe von Tests war klar: Das gewagte Konzept war umsetzbar und lief mit äußerster Präzision. Der Materialwechsel hatte die vollständige Neukonzeption der Grundplatine erforderlich gemacht. Mit vier Schneidevorgängen wurde die Saphirglasplatine in unterschiedlicher Stärke ausdifferenziert, wobei die einzelnen Schnitte dabei auf ein hundertstel Millimeter genau sein müssen.

Eng verzahntes „Winning-Team”

Corum war sich bewusst, dass der Erfolg dieses einmaligen Uhrenmodells ganz wesentlich von der Qualität und dem feinmechanischen Know-how der Zulieferer abhängig sein würde. Daher fiel die Wahl auf zwei große Namen: La Joux-Perret für das Tourbillon und Affolter für das Gehäuse.

Einblick in eine Begegnung der Superlative

Für die Montage und Regulierung jedes einzelnen Uhrwerkes (Kaliber LJP7951) nimmt sich Corum drei Wochen Zeit. Erst dann erfolgt die Einschalung in das Gehäuse. Jeder Schritt wird mit äußerster Sorgfalt ausgeführt, nicht das kleinste Detail dem Zufall überlassen. Denn erst das Zusammenspiel von mechanischer und höchster handwerklicher Perfektion lässt den Höhenflug aus Glas, Licht und Bewegung überhaupt möglich werden. goldentourbillonpanoramique_movement
Das gläserne Gehäuse wird durch ein den Formen des Tourbillon angepasstes, durchbrochenes Mittelteil aus Gold (Rosé- beziehungsweise Weißgold) oder Platin gehalten. Aus dem gleichen Edelmetall sind die Schrauben, die das transparente Herz dieser Komplikation zusammenhalten. Federhaus, Unruh, Ankerrad, Hemmung, kurz: alle 168 Teile des Werks, liegen von beiden Seiten offen und scheinen durch Raum und Zeit zu schweben.
Das Kaliber selbst ruht gut geschützt vor jeglicher Art von Stößen zwischen zwei synthetischen Elementen bei der Zwölf und der Sechs – eine weitere Innovation, die der Transparenz neue Nuancen abgewinnt. Die beiden durchbrochenen Zeiger und der Corum-Schlüssel (auf dem Tourbillonkäfig) werden von 21.600 Halb-schwingungen angetrieben. Auch mit seiner Gangreserve von 90 Stunden setzt das Tourbillon-Werk Weltmaßstäbe.

Nach der Regulierung wird das Werk in das Gehäuse eingeschalt – eine Besonderheit, für die sich die besten Uhrmacher pro Stück einen ganzen Tag Zeit nehmen. Dies geschieht in einem absolut staubfreien Raum unter Laboratoriumsbedingungen, um perfekte Reinheit zu garantieren. Danach wird jede der bis 30 Meter wasserdichten Uhren drei weitere Wochen ausgiebig getestet, bevor sie schließlich an den Händler geliefert wird. Das Ergebnis: Golden Tourbillon Panoramique von Corum steht für ein neues technisches Uhrenkunstwerk von glasklarer Schönheit.
Das Golden Tourbillon Panoramique gibt es in einer limitierten Auflage von 18 Stück, wobei die Saphirplatinen und Brücken leicht grau gefärbt sind.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.corum.ch

Die Golden Tourbillon Panoramique Grey Saphire

Technische Daten:

Limitierte Auflage 2009 – 18 Stück

Referenznummer 382.870.55 OF01 0000
Uhrwerk Mechanisch, LJP 7951, CO-382, Frequenz 3 Hz, 21.600 Halbschwingungen/h, Handaufzug per Krone bei der Sechs, 17 Rubine, Grundplatine und Brücken aus transparentem Saphirglas grau gefärbt
Funktionen Zentralstunde/-minute, Tourbillon, 90 Stunden Gangreserve
Gehäuse Tonneau-Form, Größe 38×53 mm, 18-Kt-Roségold/-Weißgold oder Platin, Seiten und Boden aus Saphirglas, Gehäuseunterseite in 18-Kt-Gold mit 4fach aufgeschraubtem Saphirglasboden, Krone 18-Kt-Gold, gravierter Corum-Schlüssel
Zifferblatt Durchbrochen Zeiger, schwarz
Gläser 4 in Form geschliffene Saphirgläser, entspiegelt
Diamanten (optional) Gehäuse mit 225 Diamanten mit insgesamt 8,40 Karat
Armband Echtes Krokodilleder in Schwarz, Breite 21/18 mm
Schließe Dreifach-Faltschließe in 18-Kt-Gold
Wasserdichtheit Bis 3 atm / 30 Meter
Preise 151.000 Euro (Roségold), auch in Weißgold erhältlich
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