Alles über die Omega Speedmaster im Überblick

Wie die Omega Speedmaster zur Moonwatch wurde und was sie – damals und heute – darüber hinaus auszeichnet

Die Reise zum Mond hat den Chronographen Speedmaster nicht nur berühmt gemacht, seither wird er auch schlicht “Moonwatch” genannt. Aus der Legende hat Omega eine ganze Kollektion entwickelt.

Erste Omega Speedmaster von 1957
Erste Omega Speedmaster von 1957

Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für eine Uhr: Bei der ersten bemannten Mondlandung 1969 war die Speedmaster außen am Raumanzug von Edwin “Buzz” Aldrin dabei. Seitdem wird sie liebevoll “Moonwatch” genannt. Aber auch davor und danach begleitete sie fast alle NASA-Weltraummissionen. Dabei hat sie sich bis heute kaum verändert. Die erste Version von 1957 besaß noch eine stahlfarbene Lünette mit Tachymeterskala, einen pfeilförmigen Stunden- und einen spitz zulaufenden Minutenzeiger.

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Ziel bei der Gestaltung war ein ausgezeichnet ablesbares Zifferblatt. Dafür wurde die Tachymeterskala auf die Lünette verlegt. Seit 1963 sieht die Speedmaster dann so aus wie heute. Sogar das Plexiglas wurde beibehalten, denn es splittert nicht, wenn es durch Druck zerstört wird. Auch das Werk erhielt in der ganzen Zeit nur einmal eine gründliche Überarbeitung. 1968 ersetzte die Schaltradsteuerung eine einfacher zu roduzierende Nockensteuerung, statt einer Schraubenunruh kam eine glatte Unruh zum Einsatz und die Unruhfrequenz stieg von 18.000 auf zeitgemäße 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Durch diese Umbauten wurde aus dem Kaliber 321 das Kaliber 861.

Omega Speedmaster Professional Referenz 311.30.42.30.01
Omega: Speedmaster Professional Referenz 311.30.42.30.01

Zu erkennen sind Uhren mit diesem Kaliber von außen an dem aufgedruckten Omega- Logo auf dem Zifferblatt, das die aufgesetzte Version ersetzte. 1996 wurde das Werk noch einmal in Details geändert und firmiert seither unter dem Namen 1861. Heute ist die Speedmaster eine umfangreiche Kollektion bei Omega. Die originale Speedmaster kostet aktuell 4.300 Euro.

Erfahren Sie hier, wie Sie eine  Omega Speedmaster Professional Moonwatch von einer Omega Speedmaster Reduced unterscheiden können: Wie Sie den Unterschied zwischen einer Omega Speedmaster Reduced und einer Omega Speedmaster Moonwatch erkennen

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Erfahren Sie hier mehr zur Omega Speedmaster Professional Moonwatch: Omega Speedmaster- auf den Spuren der Moonwatch

Wie wurde die Omega Speedmaster was sie ist?

Zur Feier des Jubiläums schickte Omega uns Journalisten ein fantastisches Pressekit mit 60 Speedmaster-Modellen. Eine sehr schöne Übersicht, von der allerersten Speedmaster CK2915 ‘Broad Arrow’ bis zur aktuellsten, die Speedy Tuesday Edition.

Bei einem Umfang von 60 Uhren sind nicht alle Speedmasters dabei, aber Omega hat eine Auswahl getroffen, die eine sehr gute Übersicht über die Veränderungen der Speedmaster im Laufe der Jahre gibt, und welche ‘Umwege’ dabei gemacht wurden. Sie werden nicht nur die Broad Arrow, CK2998, die goldene Apollo XI Referenz 1969 sowie die Alaska Project II und die 1985 Moonphase finden, sondern auch die Speedsonic mit elektrischem Uhrwerk sowie auch die Alaska IV mit Quarzkaliber und LCD-Display, die ebenfalls mit von der Partie sind.

Sofern Sie von der Presse sind oder Omega nahestehen, haben Sie vermutlich das 60-Jahre-Jubiläumsposter mit all diesen Modellen sowie das Interview mit Ben Clymer und mir über Speedmasters und Speedy Tuesday gesehen. Falls nicht, diese Übersicht über 60 Jahre Speedmaster, die wir heute hier online stellen, basiert auf diesem offiziellen Poster von Omega.

Und hier nun unsere Zusammenstellung von der ersten Referenz von 1957 bis zu den neuen im diesem Jahr. Das Copyright aller Bilder und Texte liegt bei Omega. Einige Texte wurden geändert beziehungsweise mit zusätzlichen Hintergrundinformationen aktualisiert.

1957: Broad Arrow (Referenz CK2915)

Der urtypische Zeitmesser der Familie. Wegen der unverwechselbaren Zeiger “Broad Arrow” genannt, war er nicht nur das erste Speedmaster-Modell, sondern auch der erste Armbandchronograph der Welt, der die Tachymeterskala auf der Lünette anstatt auf das Zifferblatt gedruckt trug. Dieses Feature wurde für Rennfahrer entworfen. Diese Referenz ist vielleicht die Speedmaster mit dem höchsten Schätzwert und der Beginn einer ganz besonderen Reise.

Omega Speedmaster Broad Arrow 1957
Omega: Speedmaster Broad Arrow, 1957

1959: Die erste Omega im Weltall (Referenz CK2998)

Dieses Modell war die zweite Version der Speedmaster. Sie unterschied sich von der originalen “Broad Arrow” durch ihre schwarze Aluminiumlünette, den von der Airforce gewünschten “Lollipop”-Sekundenzeiger und die Stunden- und Minutenzeiger im “Alpha”-Stil. Am 3. Oktober 1962 wurde sie das erste Omega-Modell, das im Weltraum getragen wurde, und zwar von Walter Schirra. Er wählte die Speedmaster als seinen persönlichen Favoriten für seine “Sigma-7-Mission” des Mercury-Programms. In diesem Moment begann die legendäre Raumfahrtgeschichte der Speedmaster.

Erste Omega Speedmaster im All 1959
Erste Omega Speedmaster im All, 1959

1963: Die 3. Generation – von der NASA getestet und qualifiziert

Diese Speedmaster war die erste Uhr, die das anspruchsvolle Testprozedere der NASA zur Weltraumtauglichkeit bestand. Einige andere Marken reichten ihre Zeitmesser ebenfalls ein, doch die Speedmaster qualifizierte sich als einziges Modell. Sie erreichte Kultstatus, als sie bei den “Gemini”- und “Apollo”-Missionen getragen wurde, weil sie den Astronauten höchste Präzision und Verlässlichkeit bot. Interessanterweise sollte das erste zugelassene Modell auch eines der letzten sein, das 1972 auf dem Mond getragen wurde.

Omega Speedmaster dritte Generation 1963
Omega Speedmaster der dritten Generation (1963)

1964: Speedmaster Automovil Club Peruano (A.C.P)

Seiner originalen Rennfahrer-DNA treu bleibend, war dieses seltene Modell eine spezielle Order des „Automovil Club Peruano“ aus dem peruanischen Lima. Das Chronographenzifferblatt war perfekt, um die Runden auf der Rennstrecke zu messen, was die Speedmaster zu einem beliebten Modell in der Rennfahrerbranche machte. Da der Auftrag lediglich 50 Modelle umfasste, ist diese Edition, die sich durch ihr A.C.P.-Logo auf dem Zifferblatt auszeichnet, sehr selten.

Omega Speedmaster Automovil Club Peruano 1964
Omega: Speedmaster Automovil Club Peruano, 1964

1965 : Die Moonwatch

Als Neil Armstrong und Buzz Aldrin 1969 die Mondoberfläche betraten, wurde diese Speedmaster zur ersten Uhr auf dem Mond. Sie sollte sogar zur Uhr mit den meisten Mondmissionen überhaupt werden. Hinsichtlich des Designs war die Uhr die erste Speedmaster mit einem asymmetrischen Gehäuse, das der Krone und den Drückern zusätzlichen Schutz verleihen sollte. Erstmalig wurde auch der Schriftzug „Professional“ auf das Zifferblatt gedruckt.

Omega Speedmaster die "Moonwatch" 1965
Omega: Speedmaster “Moonwatch”, 1965

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1968: Direkter Bezug zur Moonwatch von heute

Dieses Modell, das 1968 mit dem neuen Kaliber 861 lanciert wurde, stellte in der Geschichte der Speedmaster einen entscheidenden Wendepunkt dar. Nicht nur bot das neue Uhrwerk ein noch nicht da gewesenes Maß an Innovation – es war zudem auch das erste, das ab 1970 die berühmten Worte “FLIGHT-QUALIFIED BY NASA FOR ALL MANNED SPACE MISSIONS”, und “THE FIRST WATCH WORN ON THE MOON” aufwies.

Omega Speedmaster die "Moonwatch" 1968
Omega: Speedmaster “Moonwatch”, 1968

1968: Zifferblatt im Racing-Stil

Der Ursprung der seltenen Modelle mit Zifferblatt im “Racing-Stil” ist noch immer etwas unklar, wobei Übereinkunft darüber herrscht, dass die zweifarbigen Minutenmarkierungen sowie die Zeiger und das Logo in Orange der besseren Ablesbarkeit des Chronographen dienten. Dieses spezielle Modell hat über Jahre hinweg nachfolgende Ausgaben beeinflusst, darunter die limitierte Reihe von 2004, die in Japan auf den Markt kam.

Omega Speedmaster Racing Dial 1968
Omega: Speedmaster Racing Dial, 1968

1968: Speedmaster Ultraman

Dieses seltene Modell, das 1971 in der japanischen Science-Fiction-Serie “The Return of Ultraman” zu sehen war, zeichnet sich durch einen orangefarbenen Sekundenzeiger aus. Der Erfinder der Serie, Eiji Tsuburaya, war dafür bekannt, interessante Uhren in seinen Produktionen zu verwenden. Und diese sehr ungewöhnliche Speedmaster bildete da keine Ausnahme. Es ist noch ungewiss, wie viele echte Exemplare noch existieren.

Omega Speedmaster Ultraman 1968
Omega: Speedmaster Ultraman, 1968

1969: Apollo XI, die goldene Sonderedition

Dies war die erste Speedmaster aus 18-karätigem Gold in nummerierter Auflage mit einer seltenen burgunderroten Lünette. Die ersten Uhren dieser Reihe wurden 19 Astronauten am 25. November 1969 im Rahmen eines Galadinners in Houston, Texas, überreicht, um die Mondlandung von Apollo 11 zu würdigen. Posthum wurden ferner die drei Crew-Mitglieder von Apollo 1 – Virgil Grissom, Ed White und Roger Chaffee – mit drei Uhren geehrt.

Omega Speedmaster goldene Sonderedition 1969
Omega: Speedmaster in der goldenen Sonderedition von 1969

1969: Mark II – Neugestaltung

Diese schnittige Speedmaster Mark II war die erste neu gestaltete Version Omegas populärem Chronographen. Die 1969 entwickelte Uhr, die der Speedmaster-Linie eine völlig neue Ästhetik bot, war in Edelstahl, 18-karätigem Gold oder mit Goldbeschichtung in unterschiedlichen Zifferblatt- und Zeitskalakombinationen verfügbar. Die Mark II mit Tonneau-Gehäuse und verbesserter Ablesbarkeit war ferner die erste Speedmaster, die auf Hesalitglas verzichtete.

Omega Speedmaster Mark II 1969
Omega: Speedmaster Mark II, 1969

1969: Alaska I Prototyp

Omega wählte “Alaska” als Codenamen für alles, was in Verbindung mit der NASA stand und als streng geheim eingestuft wurde. Um den extremen Temperaturen im Weltraum zu trotzen, hatte der “Alaska-I”-Prototyp eine abnehmbare eloxierte Aluminiumaußenhülle, auch “Hitzeschild” genannt, und ein Innengehäuse aus reinem Titan. Das Modell war dadurch die erste Armbanduhr der Welt mit einem Gehäuse aus reinem Titan. Das Zifferblatt wurde in Weiß gehalten, da die Farbe das Sonnenlicht besser reflektierte.

Omega Speedmaster Alaska I Prototyp 1969
Omega: Speedmaster Alaska I Prototyp, 1969

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1971: Mark III – die erste automatische Speedmaster

Die 1971 lancierte Speedmaster Mark III mit “Pilotengehäuse” war Omegas erster Chronograph mit Automatikaufzug. Das neue Kaliber 1040 war ein Meilenstein der Marke. In einer Werbung aus dem Jahr 1972 gab Omega Folgendes kund: “Nach sechs Mondlandung gab es nur noch eines, was wir der Speedmaster beibringen konnten: sich selbst aufzuziehen.” Zu den weiteren interessanten Merkmalen gehören ein kreuzförmiger 60-Minuten-Chronographenzeiger und eine einzigartige 24-Stunden- und Tag-Nacht-Anzeige bei der Neun.

Omega Speedmaster Mark III 1971
Omega: Speedmaster Mark III, 1971

1972: Alaska II

Im geheimen Streben, für die NASA die perfekte Weltraumuhr zu bauen, kehrte Omega mit einem neuen Prototypen zurück. Dieses Mal im Stil der Moonwatch, die einigen Originalmerkmalen des “Alaska-I”-Modells treu blieb, darunter das große rote Hitzeschild. Erneut wurde das Zifferblatt in Weiß gehalten, da die Farbe das Sonnenlicht besser reflektierte. Zu den anderen Neuerungen gehörten raketenförmige Hilfszifferblattzeiger, Leuchtmarkierungen und Ziffern in Strahlenoptik auf den Hilfszifferblättern sowie eine von 0 bis 60 nummerierte Lünette.

Omega Speedmaster Alaska II 1972
Omega: Speedmaster Alaska II, 1972

1973: Speedsonic – die erste elektronische Speedmaster

Dieses Modell trägt aufgrund der ungewöhnlichen Form des Armbandes, das an den Schwanz eines Schalentiers erinnert, den Spitznamen “Hummer”. Um die steigende Nachfrage nach elektronischen Uhren zu erfüllen, wurde die Speedsonic mit einem innovativen elektromechanischen Uhrwerk ausgestattet, das eine verbesserte Präzision und Zuverlässigkeit bot. Interessanterweise wurde die Krone absichtlich verkleinert, um darauf hinzuweisen, dass die Einstellung der Zeit und des Datums nicht mehr so oft vonnöten war.

Omega Speedmaster Speedsonic 1973
Omega: Speedmaster Speedsonic, 1973

1973: Speedmaster 125

Dieses Modell war der weltweit erste Automatikchronograph mit offizieller Chronometerzertifizierung. Er wurde zu Ehren der Gründung Omegas im Jahr 1848 lanciert und erschien in einer Auflage von 2.000 Exemplaren. An dem Abenteuergeist der Uhr fand auch der russische Kosmonaut Vladimir Dzhanibekov gefallen, der die Speedmaster 125 im Jahr 1978 trug, als er insgesamt 145 Tage und 16 Stunden im Weltraum verbrachte.

Omega Speedmaster 125 1973
Omega: Speedmaster 125, 1973

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1975: Apollo-Sojus

1975 trugen russische Kosmonauten und US-amerikanische Astronauten bei ihrem historischen Treffen im Weltraum, das den Anfang vom Ende des Kalten Krieges einläutete, Speedmaster-Uhren. Dieses Modell, das zu Ehren dieser Begegnung in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren erschien, war die erste der sogenannten “Emblem”-Uhren. Bei zwölf Uhr befindet sich anstelle des Omega-Logos das Emblem der Mission. Ferner zeichnete sie sich durch längere Markierungen sowie breiterer Drücker aus.

Omega Speedmaster Apollo Soyuz 1975
Omega: Speedmaster Apollo Soyuz, 1975

1978: Alaska-Projekt III (Space Shuttle)

Als Omega damit begann, an dem “Alaska-III”-Projekt zu arbeiten, war es das Ziel, die klassische Moonwatch zu überarbeiten und sie mit entspiegelten Oberflächen und einem leicht ablesbaren Zifferblatt auszustatten. Das Ergebnis verfügt über ein gebürstetes Edelstahlgehäuse sowie Hilfszifferblätter mit großen Ziffern in Strahlenoptik. Ein erster Satz, der 56 Exemplare umfasste, wurde an die NASA geliefert, die sie in den 1980er-Jahren an Bord des Space Shuttle einsetzte. Ein zweiter Satz folgte nur kurze Zeit später.

Omega Speedmaster Alaska III 1978
Omega: Speedmaster Alaska III, 1978

1979: Alaska IV Quarz-Prototyp

Als die Speedmaster für kurze Zeit digitale Technik verwendete, hat man auf Basis der im Einzelhandel erhältlichen Modelle diesen Prototypen für Astronauten der NASA kreiert. Die Funktionen blieben gleich, wurden aber um ein innovatives BETA-Lichtsystem zur Beleuchtung des Displays ergänzt, das die typischen Glühbirnen ersetzte. Zwölf Exemplare gingen an NASA-Astronauten, die die Uhr in Trainingseinheiten und im Space Shuttle testeten. Letztendlich entschieden sie sich allerdings gegen die Uhr.

Omega Speedmaster Alaska IV 1979
Omega, Speedmaster Alaska IV, 1979

1980: Apollo XI, neue goldene Sonderedition

Dieses Modell aus Gelbgold wurde zu Ehren der Apollo-XI-Mission lanciert, in ihrem Rahmen war die Speedmaster 1969 ja zur ersten Uhr auf dem Mond geworden. Das goldene Sondermodell war die erste Speedmaster, die mit dem Kaliber 861L und einem Gehäuseboden aus Saphirglas ausgestattet wurde. Das L stand für “Luxus” und wies darauf hin, dass es sich bei der auf nur 300 Stück limitierten Edition um eine Version mit einer besonders großen Anzahl an Verzierungen handelte.

Omega Speedmaster Apollo 11 1980
Omega: Speedmaster Apollo 11, 1980

1983: Erste Bicolor-Speedmaster

Das zweifarbige Modell interpretiert das legendäre Design der Speedmaster zum ersten Mal mit zwei Materialien: einem Gehäuse aus Edelstahl und einem Zifferblatt aus Gold sowie versilberten Hilfszifferblättern und einem Armband aus 14-karätigem Gold und Edelstahl. Wie viele produziert wurden, ist nicht bekannt. Heute existiert nur noch eine Handvoll Exemplare.

Omega Speedmaster Bicolor 1983
Omega: Speedmaster Bicolor, 1983

1985: Speedmaster Mondphase

Zwanzig Jahre nachdem die Speedmaster damit begonnen hatte, sich auf ihre Reise zum Mond vorzubereiten, kam der Mond quasi zur Speedmaster. Diese als “Speedymoon” bekannte Uhr erschien in einer Auflage von 1.300 Modellen und wartete mit einer Mondphasenkomplikation auf, die sich durch einen aufgemalten Mond vor einem Sternenhimmel auszeichnete. Sie war die erste Speedmaster mit Mondphasenanzeige. Auf einigen seltenen “Speedymoon”-Versionen hatte der Mond sogar ein Gesicht.

Omega Speedmaster Speedymoon Mondphase 1985
Omega: Speedmaster Speedymoon Mondphase, 1985

1987: Speedmaster Automatik – der Heilige Gral für Sammler

Dies war die erste Speedmaster, die ein Automatikwerk mit einem Moonwatch-Gehäuse kombinierte. Omega produzierte sie lediglich in einem Zeitraum von zwei Jahren. Für Chuck Maddox war die Uhr mit ihrem Kaliber Lemania 5100 und ihrer Funktionalität die perfekte Speedmaster, die im Speedmaster-Professional-Gehäuse erschien. Daher auch der Spitzname, der “Heilige Gral”. Für Sammler wurde die Jagd auf ein Original zu einer von Enttäuschungen, Freude und Verzweiflung geprägten Obsession. Das Gehäuse ist etwas höher gestaltet, um das Automatikwerk aufzunehmen. Drücker und Krone liegen enger an als bei der herkömmlichen Moonwatch.

Omega Speedmaster Automatic 1987
Omega: Speedmaster Automatic, 1987

1987: Bicolor für Italien

Diese auf 500 Exemplare limitierte Auflage wurde für den italienischen Markt konzipiert. Die Uhr verfügte über ein schwarzes Zifferblatt mit goldenen Hilfszifferblättern, eine gelbgoldene Lünette sowie eine Krone und Drücker mit Gelbgoldbeschichtung. Interessanterweise hat die Speedmaster eine historische Verbindung mit Italien. Das Seepferdchen-Medaillon auf dem Gehäuseboden vieler Speedmaster- und Seamaster-Modelle war von dem Seepferdchen-Emblem an den Seiten venezianischer Gondeln inspiriert.

Omega Speedmaster Italien 1987
Omega: Speedmaster in Bicolor für Italien, 1987

1991: Speedmaster mit ewigem Kalender

Dieses Modell erschien in einer limitierten Auflage von 50 Exemplaren. Obgleich sie den 700. Geburtstag der Schweiz feiert, wurde die Uhr exklusiv auf dem japanischen Markt lanciert. Neben der Chronographenfunktion verfügte sie über eine Mondphase und einen ewigen Kalender, der bis zum Jahr 2100 programmiert ist. Sie wird oft als die komplizierteste Uhr bezeichnet, die Omega je in Serie produziert hat.

Omega Speedmaster Ewiger Kalender 1991
Omega: Speedmaster mit ewigem Kalender, 1991

1992: Skelett-Speedmaster

In diesem bemerkenswerten Speedmaster-Modell spiegelt sich Omegas herausragendes Savoir-faire auf dem Gebiet der Handarbeit wider. Das skelettierte Design war auf lediglich 50 Exemplare mit durchsichtigem Gehäuseboden limitiert. Anlass war das 50-jährige Jubiläum des Projekts “27 CHRO C12”, des Ausgangspunktes des Kalibers 321, das Teil der ersten Speedmaster war. Dieser wunderschöne Zeitmesser verstand sich als Hommage an Innovation und Perfektion.

Omega Speedmaster Skelett 1992
Omega: Speedmaster als Skelettuhr, 1992

1992: Erste COSC-Speedmaster-Professional

Omega lancierte 1942 das Projekt “27 CHRO C12”, das Ausgangspunkt des Kalibers 321 war, mit dem die erste Speedmaster ausgestattet wurde. Um das 50-jährige Jubiläum dieses Ereignisses zu feiern, kreierte Omega 1992 dieses einzigartige Modell “Jubilee 27 CHRO C12”. Diese erste COSC-zertifizierte Speedmaster mit Handaufzug erschien in einer Auflage von 250 Exemplaren.

Omega Speedmaster 1992
Omeg:a Speedmaster, 1992

1995: Apollo 13

Die Omega Speedmaster spielte 1970 an Bord von Apollo 13 eine überlebenswichtige Rolle, als sie dabei half, die Astronauten sicher zurück zur Erde zu bringen. Dieses Modell anlässlich des 25. Jahrestages ist bei Sammlern heiß begehrt, da es das erste in einer langen Reihe von Missionsmodellen war. Die Uhr mit Apollo-13-Emblem erschien in einer Auflage von 999 Exemplaren.

Omega Speedmaster Apollo 13 1995
Omega: Speedmaster Apollo 13, 1995

1995: 365 Tage auf der MIR

1990 befanden sich zehn gewöhnliche Speedmaster-Moonwatch-Uhren an Bord der die Erde umkreisenden Raumstation Mir, um über 90 Tage die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf die Uhr zu testen. Zwei Jahre später verbrachte eine zweite Serie für weitere Experimente 365 Tage auf der Station. 28 dieser Uhren, die Geschichte schrieben, wurden 1995 verkauft. Auf dem Gehäuseboden finden sich die Worte “365 DAYS ON BOARD SPACE STATION MIR, JULY 1993 – JULY 1994”.

Omega Speedmaster MIR 365 Tage 1995
Omega: Speedmaster MIR 365 Days, 1995

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1996: Speedmaster Racing ‘Schumacher’

Dieses bemerkenswerte Modell zeichnet sich durch seine jugendlichere Ästhetik aus und wurde in sowohl roten als auch gelben Versionen produziert. Diese Kreation wurde von Rennsportlegende Michael Schumacher lanciert, der 1996 neuer Omega-Markenbotschafter wurde. Neben einem Minutenring im Racing-Stil bot die Uhr eine Präsentationsbox aus Kautschuk, die an die Reifen von Formel-1-Autos erinnerte und Michael Schumachers Unterschrift in Weiß trug.

Omega Speedmaster Racing Schumacher 1996
Omega: Speedmaster Racing Schumacher, 1996

1997: ’57-Replika- oder Relaunch-Edition

Zifferblatt, Lünette, Zeiger und Logo wurden komplett von der berühmten “Broad Arrow” aus dem Jahr 1957 übernommen. Diese Uhr, die mitunter auch die “Replica” genannt wird, war die erste, die in das “Missions”-Set von 1997 aufgenommen wurde, das zu Ehren des 40-jährigen Jubiläums der Speedmaster auf den Markt kam. Neben dieser Uhr enthielt das Set 22 weitere Speedmaster-Modelle, die jeweils ein anderes Emblem einer Weltraummission auf dem Zifferblatt aufwiesen.

Omega Speedmaster Relaunch Edition 1997
Omega: Speedmaster Relaunch Edition, 1997

1997: Der goldene Panda

40 dieser Speedmaster-Uhren wurden für den japanischen Markt produziert. Aufgrund des silbrig-weißen Zifferblatts mit schwarzer Minutenskala und schwarzen Hilfszifferblättern erinnert die Uhr stark an einen Panda. Daher auch ihr unverkennbarer Spitzname. In Verbindung mit einem Gehäuse aus Gelbgold hat sie sich zu einem beliebten Sammlerstück entwickelt.

Omega Speedmaster Golden Panda 1997
Omega: Speedmaster Golden Panda, 1997

1997: 40 Jahre Speedmaster

Zur Feier von 40 Jahren Speedmaster lancierte Omega 1997 dieses Modell mit cremefarbenem Zifferblatt und Frontglas aus Saphirglas, was für jene Zeit eher ungewöhnlich war. Die Uhr erschien exklusiv in Italien in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren und war eines der ersten Modelle, bei denen die Zeiger und das Zifferblatt mit Luminova beschichtet waren.

Omega Speedmaster 40. Jubiläum 1997
Omega: Speedmaster 40th Anniversary, 1997

1998: Speedmaster X-33

Die X-33, auch bekannt als die “Mars Watch”, wurde für die mögliche Landung von Menschen auf dem roten Planeten konzipiert. Insgesamt nahm die Uhr fünf Jahre Entwicklung in Anspruch, in denen Omega nicht nur mit den wichtigsten Raumfahrtbehörden der Welt zusammenarbeitete, sondern auch mit den “Blue Angels”, der Kunstflugstaffel der US Navy, und den “Thunderbirds”, der Kunstflugstaffel der US Air Force. Der Zeitmesser mit futuristischem Design wurde an Bord von NASA-Spaceshuttles und der russischen Raumstation Mir getragen.

Omega Speedmaster X33 1998
Omega: Speedmaster X33, 1998

1999: Apollo-XI-Edition in Weißgold

Dieses 1999 anlässlich des 30-jährigen Jubiläums von Apollo 11 lancierte Modell war die zweite Speedmaster Professional mit Mondphasenanzeige und die erste Speedmaster Moonphase aus Gold oder einem anderen Material als Edelstahl. Dieses Weißgoldmodell verfügte über ein silbernes Zifferblatt und war exklusiv mit einem Lederarmband einschließlich Schließe aus Weißgold erhältlich.

Omega Speedmaster Apollo 11 1999
Omega: Speedmaster Apollo 11, 1999

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2000: Apollo-Sojus

Kurz nachdem ihre Raumfähren 1975 aneinander andockten, reichten sich die Kommandeure von Apollo und Sojus durch eine geöffnete Luke die Hand und läuteten damit eine rosige Zukunft für beide Nationen ein. Eine goldene Speedmaster wurde zur Feier des 25-jährigen Jubiläums dieses bedeutenden Ereignisses kreiert und erschien in einer limitieren Auflage von 50 Exemplaren. Während sich auf dem Zähler bei sechs Uhr der Missionsname auf Englisch und Kyrillisch findet, ziert den Gehäuseboden eine spezielle Widmung.

Omega Speedmaster Apollo Soyuz 2000
Omega: Speedmaster Apollo Soyuz, 2000

2003: Snoopy Award

Dieses Modell erinnerte an den “Silver Snoopy Award”, den die Marke Omega 1970 für ihre Rolle bei der sicheren Rückkehr der Apollo-13-Crew erhielt. Die Uhr verfügte über ein Emblem mit dem Schriftzug “Eyes on the Stars” auf dem Hilfszifferblatt für die kleine Sekunde sowie auf dem durchsichtigen Gehäuseboden. Sie erschien in einer limitierten Auflage von 5.441 Exemplaren, eine Zahl, die auf die Dauer der Mission verwies: 142 Stunden, 54 Minuten und 41 Sekunden.

Omega Speedmaster Snoopy Award 2003
Omega: Speedmaster Snoopy Award, 2003

2003: Vom Mond zum Mars

Diese Speedmaster konzipierte Omega für das nächste große Reiseziel der Menschheit. Ihre Lancierung fiel mit der Ankündigung der US-Amerikaner zusammen, bis zum Jahr 2020 eine permanente Raumstation auf dem Mond zu errichten, von der aus bemannte Marsmissionen starten sollten. Zu Ehren der Himmelskörper verfügt die Uhr über Zähler mit aufgedruckten Bildern vom Mond, der Erde und dem Mars.

Omega Speedmaster "vom Mond zum Mars" 2003
Omega: Speedmaster “vom Mond zum Mars”, 2003

2004: 35-jähriges Jubiläum von Apollo XI

Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Apollo-XI-Mission ist die Version auf 3.500 Modelle limitiert. Sie trägt die Inschrift des Datums „20. Juli 1969“ in Rot in der oberen Hälfte des Zifferblattes und das Apollo-XI-Emblem auf dem Gehäuseboden.

Omega Speedmaster Apollo 11 2004
Omega: Speedmaster Apollo 11, 2004

2005: Gemini IV

1965 wurde Edward White zum ersten US-amerikanischen Astronauten, der einen Weltraumspaziergang absolvierte. Da er dabei eine Speedmaster am Handgelenk trug, war es gleichzeitig auch das erste Mal, dass sich eine Omega außerhalb eines Raumschiffes befand. Diese Speedmaster zu Ehren des 40-jährigen Jubiläums der Gemini-IV-Mission erschien in einer Auflage von 2.005 Exemplaren. Das Zifferblatt und die Lünette der Uhr sind blau. Auf der Rückseite wurde das Gemini-IV-Emblem auf den Gehäuseboden aus Saphirglas gedruckt.

Omega Speedmaster Gemini 4 2005
Omega: Speedmaster Gemini 4, 2005

2005: Speedmaster Co-Axial GMT

Omega ist seit jeher für seinen innovativen Pioniergeist und ihr Engagement für die Uhrmacherkunst bekannt. Diese Speedmaster war die erste, die mit der Co-Axial-Hemmung ausgestattet wurde, die in puncto Präzision und Zuverlässigkeit neue Maßstäbe setzte und somit einen weiteren Schritt hin zum perfekten Uhrwerk bedeutete. Zu den weiteren Merkmalen zählten die legendären “Broad-Arrow”-Zeiger, die hier ihr Comeback feierten, ein GMT-Zeiger mit roter Spitze und ein von 1 bis 23 nummerierter GMT-Stundenring, der sich elegant zwischen den Stundenmarkierungen einordnete.

Omega Speedmaster Co Axial GMT 2005
Omega: Speedmaster Co Axial GMT, 2005

2006: 35-jähriges Jubiläum der Apollo XV

Diese Speedmaster zu Ehren des 35-jährigen Jubiläums der Apollo-XV-Mission erschien in einer Auflage von 1.971 Exemplaren. Im Rahmen dieser Mission kam erstmalig das Lunar Rover Vehicle zum Einsatz. Zu den besonderen Merkmalen gehörten Drücker aus 18-karätigem Rotgold und ein in den durchsichtigen Gehäuseboden geprägtes Missionsemblem mit einer Abbildung dreier Vögel, welche die Astronauten repräsentierten.

Omega Speedmaster Apollo 15 2006
Omega: Speedmaster Apollo 15, 2006

2007: 50th Anniversary Patch

Diese Uhr, die in einer limitierten Auflage von 5.957 Exemplaren zu Ehren der ersten Speedmaster 1957 erschien, wartete mit einem auf das Zifferblatt aufgedruckten goldenen Seepferdchen auf, dem Emblem, mit dem die Speedmaster am häufigsten in Verbindung gebracht wird. Die Uhr mit aufgedrucktem rotem Omega-Logo wurde in einer schwarzen Holzbox mit dem aufgemaltem Schriftzug “50th Anniversary” präsentiert.

Omega Speedmaster 50. Jubiläums Patch 2007
Omega: Speedmaster 50. Jubiläums Patch, 2007

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2008: Olympische Spiele in Peking

Als offizieller Zeitnehmer der Olympischen Spiele in Peking 2008 feierte Omega seine Rolle mit diesem einzigartigen Fünf-Totalisatoren-Chronograph. Zum ersten Mal kamen hier fünf Zähler auf dem Zifferblatt einer mechanischen Armbanduhr zum Einsatz, die in Form der legendären olympischen Ringe angeordnet waren. Zu den Funktionen diesr Speedmaster gehörten eine kleine Sekunde, ein sieben-Tage-Zähler, eine Wochentagsanzeige, ein Zwölf-Stunden- sowie ein 30-Minuten-Chronographenzähler.

Omega Speedmaster Peking 2008
Omega: Speedmaster Peking, 2008

2008: Wiederauflage des Alaska-Projekts

Durch diesen Zeitmesser wurde für die Marke Omega einer ihrer innovativsten Träume wahr. Die Uhr, die 2008 in limitierter Auflage von 1.970 Exemplaren erschien, basiert auf dem Projekt “Alaska II”, das eine gewöhnliche Speedmaster mit modifiziertem Zifferblatt und modifizierten Zeigern mit einem eloxierten äußeren Hitzeschild aus Aluminium kombinierte. Die Uhr hielt dadurch Temperaturen stand, die auf dem Mond oder im Weltraum zwischen -148 °C bis +260 °C betragen können.

Omega Speedmaster Alaska Projekt 2008
Omega: Speedmaster Alaska Project, 2008

2008: HB-SIA GMT – Solar Impulse

Mit dem Projekt, die Welt in einem nur mit Sonnenenergie betriebenen Flugzeug zu umrunden, zog das Solar-Impulse-Team die Blicke der Weltöffentlichkeit auf sich. Omega war der Hauptpartner der Mission und produzierte diese Uhr, die nach dem Prototyp des Solar-Impulse-Flugzeugs benannt wurde. Inspirationsquelle für das Design war das Flugzeug selbst. Es verfügte über ein Gehäuse aus Titan und ein Zifferblatt aus schwarzer Karbonfaser, die der Kompositaußenhaut der HB-SIA ähnelte. Ein zentraler GMT-Zeiger, der sich einmal in 24 Stunden um die eigene Achse dreht, ermöglicht die Anzeige einer zweiten Zeitzone.

Omega Speedmaster HB SIA GMT 2008
Omega: Speedmaster HB-SIA GMT, 2008

2009: Apollo XI 40th Anniversary

Dieses Speedmaster-Modell aus Platin, das in einer limitierten Auflage von 69 Exemplaren zu Ehren des 40-jährigen Jubiläums der Eroberung des Mondes erschien, wartet auf dem Zähler der kleinen Sekunde mit einem einzigartigen Medaillon aus Gelbgold im Hochrelief auf: dem Missionsemblem von Apollo 11. Das gleiche Emblem in Gold findet sich auch auf dem Gehäuseboden.

Omega Speedmaster Apollo 11 2009
Omega: Speedmaster Apollo 11, 2009

2010: Apollo-Sojus-Meteorite

Mit einem Zifferblatt und Hilfszifferblättern aus Meteoritengestein ist diese Speedmaster tatsächlich eine Uhr aus dem Weltall. Sie erinnert an den historischen Moment, als sich Astronaut Thomas P. Stafford (USA) und Kosmonaut Alexei A. Leonow (UdSSR) 1975 im Weltraum die Hand reichten. Auf dem Gehäuseboden finden sich zwei Raumfahrzeuge, eines aus den USA, eines aus der Sowjetunion, sowie die Namen der beteiligten Kosmonauten und Astronauten.

Omega Speedmaster Apollo Sojuz 2010
Omega: Speedmaster Apollo Sojuz, 2010

2011: 40-jähriges Jubiläum der Apollo XV

Die Uhr feiert das 40-jährige Jubiläum der Apollo-XV-Mondlandung und ist Teil einer nummerierten Serie mit einer Auflage von 1.971 Exemplaren. Die Farben Rot, Weiß und Blau auf dem Zifferblatt waren von dem Missionslogo inspiriert. Zum Gehäuseboden gehörte eine exquisite Gravur des Lunar Roving Vehicle, das während der Mission erstmalig auf dem Mond eingesetzt wurde.

Omega Speedmaster Apollo 15 2011
Omega: Speedmaster Apollo 15, 2011

2012: 40-jähriges Jubiläum der Apollo XVII

Dieser Zeitmesser in limitierter Edition feiert das 40-jährige Jubiläum der letzten Mondlandung im Dezember 1972. Er verfügt über ein bemerkenswertes und einzigartiges Zifferblatt aus 925er-Silber, auf welche das Emblem der Mission geprägt wurde. Es steht für die Menschheit und die Zukunft und weist ein Bild von Apollo sowie der US-amerikanischen Flagge auf. Die Uhr erschien in einer limitierten Auflage von 1.972 Exemplaren.

Omega Speedmaster Apollo 17 2012
Omega: Speedmaster Apollo 17, 2012

2013: Speedmaster Dark Side of the Moon

Die “Dark Side of the Moon”, ein Sinnbild für Omegas kühnen Stil und Innovations- und Abenteuergeist, stellt die Moonwatch einer neuen Generation vor. Das sportliche Modell, das aus einem Stück feiner Keramik gefertigt wird, verfügt über ein schwarzes Keramikzifferblatt mit Zeigern aus 18-karätigem Weißgold und ein schwarzes Nylonarmband. Die außergewöhnlichen Fertigungstechniken, die bei der Produktion dieser Uhr zum Einsatz kommen, zählen noch immer zu den gefeiertesten Errungenschaften Omegas.

Omega Speedmaster "Dark Side of the Moon" 2013
Omega: Speedmaster “Dark Side of the Moon”, 2013

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2014: Mark II

Omega erinnert mit dieser originalgetreuen Neuauflage an die Mark II, die 1969, im Jahr der Mondlandung, als moderne Weiterentwicklung der bekannten Speedmaster erschienen war. Zu den besonderen Merkmalen gehört das sogenannte Racing Dial, dessen versetzte Teilstriche in der Stoppsekundenskala sich an das Design von Zielflaggen anlehnt. Die Neuauflage besitzt ein Datumsfenster und basiert auf dem Eta-Chronographenkaliber Valjoux 7750.

Omega: Speedmaster Mark II, 2014

2014: 45-jähriges Jubiläum der Apollo XI

Diese Uhr mit braunem Natoband gedenkt des 45-jährigen Jubiläums der Apollo XI. Sie greift die Farben von Mond, Landfähre und Kommandokapsel auf und präsentiert sich in einem gebürsteten Gehäuse, das mit einem Hauch Gold verziert ist. Sie verfügt über ein Zifferblatt mit grauer PVD-Beschichtung und ein leichtes Gehäuse aus Titan Grade 2 – in Anlehnung an die Titanerze, mit denen der Mond bedeckt ist.

Omega Speedmaster Apollo 11 2014
Omega: Speedmaster Apollo 11, 2014

2014: Skywalker X-33

Speziell für Raumfahrer konzipiert, ist die Speedmaster Skywalker eine innovative Weiterentwicklung der Speedmaster Professional X-33, die 1998 auf den Markt kam. Das neue Modell, von einem weiterentwickelten Quarzkaliber angetrieben, wurde ausgiebig von der Europäischen Weltraumorganisation getestet und für alle Missionen tauglich befunden. Es besteht aus Titan und verfügt über eine Keramiklünette mit einer Skala aus Chromnitrid sowie ein LCD-Display mit elektrolumineszenter Hintergrundbeleuchtung.

Omega Speedmaster Skywalker X-33 2014
Omega: Speedmaster Skywalker X-33, 2014

2015: Silver Snoopy Award – 45-jähriges Jubiläum der Apollo XIII

Als ein Tribut an den 45. Geburtstag der Apollo XIII und den silbernen Snoopy Award, den Omega immer wieder von der NASA erhielt, besitzt diese Uhr ein weißes Zifferblatt mit spezieller Comic-Aufschrift und einem kleinen Snoopy, der die kleine Sekunde bei neun Uhr verziert. Auf dem Gehäuseboden wird ein 925er-Silbermedaillon mit Snoopy von ausdrucksstarkem blauem Email umrahmt.

Omega Speedmaster Silver Snoopy Award 2015
Omega: Speedmaster Silver Snoopy Award, 2015

2015: X-33 Solar Impulse 2

Die Speedmaster Skywalker X-33 Solar Impulse Limited Edition feiert Omegas Partnerschaft mit Solar Impulse, dessen Team es im Jahr 2016 gelang, in einem solarbetriebenen Flugzeug einmal den Globus zu umkreisen. Aus Titan gefertigt und mit einem Natoband ausgestattet, ist die Quarzuhr besonders leicht. Sie hat eine Keramiklünette mit einer Skalierung aus Chromnitrid. Weitere Merkmale sind die skelettierten schwarzen Stunden- und Minutenzeiger und ein zentraler Sekundenzeiger in grüner und schwarzer Farbgebung.

Omega Speedmaster X-33 Solar Impuls 2 2015
Omega: Speedmaster X-33 Solar Impuls 2, 2015

2015: Speedmaster ’57 mit Kaliber 9300

Die Speedmaster ’57 ist eine innovative Armbanduhr, die einerseits ihrem legendären Vorgänger huldigt, andererseits aber für ihre ganz eigenen Abenteuer designt wurde. Das Modell verfügt über einige Merkmale, die an den berühmten Vorgänger erinnern, wie das schwarze Zifferblatt mit beigefarbenen Indikationen, gerade Bandanstöße und einer gebürsteten Metalllünette mit Tachymeterskala. Stolz trug George Clooney dieses Modell für eine internationale Anzeigenkampagne.

Omega Speedmaster 2015
Omega: Speedmaster, 2015

2016: CK2998

Die erste Omega CK2998 wurde 1959 auf den Markt gebracht und ist seither eine der begehrtesten Speedmasters überhaupt. Diese Uhr wurde vom klassischen Modell mit “Alpha”- und “Lollipop”-Zeigern sowie symmetrischen Edelstahlgehäuse und drei blauen Totalisatoren inspiriert. Dieses Farbschema erstreckt sich auch auf die Lünette, die Minuterie und das Lederband.

Omega Speedmaster CK2998 2016
Omega: Speedmaster CK2998, 2016

2016: Master Chronometer Mondphase

Omega Speedmaster Mondphase 2016
Omega: Speedmaster Mondphase, 2016

Als erste Speedmaster mit offiziellem Master-Chronometer-Zertifikat erreicht diese blaue Mondphasenuhr den höchsten Präzisions- und Performance-Standard der Branche, der von der METAS bescheinigt wird – ein weiterer Meilenstein in Omegas Geschichte. Unglaublich schön ist die Abbildung des Mondes, die so detailliert ist wie eine Fotografie der NASA. Wenn man sie aus der Nähe betrachtet, sieht man sogar den Fußabdruck eines Astronauten.

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2017: 60 Jahre Omega Speedmaster

2017 feierte Omega die Speedmaster, oder, um genau zu sein: 60 Jahre Speedmaster. Beim Jubiläumsevent im April im Londoner Tate Museum waren Buzz Aldrin und George Clooney als Ehrengäste geladendabei entstand dieses geniale Foto. Obwohl man Uhren nur erahnen kann: Was wäre cooler als der 87-jährige Buzz Aldrin und Hollywoodstar George Clooney (56) schwerelos in einer fiktiven Omega-Raumstation?

Omega "Lost in Space" Event
Omega “Lost in Space” Event

Clooney ist Omega-Fan und, wie Aldrin, Markenbotschafter der Schweizer Manufaktur. Beide gehören zu den berühmtesten Vertretern ihres Metiers – und, wie man sieht, zu den coolsten Galionsfiguren, die sich eine Luxusmarke wünschen kann. Auf diesem Foto tragen der Astronaut und der Schauspieler selbstverständlich “Moonwatches” – Aldrin, wie üblich, gleich zwei.

2017: Speedmaster 38 mm

Die elegante 38-Millimeter-Kollektion bewahrt gekonnt das berühmte Erscheinungsbild und das 60-jährige Speedmaster-Erbe, fügt jedoch eine reine und neue ästhetisch Note hinzu. Bei dieser Damenuhr trägt die diamantbesetzte Lünette auch eine Tachymeterskala auf ihrer braunen Aluminiumeinlage. Dieser zweifache Designansatz ermöglichte es Omega, die Eleganz von Diamanten mit der typischen sportlichen DNA der ursprünglichen Speedmaster-Modelle zu verbinden.

Omega Speedmaster 38 mm 2017
Omega: Speedmaster 38 mm, 2017

2017: Speedmaster Racing Master Chronometer

Im Jahr 1968 erschein die charakteristische Minuterie dieses Edelstahlmodells erstmals auf einer Speedmaster. Aus dem Rennsporterbe der Speedmaster geboren, kommt es nun zurück, dieses Mal auf einem mattschwarzen Zifferblatt. Zu den Merkmalen zählen auch die orangefarbenen Marker und die abgeschrägten, pfeilförmigen Indexe aus Weißgold. Das perforierte Kautschukband, das die Innovation bereichert, ist ebenfalls neu.

Chronos hat die Uhr in der Variante mit silberfarbenem Zifferblatt getestet. Hier geht’s zum Download.

Omega Speedmaster Racing Master Chronometer 2017
Omega: Speedmaster Racing Master Chronometer, 2017

2017: Speedy Tuesday

Im Jahr 2012 begann eine weltweite Online-Community namens #SpeedyTuesday zu wachsen. Jede Woche teilte sie Speedmaster-Bilder und Kommentare. Um den fünften Jahrestag dieser Speedmaster-Enthusiasten zu feiern, produzierte Omega diese limitierte Edition. Es handelt sich um die erste Uhr von Omega, die ausschließlich über Social Media kommuniziert und online verkauft wurde. Das Design basiert auf verschiedenen Vintage-Modellen aus der Vergangenheit, wie zum Beispiel der “Alaska III”.

Omega Speedmaster Speedy Tuesday Edition 2017
Omega: Speedmaster Speedy Tuesday Edition, 2017

Lesen Sie mehr zur Omega Speedmaster im Speedy Tuesday Magazin, auch als kostenloser Download: Speedy Tuesday Magazin

2018: Omega: Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8

Omega: Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8 mit geöffnetem Zifferblatt
Omega: Speedmaster Dark Side of the Moon Apollo 8 mit geöffnetem Zifferblatt

Die Mission Apollo 8 von 1968 war der erste bemannte Flug um den Mond. Die Astronauten waren die ersten Menschen, die den Erdtrabanten umrundeten und die Rückseite des Mondes sahen. Zum 50-jährigen Jubiläum dieses Ereignisses lanciert Omegas eine neue Version der Speedmaster “Dark Side of the Moon”. Im Innern kommt eine optisch modifizierte Version des Moonwatch-Kalibers 1861 zum Einsatz. Das Handaufzugswerk heißt jetzt 1869 und ist durch das skelettierte Zifferblatt sichtbar. Brücken und Platine wurden geschwärtzt und mithilfe eines Lasers so stark erhitzt, dass die Oberfläche der des Mondes ähnlich sieht. In Anlehnung an die zwei Seiten des Mondes ist die Zifferblattseite des Uhrwerks heller gehalten, während die Rückseite dunkel erschient. Dass 44,25 Millimeter große Gehäuse besteht aus schwarzer Keramik.

2018: Speedmaster CK2998 Pulsometer Limited Edition

Omega: Speedmaster CK2998 Pulsometer Limited Edition
Omega: Speedmaster CK2998 Pulsometer Limited Edition

die Referenz CK 2998 wurde von 1050 bis 1962 produziert und ist heute ein begehrtes Sammlerstück. Schon 2016 stand dieses Modell Pate für eine Neuauflage. 2018 nun bringt Omega eine auf 2.998 Exemplare limitierte Speedmaster CK 2998 Pulsometer  mit Panda-Zifferblatt ein. Im Unterschied zur 2016er-Version trägt die neue CK 2998 statt einer Tachymeter- eine Pulsometerskala auf der schwarzen Keramiklünette. Im 39,7 Millimeter großen Edelstahlgehäuse tickt das auf dem Lemania-Kaliber basierende Handaufzugswerk 1861 mit Stoppfunktion.

2018: Speedmaster Speedy Tuesday 2 “Ultraman” Limited Edition

Omega: Speedmaster Speed Tuesday 2 Ultraman Limited Edition seitlich
Die Omega Speedmaster Speedy Tuesday 2 ist auf 2.012 Exemplare limitiert

Nach dem großen Erfolg der Speedy Tuesday von 2017 lancierte Omega im Jahr darauf die Speedy Tuesday 2, deren Design von der Ultraman von 1968 inspiriert ist. Wie das historische Modell besitzt diese Speedmaster einen orangefarbenen Sekundenzeiger. Antrieb liefert der 42 Millimeter großen Edelstahluhr das Handaufzugskaliber 1861. Wie auch bei der ersten Speedy Tuesday wurden alle 2.012 Exemplare ausschließlich online verkauft.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im November 2017.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Wo bleibt denn die Speedmaster Mark II 327.10.43.50.01.001 von 2014 ?????
    Dass sie existiert, sieht man auf dieser Seite zwei Reihen weiter unten rechts.
    Außerdem habe ich eine, mit Kaliber 3330.

    Ein treuer Leser und Abonnent
    P. Spitzer

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Hallo Herr Spitzer, vielen Dank für Ihren Kommentar. Am Anfang der Modell-Chronologie finden Sie den Hinweis, dass es sich hierbei um eine Übersicht handelt. Es sind also nicht alle Referenzen dabei, doch die Veränderungen der Speedmaster im Laufe der Jahre wird dokumentiert.

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  3. Dieser kurze Überblick über historisch wichtige und interessante Modelle ist sehr gut. Als “aktuelle” Ergänzung könnte und sollte man die heuer lancierte Reedition des Ur-Modelles von 1957 aus der so genannten “Trilogy”-Serie noch aufnehmen.

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  4. Da wird es wohl nicht mehr lange dauern und auf der Baselworld wird ein 50th. Anniversary von Modellen aus 1968 vorgestellt, hui da gäbe es gleich zwei Möglichkeiten…. – Gähn!

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  5. Hallo Frau Benda,

    weis jemad bei Ihnen bescheid ob es bei Omega CK 2998-1 eine Serie gab die einen
    Dreizakstern ( Mercedes Stern) auf der Aufzugskrone hatte oder sind das nur Einzelstücke ?
    In Omega Archiv ist auch nichts zu finden bei diesen Nr. 17 301 xxx

    Grüße Josef

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  6. Ich vermisse die Seamaster Chronograph CAL. 1670 Official Timekeeper of the Olympic Games Galgary and Seoul 1988 als Limited Edition.

    Mit den besten Grüsse aus der rätoromanischen Schweiz
    Giacumin Bass 7537 Müstair

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