7 aktuelle Bicompax-Chronographen

Moderne Chronographen mit nur zwei Hilfszifferblättern von Tudor, Breitling, Seiko und Co.

Bicompax-Chronographen haben den Vorteil, dass sie aufgrund der geringen Anzahl von Anzeigen auf dem Zifferblatt besser ablesbar sind. Außerdem passt die Optik gut zum aktuell beliebten Retro-Stil. Unter einem Bicompax-Chronographen versteht man jene Stopper, die nur zwei Hilfszifferblätter bei drei und neun Uhr besitzen. Wir zeigen Ihnen 7 aktuelle Modelle mit solch einer Aufteilung.

#1 Bicompax-Chronograph: Tudor Black Bay Chrono S&G

Die neue Black Bay Chrono S&G mit goldfarbenen Zifferblatt
Die neue Black Bay Chrono S&G mit goldfarbenen Zifferblatt

Die Marke Tudor zeigt eine neue Version seiner Black Bay Chrono S&G mit goldfarbenem Zifferblatt und schwarzen Totalisatoren. Die Manufaktur fertigt Krone, Drücker, Lünette und die mittleren Glieder des Armbandes aus Gelbgold. Das 41 Millimeter große Gehäuse besteht aus Edeslstahl. Die feststehende Lünette trägt einen Ring aus schwarz eloxiertem Aluminium mit Tachymeterskala. Die Totalisatoren in Bicompax-Aufteilung zeigen bei neun Uhr die kleine Sekunde an und zählen bei drei Uhr 45 Chronographen-Minuten. Ein Datum kommt bei sechs Uhr zur Anzeige.

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Die sogenannten “Snowflake”-Zeiger, eines der Markenzeichen der 1969 eingeführten Tudor-Taucheruhren, sind ebenso wie die Index-Appliken üppig mit Superluminova gefüllt und sorgen zusammen jederzeit für beste Ablesbarkeit. Angetrieben werden sie vom automatischen Chronographen-Manufakturkaliber MT5813 mit Säulenradschaltung und vertikaler Kupplung. Es ist zudem mit einer Silizium-Spiralfeder ausgestattet, COSC-Chronometerzertifiziert und bietet 70 Stunden Gangautonomie.

Der Bicolor-Stopper wird entweder am Edelstahl-Gelbgold-Band für 6.760 Euro, am braunen Lederband mit abnehmbarer Manschette oder am schwarzen Textilband für je 5.590 Euro getragen.

#2 Bicompax-Chronograph: Breitling Top Time Triumph

Breitling: Top Time Triumph
Breitling: Top Time Triumph

Die Breitling Top Time Triumpf mit ihrem eisblauen Zifferblatt setzt  auf ein 41-Millimeter-Gehäuse und kommt mit zwei Hilfszifferblättern aus. Sie entstand im Rahmen der Partnerschaft mit dem britischen Motorradhersteller Triumph. In ihrem Innern arbeitet das Breitling-Kaliber 23, das ebenfalls auf einem Eta-Valjoux 7753 basiert und wie alle Breitling-Uhren über ein Chronometerzertifikat verfügt.

Das Modell besteht aus Edelstahl, ist bis 100 Meter wasserdicht und wird mit einem schwarzen Lederband im Racing-Stil am Arm getragen. Der coole Stopper kostet 5.400 Euro.

#3 Bicompax-Chronograph: Hamilton Intra-Matric H

Hamilton: Intra-Matic Chronograph H
Hamilton: Intra-Matic Chronograph H

Auch Hamilton nutzt die Bicompax-Aufteilung für eine nostalgische Anmutung: Auf den vor einigen Jahren vorgestellten Intra-Matic Auto Chrono mit Automatikaufzug und Datum lässt Hamilton nun die Handaufzugsversion Intra-Matic Chronograph H ohne Datumsanzeige folgen. Das klassisch-schöne Chronographenzifferblatt gibt es mit schwarzen Zählern auf silberfarbenem Grund sowie mit hellen Totalisatoren auf Schwarz.

Hinter dem geschlossenen Stahlboden des 40-Millimeter-Gehäuses arbeitet das Eta-basierte Handaufzugskaliber H-51 mit 60 Stunden Gangreserve. Am Lederband kosten beide Zifferblattversionen 1.995 Euro, am noch historischer anmutenden Milanaiseband aus Stahlgeflecht 2.045 Euro.

#4 Bicompax-Chronograph: Seiko Prospex Speedtimer

Seiko: Seiko Prospex Speedtimer
Seiko: Seiko Prospex Speedtimer

Das auf 400 Exemplare limitierte Sondermodell Prospex Speedtimer lanciert Seiko anlässlich der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2022, die im Juli im US-Bundesstaat Oregon stattfinden sollen und von Seiko getimt werden. Der 42,5 Millimeter große Bicompax-Chronograph, der ab Juni erhältlich ist, besteht aus hartbeschichtetem Edelstahl und besitzt ein raues, von Stadionlaufbahnen inspiriertes Zifferblatt mit farblich abgesetzten Zählern und gelben Chronographenzeigern. Letzteres ist traditionell die Farbe der Seiko-Sportzeitmessgeräte.

Das Manufaktur-Automatikkaliber 8R46 besitzt eine vertikale Kupplung und ein Säulenrad, um die Präzision und Haltbarkeit zu erhöhen. Die Referenz SRQ041J1 kostet inklusive zweier Armbändern aus Edelstahl beziehungsweise Leder 3.200 Euro.

#5 Bicompax-Chronograph: TAG Heuer Monaco Gulf Special Edition

TAG Heuer: Monaco Gulf Special Edition
TAG Heuer: Monaco Gulf Special Edition

2022 bringt TAG Heuer wieder eine Monaco in den berühmten Farben des historischen Gulf-Rennteams. Die aktuelle Monaco Gulf Special Edition zeigt den kultigen Farbcode nicht nur als Rennstreifen auf dem Hauptzifferblatt, sondern auch im Minutenzähler bei der Drei. Dem Gegenüber hat der Stundenzähler seinen Platz.

Im Innern des bis 10 Bar wasserdichten Bicompax-Stoppers zieht das Manufaktur-Automatikkaliber Heuer 02 mit 80 Stunden Gangreserve sein Runden. Die Farbe des Schaltrads und der Rotorgravur wurden verändert, um dem Gulf-Orange möglichst nahe zu kommen. Die 39 mal 39 Millimeter messende Edelstahluhr ist für 6.700 Euro zu haben.

#6 Bicompax-Chronograph: Patek Philippe Chronograph Ref. 5172

Patek Philippe: Ref. 5172G Chronograph mit lachsfarbenem Zifferblatt
Patek Philippe Ref. 5172G Chronograph mit lachsfarbenem Zifferblatt (Bild: Protected by Copyright)

Die klassische Bicompax-Aufteilung mit Stoppminute bei drei Uhr und kleiner Sekunde bei neun Uhr findet man beim Patek Philippe Ref. 5172G Chronograph mit lachsfarbenem Zifferblatt. Dazu kombiniert die Manufaktur ein 41 Millimeter großes Gehäuse aus Weißgold mit dreistufigen Bandanstößen. Im Innern der Uhr tickt das Manufakturkaliber CH 29-535 PS mit Handaufzug und 65 Stunden Gangreserve. Kostenpunkt: 71.359 Euro

#7 Bicompax-Chronograph: Mido Multifort Patrimony Chronograph

Mido: Multifort Patrimony Chronograph
Mido: Multifort Patrimony Chronograph (Bild: aurelien bergot)

Bei der neuen Multifort Patrimony Chronograph von Mido gehen Retro-Look und zeitgemäße Mechanik Hand in Hand. Während das mit Sonnenschliff verzierte blaue Zifferblatt und das schmale Gehäuse mit seinen Pilzdrückern dem Multifort Multichrono aus dem Jahr 1937 nachempfunden sind, bietet das Caliber 60 eine Gangreserve von 60 Stunden. Das auf dem Eta A05.H31 basierende Automatikwerk stellt seine hochwertigen traditionellen Dekorationen durch den transparenten Gehäuseboden zur Schau. Die Multifort Patrimony Chronograph hat einen Durchmesser von 42 Millimetern und kostet 1.950 Euro.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Januar 2019.

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Rolex Submariner, IWC Mark, TAG Heuer Monaco – erfahren Sie an drei Beispielen, was Uhrenikonen ausmacht.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Bremont gibt es noch nicht zu kaufen. Ausgeliefert wird sie m.W.n. ab Mai d.J.
    In der Uhr tickt ein Selitta 500-1 Kaliber. Für 4.200€ ein stolzer Preis, aber dafür ist Bremont ja bekannt.

    Es wäre toll, mal etwas mehr über den Einschaler zu erfahren, der horende Preisvorstellungen für die Uhren hat.
    Wo liegt der Mehrwert bei diesem Hersteller?

    Schaut man sich übrigens die Seite des Modells an, muss man unweigerlich an die missglückten Gehäuse der neuen Modelle von Breitling denken (Riefen in der Gehäuseflanke).

    Die anderen hier gezeigten Modelle sind doch glücklicherweise weit unter den UVP der Hersteller zu bekommen.

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  2. Tolle Auswahl. Meiner Meinung nach fehlt hier der – für mich schönste -Bicompax-Chronograph der Firma Guinand Modell 361.

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  3. Die Junghans hat ein schönes Ziffernblatt.

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  4. Mich spricht der Tudor Black Bay Chrono Dark am meisten an! Obwohl die anderen hier vorgestellten Hersteller bestimmt auch ihre Uhren- Fans
    haben werden.
    Der Omega Seamaster Diver hat einen klobigen Minutenzeiger, das geht auch eleganter, wie der Omega Seamaster Planet Ocean Chrono, auch bicompax, beweist.
    Tja, wenn da nicht die lieben Preise wären, die Jahr für Jahr noch oben entfliehen…

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  5. Stimmt, viele Uhren sind für Ottonormalverdiener schon lange nicht mehr bezahlbar!!!

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  6. Ich habe mir vor 16 Jahren eine Breitling Chronograph Evolution zum Preis der hier gezeigten Fortis F-43 gekauft.
    Anders als bei der Uhr von Fortis, sind Qualität beim Band, Gehäuse und Werk (COSC Zertifiziertes Valjoux)m.E. weit über den Standart des hier gezeigten Modells von Fortis.
    Nicht zu vergessen der Wert und Ansehen der Marke Breitling zur damaligen Zeit, den man natürlich auch mit bezahlt.
    Inflationsbereinigt würde die Uhr von Breitling aus heutiger Sicht knapp 1.k Euro mehr kosten.
    Vergleicht man dazu die Fortis, wird klar, dass das nicht wirklich ein gutes Angebot ist.
    Ich sehe die Fortis mit dem unzertifizierten Werk, Verarbeitung und Renommee eher bei maximal 2.800 Euro, UVP wohlgemerkt!

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  7. Einer der die Wahrheit spricht !!

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  8. Seagull 1963 hat einen schönen Bicompax Chronographen, mit einem alten nachgebauten Venus Kaliber, dass die Chinesen in den 60-70er Jahren den Schweizern abgekauft haben.

    Preislich super interessant und auch schick in mehreren Ausführungen!

    Kann ich nur empfehlen zwischen 250 und 350 €

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  9. Hier fehlt der Certina Heritage Chrono!
    Marktpreis etwa 1650,- € und bildschön.

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  10. Preis/Leistung ist bei der Mido bei weitestem am Besten. Ich kucke darauf immer mehr. Warum viel Geld ausgeben für ein durchschnittliches Werk.

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