Produkt: Breitling Aviator 8 B01 Chronograph Mosquito im Test
Breitling Aviator 8 B01 Chronograph Mosquito im Test
Die Zeitmesser der Aviator 8-Linie interpretieren die frühen Pilotenuhren von Breitling, ohne sie einfach nur zu kopieren. Wir checken, wie sich der B01 Chronograph Mosquito im modernen Alltag schlägt!

7 aktuelle Bicompax-Chronographen

Moderne Chronographen mit nur zwei Hilfszifferblättern von TAG Heuer, Montblanc, Sinn und Co.

Bicompax-Chronographen haben den Vorteil, dass sie aufgrund der geringen Anzahl von Anzeigen auf dem Zifferblatt besser ablesbar sind. Außerdem passt die Optik gut zum aktuell beliebten Retro-Stil. Unter einem Bicompax-Chronographen versteht man jene Stopper, die nur zwei Hilfszifferblätter bei drei und neun Uhr besitzen. Wir zeigen Ihnen 7 aktuelle Modelle mit solch einer Aufteilung.

#1 Bicompax-Chronograph: Longines The Longines Heritage Classic Chronograph 1946

Der The Longines Heritage Classic Chronograph 1946 von Longines
Der The Longines Heritage Classic Chronograph 1946 von Longines

Die Bicompax-Aufteilung tauchte eigentlich früher auf den Zifferblättern auf als jene mit drei Totalisatoren. Dennoch empfindet man heute eine Bicompax-Optik als moderner. Und so erlebt die Bicompax-Aufteilung besonders bei Chronographen im beliebten Retro-Stil ein Revival. In diesem Look kommt auch die neue Longines The Longines Heritage Classic Chronograph 1946, die Bezug auf einen Stopper aus den 1940er-Jahren nimmt. Neben der Anordnung der Chronographenzähler übernimmt das aktuelle Modell auch die geschwungenen arabischen Ziffern, die gebläuten Feuille-Zeiger und das bombierte Zifferblatt. Im Innern tickt das moderne Eta A31.L21 mit Automatikaufzug. Am schwarzen Lederband kostet die Retro-Uhr 2.850 Euro.

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#2 Bicompax-Chronograph: TAG Heuer Monaco 1989-1999 Limitierte Auflage

TAG Heuer: Monaco 1989-1999 Limited Edition
TAG Heuer: Monaco 1989-1999 Limited Edition

Die Monaco von TAG Heuer verkörpert mit ihrem gelungenen Retro- und Sportuhrendesign Rennsportfeeling pur. Das ist auch bei der limitierten Sonderedition Monaco 1989–1999 anlässlich ihres 50. Geburtstags der Fall. Schon die Ur-Monaco aus dem 1969 besaß die Bicompax-Aufteilung. Die aktuelle Version kommt mit blauen und roten Farbakzenten sowie einem farblich passenden Kalbslederband mit Lochmuster. Angetrieben wird die 39 Millimeter große Edelstahluhr vom Automatikkaliber Sellita SW 300 mit Chronographenmodul von Dubois Dépraz, das bei TAG Heuer Calibre 11 heißt. Das Sondermodell wird 169-mal produziert und kostet 6.200 Euro.

#3 Bicompax-Chronograph: Hamilton Chrono-Matic 50

Hamilton: Chrono-Matic 50

Auch Hamilton nutzt die Bicompax-Aufteilung für eine nostalgische Anmutung. Die Chrono-Matic 50, die Hamilton anlässlich des 50. Geburtstags des ersten Automatik-Chronographen lanciert, erinnert optisch an ein Modell aus den 1970er-Jahren. Zusätzlich zur Tachymeterskala besitzt der Stopper noch eine innenliegende Countdown-Lünette, die über die Krone bei sieben Uhr bewegt wird. Der Drücker bei der Zehn ist dient dem Einstellen des Datums. Den sportlichen Look unterstreichen die roten Skalen, Zeiger und Drücker. Angetrieben wird der Stopper vom Automatikkaliber H-31 mit 60 Stunden Gangreserve, das auf dem Eta-Valjoux 7753 basiert. Von der 2.295 Euro teuren Uhr gibt es 1.972 Exemplare.

#4 Bicompax-Chronograph: Pioneer MK II Reversed Panda

Hanhart: Pioneer MK II Reversed Panda
Hanhart: Pioneer MK II Reversed Panda

Beim Pioneer MK II Reversed Panda von Hanhart heben sich der Minutenzähler der Stoppfunktion und die kleine Sekunde besonders kontrastreich vom Hauptzifferblatt ab. Typisch für die Hanhart-Uhren sind der rote Nullstelldrücker und die Drehlünette mit roter Markierung. Im Innern der 40 Millimeter großen Uhr arbeitet ein umgebautes Valjoux 7750 von der Eta. Hanhart produziert 80 Exemplare der Pioneer MK II Reversed Panda und graviert die jeweilige Limitierungszahl in den geschlossenen Edelstahlboden. Am genieteten Lederband getragen kostet die Uhr 2.080 Euro.

#5 Bicompax-Chronograph: Borgward Forty One 1953 Chronograph

Borgward: Forty One 1953
Borgward Forty One 1953 Chronograph

Vintage-Charme pur versprüht der Bicompax-Chronograph von Borgward. Der Forty One 1953 Chronograph ist eine Reminiszenz an den berühmten Borgward Hansa 1500 Renn-Boliden, der 1953 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnahm und dort die Startnummer 41 trug. Angetrieben wird die 40 Millimeter große Edelstahluhr mit dem cremefarbenen Zifferblatt und farblich passenden Lederband vom Automatikkaliber Eta-Valjoux 7753. Der Retro-Stopper ist auf 41 Stück limitiert und kostet 2.741 Euro.

#6 Bicompax-Chronograph: Montblanc Heritage Monopusher Chronograph

Wristshot des Montblanc Heritage Monopusher Chronograph mit lachsfarbenem Zifferblatt
Wristshot des Montblanc Heritage Monopusher Chronograph mit lachsfarbenem Zifferblatt

Mit dem Heritage Monopusher Chronograph nimmt Montblanc Bezüge zur Markenhistorie von Minerva auf. Wie seine berühmten Vorfahren ist auch dieser Bicompax-Stopper als Eindrücker-Chronograph ausgeführt. Hier erfolgt das Starten, Stoppen und Nullstellen über nur einen Drücker, der in die Krone integriert ist. Die aktuelle Version besitzt ein lachsfarbenes Zifferblatt. Die Minuterie ist weiterhin blau, die Stundenindexe und Zeiger sind schwarz rhodiniert. Für den Antrieb im 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse sorgt das Automatikkaliber Sellita SW 510. Der Retro-Stopper kostet 4.700 Euro.

#7 Bicompax-Chronograph: Sinn Fliegerchronograph 158

Sinn: Fliegerchronograph 158 limitierte Auflage
Sinn Spezialuhren: Fliegerchronograph 158

Eine moderne Optik erhält dieser Bicompax-Chronograph von Sinn vor allem durch seine Farbwahl. Die Kombination von schwarzem Zifferblatt, Lünette und Band mit dem perlgestrahlten Edelstahlgehäuse und den roten Akzenten wirkt dynamisch. Der Fliegerchronograph 158 gibt den Auftakt zu einer neuen Modelllinie bei der Frankfurter Uhrenmarke. Für den auf 500 Exemlare limitierten Stopper stand der in den achtziger und frühen neunziger Jahren von Sinn vertriebene Bundeswehr-Chronograph für Piloten, Modell 155 Bw, Pate. Im aktuellen, 43 Millimeter großen Modell tickt das Automatikwerk Sellita SW 510, das Drücken bis zehn Bar  standhält und zudem unterdrucksicher ist. Kostenpunkt: 2.590 Euro.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Januar 2019.

Produkt: Breitling Aviator 8 B01 Chronograph Mosquito im Test
Breitling Aviator 8 B01 Chronograph Mosquito im Test
Die Zeitmesser der Aviator 8-Linie interpretieren die frühen Pilotenuhren von Breitling, ohne sie einfach nur zu kopieren. Wir checken, wie sich der B01 Chronograph Mosquito im modernen Alltag schlägt!

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Bremont gibt es noch nicht zu kaufen. Ausgeliefert wird sie m.W.n. ab Mai d.J.
    In der Uhr tickt ein Selitta 500-1 Kaliber. Für 4.200€ ein stolzer Preis, aber dafür ist Bremont ja bekannt.

    Es wäre toll, mal etwas mehr über den Einschaler zu erfahren, der horende Preisvorstellungen für die Uhren hat.
    Wo liegt der Mehrwert bei diesem Hersteller?

    Schaut man sich übrigens die Seite des Modells an, muss man unweigerlich an die missglückten Gehäuse der neuen Modelle von Breitling denken (Riefen in der Gehäuseflanke).

    Die anderen hier gezeigten Modelle sind doch glücklicherweise weit unter den UVP der Hersteller zu bekommen.

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  2. Tolle Auswahl. Meiner Meinung nach fehlt hier der – für mich schönste -Bicompax-Chronograph der Firma Guinand Modell 361.

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  3. Die Junghans hat ein schönes Ziffernblatt.

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  4. Mich spricht der Tudor Black Bay Chrono Dark am meisten an! Obwohl die anderen hier vorgestellten Hersteller bestimmt auch ihre Uhren- Fans
    haben werden.
    Der Omega Seamaster Diver hat einen klobigen Minutenzeiger, das geht auch eleganter, wie der Omega Seamaster Planet Ocean Chrono, auch bicompax, beweist.
    Tja, wenn da nicht die lieben Preise wären, die Jahr für Jahr noch oben entfliehen…

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  5. Stimmt, viele Uhren sind für Ottonormalverdiener schon lange nicht mehr bezahlbar!!!

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