Mühle-Glashütte: Teutonia III Handaufzug

Die Teutonia III Handaufzug ist mehr als eine Uhr. Sie ist das Symbol für den Weg, den Mühle-Glashütte in den letzten Jahren gegangen ist – und in Zukunft noch gehen wird. Denn in dieser Uhr tickt nicht nur das erste Handaufzugswerk von Mühle, das MU 9411 ist auch das erste selbst entwickelte Uhrwerk des traditionsreichen Familienunternehmens.

Weiter gehen

Genau in dieser Richtung will man bei Mühle-Glashütte weiter gehen und die Fertigungstiefe stetig ausbauen. Bereits das 2008 vorgestellte Chronographenwerk MU 9408 hatte sich seine eigene Kaliberbezeichnungen durch die tiefgehende Modifizierung eines Schweizer Basiswerks verdient. Mit dem Handaufzugswerk der Teutonia III macht Mühle einen weiteren Schritt hin zur Manufaktur.

Bauteile, die für die Qualität und die Präzision des Werkes wichtig sind, wurden selbst konstruiert und werden nun im eigenen Haus bzw. speziell für Mühle gefertigt. Zu den selbst gefertigten Teilen gehören vor allem die charakteristische Feinregulierung inkl. Unruhkloben oder die Glashütter Dreiviertelplatine. Für Mühle werden z.B. das Federhaus mit seiner 42-stündigen Gangreserve und die Grundplatine des Uhrwerks gefertigt. Letztere lehnt sich konstruktiv an die des SW 200 an, sodass einige Teile des Räderwerks sowie Unruh und Spirale dieses Uhrwerks genutzt werden können.

Genau gehen

Damit alle Bauteile perfekt miteinander harmonieren, werden sie vor der Montage genau auf ihre Passgenauigkeit, Funktion und Qualität hin überprüft und veredelt. Wie bei Glashütter Taschenuhrwerken werden Kron- und Sperrrad z.B. offen in der Dreiviertelplatine gelagert und mit einem Sonnenschliff versehen.

Nach der Montage wird das Uhrwerk in sechs Lagen reguliert. Mit der hauseigenen Feinregulierung kann der Rücker dabei besonders feinfühlig justiert und das Uhrwerk bestmöglich eingestellt werden. Die sogenannte Spechthalsregulierung ist außerdem besonders stoßsicher. So kann sich die Reglage des Uhrwerks auch dann nicht verändern, wenn die Uhr einmal einen stärkeren Stoß verkraften muss.

Zurück gehen

Dank des aufwändig gefertigten und regulierten Uhrwerks kann die Teutonia III Handaufzug die Zeit präzise messen. Dass sie die Zeit genauso präzise anzeigt, ermöglicht das geradlinige Zifferblatt. Passend zur traditionellen Anmutung des Werks geht sein Design zurück auf die Zifferblattgestaltung klassischer Glashütter Taschenuhren – mit einer klar gezeichneten Eisenbahnminuterie, schnell erfassbaren arabischen Ziffern und Zeigern in Breguet-Form.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.muehle-glashuette.de

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