Produkt: UHREN-MAGAZIN 2/2019
UHREN-MAGAZIN 2/2019
PATEK PHILIPPE AQUANAUT Der Chronograph im exklusiven Text+++DIE NEUEN UHREN 2019 Die wichtigsten Neuheiten vom Genfer Uhrensalon+++TAUCHERUHR FÜR PROFIS Die Omega Seamaster Diver 300 M im Test+++LEGENDEN UND IHRE UHREN Von Charles Lindbergh bis Elvis Presley

7 aktuelle Bicompax-Chronographen

Moderne Chronographen mit nur zwei Hilfszifferblättern von Junghans, Omega, Sinn und Co.

Bicompax-Chronographen haben den Vorteil, dass sie aufgrund der geringen Anzahl von Anzeigen auf dem Zifferblatt besser ablesbar sind. Außerdem passt die Optik gut zum aktuell beliebten Retro-Stil. Unter einem Bicompax-Chronographen versteht man jene Stopper, die nur zwei Hilfszifferblätter bei drei und neun Uhr besitzen. Wir zeigen Ihnen 7 aktuelle Modelle mit solch einer Aufteilung.

#1 Bicompax-Chronograph: Glashütte Original Sixties Chronograph

Glashütte Original: Sixties Chronograph
Glashütte Original: Sixties Chronograph

Die Bicompax-Aufteilung tauchte eigentlich früher auf den Zifferblättern auf als jene mit drei Totalisatoren. Dennoch empfindet man heute eine Bicompax-Optik als moderner. Und so erlebt die Bicompax-Aufteilung besonders bei Chronographen im beliebten Retro-Stil ein Revival. Glashütte Original lässt sie in seiner Sixties-Kollektion wieder aufleben. Diese Uhrenlinie ist historisch inspiriert: Deck- und Bodenglas stehen weit aus dem Mittelteil hervor, wie es in den Sechzigern üblich war. Auch das Zifferblatt ist gewölbt wie in den 60ern. Damals hatte dies übrigens einen praktischen Hintergrund: Da das Uhrwerk so groß war, hat man die Uhr schlicht um das Kaliber herum gewölbt. Im Sixties Chronograph tickt heute das moderne Manufakturkaliber 39-34 mit automatischem Aufzug. In der Version mit silbernem Zifferblatt, goldenen Indexen und Zeigern sowie schwarzem Lederband kostet der Bicompax-Chronograph 7.800 Euro.

Anzeige

#2 Bicompax-Chronograph: TAG Heuer Monaco 1969-1979 Limitierte Auflage

TAG Heuer: Monaco 1969–1979 Limitierte Auflage
TAG Heuer: Monaco 1969–1979 Limitierte Auflage

Die Monaco von TAG Heuer verkörpert mit ihrem gelungenen Retro- und Sportuhrendesign Rennsportfeeling pur. Das ist auch bei der limitierten Sonderedition Monaco 1969–1979  anlässlich ihres 50. Geburtstags der Fall.  Schon die Ur-Monaco aus dem 1969 besaß die Bicompax-Aufteilung. Die aktuelle Version kommt mit grünen Genfer Streifen auf dem Zifferblatt, gelben und roten Farbakzenten sowie einem braunen, auf alt getrimmtem Kalbslederband. Angetrieben wird die 39 Millimeter große Edelstahluhr vom Automatikkaliber Sellita SW 300 mit Chronographenmodul von Dubois Dépraz, das bei TAG Heuer Calibre 11 heißt. Das Sondermodell wird 169-mal produziert und kostet 5.950 Euro.

#3 Bicompax-Chronograph: Junghans Meister Driver Chronoscope

Die Junghans Meister Driver Chronoscope mit einem Zifferblatt, das Gestaltungsmerkmale von Oldtimer-Tachometern zitiert
Junghans: Meister Driver Chronoscope

Auch Junghans nutzt die Bicompax-Aufteilung für eine nostalgische Anmutung. Unterstützt wird dies beim Meister Driver Chronoscope durch die Tachooptik des Zifferblattes dank großer Minutenzahlen statt Stundenindexen und der bräunlichen Farbgebung. Der Motor des Edelstahl-Chronographen (40,8 Millimeter) setzt sich aus dem Automatikkaliber Eta 2892 mit Dubois-Dépraz-Chronographenmodul zusammen. Kostenpunkt: 1.990 Euro.

#4 Bicompax-Chronograph: Montblanc Heritage Monopusher Chronograph

Montblanc: Heritage Monopusher Chronograph
Montblanc: Heritage Monopusher Chronograph

Vintage-Charme pur verströmt der Heritage Monopusher Chronograph von Montblanc. Die symmetrische Aufteilung der Hilfszifferblätter entspricht ebenso den klassichen Vorbildern aus der Minerva-Historie wie die Eindrücker-Ausführung und die punktförmigen Stundenindexe. Im Innern der 42 Millimeter großen Edelstahluhr arbeitet das automatische Chronographenkaliber Sellita SW 510. So viel Retro-Charme kann man sich für 4.700 Euro ans Handgelenk legen.

#5 Bicompax-Chronograph: Sinn Spezialuhren 910 Jubiläum

Sinn Spezialuhren: 910 Jubiläum
Sinn Spezialuhren: 910 Jubiläum

Sinn baut beim Modell 910 Jubiläum das Chronnographenkaliber Valjoux 7750 im eigenen Haus aufwendig zum Schleppzeiger-Chronographen um: Der zweite zentrale Stoppsekundenzeiger lässt sich über den Zusatzdrücker bei der Acht separat anhalten, um Zwischenzeiten zu nehmen. Die 41 Millimeter große Edelstahluhr ist auf 300 Exemplare limitiert und kostet 5.550 Euro.

#6 Bicompax-Chronograph: Omega Seamaster Diver 300M Chronograph

Omega: Seamaster Diver 300M Chronograph
Omega: Seamaster Diver 300M Chronograph

Für seine neue Taucheruhr Seamaster Diver 300M Chronograph nutzt Omega ebenfalls die Bicompax-Aufteilung auf dem Zifferblatt, das mit dem für die Serie typischen Wellenmuster versehen ist. Das verbaute Automatikwerk 9900 stammt aus eigenem Hause und ist als Master Chronometer zertifiziert – es bleibt bis 300 Meter vor eindringendem Wasser geschützt. Zudem bietet es eine Besonderheit: Um nicht auf die Anzeige der gestoppten Stunden verzichten zu müssen, führt Omega diese mit den gestoppten Minuten auf einem Hilfszifferblatt bei drei Uhr kurzerhand zusammen. Das hat den Vorteil, dass die gemessene Zeit wie die normale Uhrzeit intuitiv abgelesen werden kann. Für 7.000 Euro kann man mit dem Stopper abtauchen.

#7 Bicompax-Chronograph: Anonimo Militare WRC

Anonimo: Militare WRC
Anonimo: Militare WRC

Mit Bicompax-Aufteilung, aber ohne Retro-Touch, kommt diese Verion der Militare von Anonimo. Mit der sehr dynamisch gestalteten Militare WRC feiert die einst in Italien gegründete Schweizer Uhrenmarke ihre Partnerschaft mit der World Rally Championship. Die Krone hat – wie bei allen Militare-Modellen – ihren Platz zwischen den oberen Bandanstößen. Neongrüne Akzente auf Zifferblatt, Drücker und Band wirken absolut sportlich. Das 43 Millimeter große Edelstahlgehäuse ist DLC-beschichtet und beherbergt das Automatikkaliber Sellita SW 300 mit Chronographenmodul von Dubois Dépraz. Der Bicompax-Stopper kostet 5.200 Euro.

[5866]

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Januar 2019.

Produkt: Download: TAG Heuer Monaco Gulf im Test
Download: TAG Heuer Monaco Gulf im Test
Mit der Monaco Gulf hat TAG Heuer seiner Rennsportuhr eine hochattraktive Variante hinzugefügt. Die Chronos-Redaktion testet die Rennsportuhr im Retro-Look.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Bremont gibt es noch nicht zu kaufen. Ausgeliefert wird sie m.W.n. ab Mai d.J.
    In der Uhr tickt ein Selitta 500-1 Kaliber. Für 4.200€ ein stolzer Preis, aber dafür ist Bremont ja bekannt.

    Es wäre toll, mal etwas mehr über den Einschaler zu erfahren, der horende Preisvorstellungen für die Uhren hat.
    Wo liegt der Mehrwert bei diesem Hersteller?

    Schaut man sich übrigens die Seite des Modells an, muss man unweigerlich an die missglückten Gehäuse der neuen Modelle von Breitling denken (Riefen in der Gehäuseflanke).

    Die anderen hier gezeigten Modelle sind doch glücklicherweise weit unter den UVP der Hersteller zu bekommen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Tolle Auswahl. Meiner Meinung nach fehlt hier der – für mich schönste -Bicompax-Chronograph der Firma Guinand Modell 361.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Die Junghans hat ein schönes Ziffernblatt.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren