Die Golduhren des Traditionsunternehmens H.F. Bauer aus Pforzheim

Statement statt Understatement

Promotion
am 26. Februar 2018

Die goldene Uhr erlebt ein Comeback. Der Pforzheimer Hersteller H.F. Bauer fertigte nie etwas Anderes und hat keine Scheu, sich mit großen Namen zu messen.

Der Hockenheim-I-Automatikchronograph von H.F. Bauer in 18-karätigem Rotgold (42 Millimeter)
Der Hockenheim-I-Automatikchronograph von H.F. Bauer in 18-karätigem Rotgold (42 Millimeter)

Einst waren sie ein Symbol für beruflichen Erfolg und Status. Jetzt sind goldene Uhren wieder sehr gefragt. Ein deutscher Hersteller, die kleine Manufaktur H.F. Bauer in der Goldstadt Pforzheim, blickt in der Produktion dieser edlen Zeitmesser auf eine lange Tradition zurück und hat hochkarätige Modelle im Angebot.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hfbauer-astrath.de

Früher war der Fall sonnenklar. Wer es im Leben zu etwas gebracht hatte, zeigte das über eine goldene Uhr. Zeitmesser aus Edelstahl banden sich damals allenfalls Taucher oder Piloten bei ihren Einsätzen ums Handgelenk. Zu feinen Anlässen oder zum Anzug musste es die elegante Golduhr sein. Das änderte sich erst in den siebziger Jahren, als die stählerne Rolex zur Lieblingsuhr von Pan-Am-Piloten wurde und der Jetset an ihr Gefallen fand. Golduhren waren plötzlich den einen zu konservativ, den anderen zu pompös.

Quarzuhr H. F. Bauer Reichenau in 14-karätigem Rotgold (40 Millimeter)
Quarzuhr H. F. Bauer Reichenau in 14-karätigem Rotgold (40 Millimeter)

Jetzt erlebt die goldene Uhr ein Comeback, zumal in dezenten Varianten wie Roségold und Weißgold. Nicht nur Wall-Street-Banker tragen wieder mit selbstverständlicher Gelassenheit Gold, auch Hollywood- und Popstars bekennen sich im Film und auf dem Roten Teppich zum edelsten aller Elemente – so wie Leonardo DiCaprio in „Wolf of Wall Street“. Wer sich für so eine elegante Uhr interessiert, der denkt an Namen wie Patek Philippe und Vacheron Constantin. Was kaum jemand weiß: Goldene Uhren in erstklassiger Qualität kommen auch aus Deutschland – und zwar jenseits von Glashütte: Die Manufaktur H.F. Bauer aus der Goldstadt Pforzheim blickt auf beinahe hundert Jahre Erfahrung in der Herstellung goldener Uhren zurück. Und sie sitzt direkt an der Quelle: H.F. Bauer ist Teil einer der anerkanntesten Edelmetallfirmen des Landes und gewährleistet dank High-Tech-Maschinen und präziser Handarbeit die Top-Qualität seiner Uhren. Für das Innenleben ist das Beste gut genug: Uhrwerke und Zeiger kommen aus der Schweiz, Zifferblätter und Lederbänder aus Deutschland. Die Endmontage nimmt Rainer-Udo Astrath vor, gelernter Uhrmachermeister und seit 2012 Inhaber der Marke H.F. Bauer.

Der Firmenchef setzt eine Tradition fort, die 1924 begann. Damals spezialisierte sich der Goldschmied Hermann Friedrich Bauer auf die Fertigung goldener Uhrgehäuse und -armbänder. Keine zehn Jahre später produzierte das florierende Unternehmen als eines der ersten in Deutschland seine eigenen Uhrwerke. Im Zweiten Weltkrieg wurde Pforzheim bombardiert, Bauers Betriebsgebäude lagen in Schutt und Asche. Die Enkelin des Firmengründers, Ruth, und ihr Mann, Edwin Walser, bauten die Firma nach dem Krieg wieder auf und begründeten eine der führenden deutschen Uhrenmarken. 1974 eröffnete Edwin Walser darüber hinaus eine Scheideanstalt, die Edelmetalle einschmelzt und aus ihnen neue Edelmetallprodukte herstellt. 2003 fusionierte der Betrieb mit H.F. Bauer zur Bauer-Walser AG.

Die Produktion jeder H.F-Bauer-Uhr beginnt damit, dass die Scheideanstalt der Bauer-Walser AG je nach Anforderung und Modell die passende Legierung herstellt. Das für die Gehäuse der nobelsten Uhren verwendete 18-karätige Gold besteht zu 75 Prozent aus Feingold, während 14-karätiges Gold einen höheren Anteil an Silber und Kupfer enthält. Rot-, Weiß- oder Gelbgold werden durch zusätzliche Edelmetalle erreicht. Roségold enthält 75 Prozent Gold, 16 Prozent Kupfer und neun Prozent Silber, Gelbgold besteht aus Gold, Silber, Kupfer und Zink, Weißgold enthielt früher Nickel. Um Allergien zu vermeiden, wird es heute durch Palladium ersetzt. Daneben werden Uhrengehäuse aus 95-prozentigem Platin hergestellt. Nach Auswahl der Basismetalle werden Gehäuse und weitere Bauteile durch computergestützte Maschinen gestanzt oder gefräst. In einem Prüflabor werden alle Chargen der Produktion auf Herz und Nieren geprüft, sprich auf ihre homogene und korrekte Legierung. Das hochwertige Finish und die Endmontage der Uhr erfolgen in reiner Handarbeit.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.hfbauer-astrath.de

H.F. Bauer Hockenheim II-Automatikchronograph in Weißgold (18 Karat) mit 16 Prozent Palladium, roséfarbenen Perl-Indizes und roséfarben vergoldeten Zeigern
H.F. Bauer Wildberg I in Rotgold (18 Karat) mit Vintage-Gehäuse, kannelierter Lünette und Zifferblatt mit Sonnenschliff (41 Millimeter, Handaufzug)
Eines der Spitzenmodelle von H.F. Bauer: Wildberg II in Weißgold (18 Karat), mit 16 Prozent Palladium, vollmassivem dreireihigem Goldansatzband und Handaufzug (41 Millimeter)
Damenuhr H.F. Bauer Baden-Baden III in Bicolor-Gehäuse (Rotgold/Weißgold, 18 Karat) mit vollmassivem dreireihigem Goldansatzband, Automatikwerk und Zifferblatt mit Sonnstrahl-Guilloch mit Perlmutteinlage (32 Millimeter)
Damenuhr Nagold II in Rotgold (14 Karat) mit 40 Brillanten (0,6 Karat), Quarzwerk und dreireihigem Goldansatzband (28 x 23 Millimeter)
Damenuhr Titisee III in Weißgold (14 Karat) mit Perlmuttblatt und zwölf aufsetzten Perl-Indizes, 34 Brillanten (0,51 Karat) und Quarzuhrwerk sowie fünfreihigem Goldansatzband

Das Ergebnis ist eine Uhrenkollektion, die sich sehen lassen kann. Sie besteht aus der mechanischen Portus-Linie und der Quarzuhrenlinie Abnoba. Der Name der keltischen Göttin und Symbolfigur des Schwarzwalds zeigt, wie wichtig der Marke die Verbundenheit mit der Region ist. Beide Linien umfassen Herren- und Damenuhren. In der Mechanik-Linie werden die Uhren jeweils mit Handaufzug und Automatik gefertigt. Es gibt sie mit 18 oder 14 Karat, in Rotgold, Gelbgold, Weißgold und Roségold, mit Guilloche-Zifferblatt aus Feinsilber, mit und ohne Perlmutt. Die Kombination aus der irisierenden und korrosionsfesten Muschelschicht und dem Guilloche gibt etwa der Damenuhr Baden-Baden II einen edlen Look und sorgt für faszinierende Lichtreflexe auf dem Zifferblatt. Hier spielt H.F. Bauer die Stärke des Standorts Pforzheim aus, wo das aussterbende Handwerk des Guillochierens noch gelehrt wird. Bei diesem Verfahren werden mit großer Präzision feine Linienmuster in die Metalloberfläche graviert. Auch mit Diamanten verzierte Zeitmesser sind erhältlich – etwa das Modell Baden-Baden II, in dessen Gehäuse 40 Brillanten gefasst sind. Als Armbänder stehen Alligatorleder (das den Anforderungen des internationalen Artenschutzabkommens CITES entspricht) und Massivgold zur Auswahl. Die Edelmetall-Uhrenarmbänder entstehen ebenfalls in Handarbeit – auch sie sind filigrane Meisterwerke, die genauen Skizzen folgend, Glied für Glied von Menschenhand zusammengesetzt werden.

Benannt sind alle Modelle nach Orten im Schwarzwald wie Baden-Baden, Baiersbronn, Wildberg oder Freiburg. Im Angebot ist aber auch ein Rennsportchronograph mit schwarzem Zifferblatt und dem Namen „Hockenheim“. Im Innern jeder Uhr ticken bewährte Uhrwerke wie das Valjoux 7750 und das Werk Unitas 6498 mit Handaufzug. Ein solches Luxusobjekt aus Massivgold hat seinen Preis. Bei der Portus-Kollektion liegt er je nach Ausstattung zwischen 7.000 und 29.000 Euro. Die Quarzuhren beginnen bei 1.600 Euro. Rainer-Udo Astrath sagt: „Uhren mit einem ähnlichen Goldgehalt und vergleichbarer Ausstattung kosten bei international bekannten Marken ein Mehrfaches. Wir kalkulieren nur das, auf was es wirklich ankommt: handwerkliche Schönheit, solide Verarbeitung und den hohen Materialwert.“

Blick in das Innere einer H.F. Bauer Hockenheim I.: Man sieht den Glasboden des 18-karätigen Gehäuses, das Aufsetzen der Krone und auf den letzten beiden Fotos das Aufsetzen und Verschrauben des Rotors.
Blick in das Innere einer H.F. Bauer Hockenheim I.: Man sieht den Glasboden des 18-karätigen Gehäuses, das Aufsetzen der Krone und auf den letzten beiden Fotos das Aufsetzen und Verschrauben des Rotors.
Blick in das Innere einer H.F. Bauer Hockenheim I.: Man sieht den Glasboden des 18-karätigen Gehäuses, das Aufsetzen der Krone und auf den letzten beiden Fotos das Aufsetzen und Verschrauben des Rotors.
Blick in das Innere einer H.F. Bauer Hockenheim I.: Man sieht den Glasboden des 18-karätigen Gehäuses, das Aufsetzen der Krone und auf den letzten beiden Fotos das Aufsetzen und Verschrauben des Rotors.

Eine Spezialität von H.F. Bauer sind Private-Label-Aufträge: Firmen vertrauen auf die hohe Qualität der Manufaktur und bestellen bei den Pforzheimern edle Jubiläumsuhren für Mitarbeiter. Die Uhren tragen den Firmennamen des Auftraggebers und sind gern mit Widmungen versehen. „Das ist ein besonderes Produkt“, sagt Astrath. Zu den Kunden der Private-Label-Sparte gehören Versicherungen, Banken, Textilbetriebe, Maschinenbauer sowie kleine und mittelständische Unternehmen aus ganz Deutschland.

Der Macher: Seit 2012 besitzt der gelernte Uhrmachermeister Rainer-Udo Astrath die Markenrechte der Pforzheimer Uhrenschmiede.
Der Macher: Seit 2012 besitzt der gelernte Uhrmachermeister Rainer-Udo Astrath die Markenrechte der Pforzheimer Uhrenschmiede.

Auch beim aktuellen Trend zum „Custom-Made“, der Individualisierung von Produkten, hat H.F. Bauer die Nase vorn. Der Kunde kann bei den Zifferblättern Farbwünsche äußern, die Goldlegierung wählen und sich die Gliederung der Armbänder aussuchen, ob drei-, vier- oder fünfreihig. Eine Kundin gab bei dem Unternehmen eine besonders aufwändige Uhr mit Diamanten in Auftrag, um sie in der Oper zu tragen. Es ist die Stärke einer kleinen Manufaktur, die on-demand arbeitet, dass sie ihren Kunden solche Wünsche erfüllen kann.

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Eine goldene Uhr ist nicht nur ein Schmuckstück, sondern auch eine Geldanlage, die sich in den letzten Jahrzehnten besser verzinst hat als manche andere Anlageform. Allein der Goldpreis hat sich seit 2005 nahezu vervierfacht. Die positive Wertentwicklung seiner Produkte sieht Rainer-Udo Astrath als angenehmen Nebeneffekt. Im Vordergrund steht für ihn und seine Kunden die Freude an einer schönen und technisch hochwertigen Uhr: „Es geht uns darum, exklusive Produkte in Spitzenqualität herzustellen, die von erfahrenen Handwerkern mit Leidenschaft und Hingabe zum Detail hergestellt werden und ein besonderes Lebensgefühl vermitteln – eben das, was Luxusuhren wie eine H.F. Bauer ausmacht.“

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