Produkt: Download: Oris Chronoris Date im Test
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Die Retro-Rennsportuhr Chronoris ist zurück. Doch Oris nimmt ihr die Chronographenfunktion. Vor- oder Nachteil? Dies und noch mehr erfahren Sie im Chronos-Test.

7 aktuelle Bicompax-Chronographen

Moderne Chronographen mit nur zwei Hilfszifferblättern von Longines, Breitling, Montblanc und Co.

Bicompax-Chronographen haben den Vorteil, dass sie aufgrund der geringen Anzahl von Anzeigen auf dem Zifferblatt besser ablesbar sind. Außerdem passt die Optik gut zum aktuell beliebten Retro-Stil. Unter einem Bicompax-Chronographen versteht man jene Stopper, die nur zwei Hilfszifferblätter bei drei und neun Uhr besitzen. Wir zeigen Ihnen 7 aktuelle Modelle mit solch einer Aufteilung.

#1 Bicompax-Chronograph: Longines The Longines Heritage Classic Chronograph 1946

Der The Longines Heritage Classic Chronograph 1946 von Longines
Der The Longines Heritage Classic Chronograph 1946 von Longines

Die Bicompax-Aufteilung tauchte eigentlich früher auf den Zifferblättern auf als jene mit drei Totalisatoren. Dennoch empfindet man heute eine Bicompax-Optik als moderner. Und so erlebt die Bicompax-Aufteilung besonders bei Chronographen im beliebten Retro-Stil ein Revival. In diesem Look kommt auch die neue Longines The Longines Heritage Classic Chronograph 1946, die Bezug auf einen Stopper aus den 1940er-Jahren nimmt. Neben der Anordnung der Chronographenzähler übernimmt das aktuelle Modell auch die geschwungenen arabischen Ziffern, die gebläuten Feuille-Zeiger und das bombierte Zifferblatt. Im Innern tickt das moderne Eta A31.L21 mit Automatikaufzug. Am schwarzen Lederband kostet die Retro-Uhr 2.778 Euro.

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#2 Bicompax-Chronograph: Breitling Premier Bentley Mulliner Limited Edition

Breitling: Premier Bentley Mulliner Limited Edition
Breitling: Premier Bentley Mulliner Limited Edition

Anlässlich der Partnerschaft mit dem Automobilhersteller Bentley lanciert Breitling die Premier Bentley Mulliner Limited Edition. Passend zum neuen Continental GT Mulliner Convertible von Bentley trägt die das Modell ein blaues Alligatorlederarmband, das an das imperialblaue Lederinterieur des Fahrzeugs erinnert. Das silberne Zifferblatt, die Form der Zeiger und die aufgesetzten schwarzen Ziffern mit weißer Leuchtmasse lehnen sich an die Breitling-Uhr im Armaturenbrett des Bentley an. Unter dem Saphirglasboden tickt das ManufakturAutomatikkaliber B01 mit Schaltrad, vertikaler Kupplung, Chronometerzertifikat und 70 Stunden Gangreserve. Die Neuheit wird 1.000-mal gebaut und zum Preis von 7.900 Euro verkauft.

#3 Bicompax-Chronograph: Hamilton Chrono-Matic 50

Hamilton: Chrono-Matic 50

Auch Hamilton nutzt die Bicompax-Aufteilung für eine nostalgische Anmutung. Die Chrono-Matic 50, die Hamilton anlässlich des 50. Geburtstags des ersten Automatik-Chronographen lanciert, erinnert optisch an ein Modell aus den 1970er-Jahren. Zusätzlich zur Tachymeterskala besitzt der Stopper noch eine innenliegende Countdown-Lünette, die über die Krone bei sieben Uhr bewegt wird. Der Drücker bei der Zehn ist dient dem Einstellen des Datums. Den sportlichen Look unterstreichen die roten Skalen, Zeiger und Drücker. Angetrieben wird der Stopper vom Automatikkaliber H-31 mit 60 Stunden Gangreserve, das auf dem Eta-Valjoux 7753 basiert. Von der 2.237 Euro teuren Uhr gibt es 1.972 Exemplare.

#4 Bicompax-Chronograph: Fortis: Flieger F-43 Bicompax

Fortis: Flieger F-43 Bicompax
Fortis: Flieger F-43 Bicompax

Fortis relauncht seine Kollektion Flieger, die bereits seit 1987 nicht mehr aus dem Uhrenportfolio der Schweizer Marke wegzudenken ist. Den Anfang macht ein sportlicher 43 Millimeter großer Bicompax-Chronograph. Um das beliebte Bicompax-Zifferblattlayout zu erhalten, nutzt Fortis das Sellita-Kaliber SW 510. Heraus kommt ein klar gestalteter, gut ablesbarer Chronograph, der sich dank großer Krone und geriffelter Drücker auch noch komfortabel bedienen lässt. Die 43 Millimeter große, bis 200 Meter wasserdichte Edelstahluhr kostet 3.800 Euro am Metallband und 3.300 Euro am Lederband mit Dornschließe.

#5 Bicompax-Chronograph: Omega Seamaster Diver 300M Chronograph in Gold, Titan und Tantal

Omega: Seamaster Diver 300M Chronograph in Gold, Titan und Tantal
Omega: Seamaster Diver 300M Chronograph in Gold, Titan und Tantal

Omega bringt einen ungewöhnlichen Chronographen von 1993 zurück: Die Lünette und die schmalen Zwischenglieder des Armbands bestehen aus Tantal, die Tauchzeitskala und weitere Bandglieder aus Omegas „Sednagold“, das ganze restliche Gehäuse und Armband aus dem Leichtmetall Titan.
Auch die übrigen stilbildenden Merkmale der Seamaster Diver 300M sind vorhanden: Zifferblatt mit Wellenmuster, skelettierte Schwertzeiger, wellenförmige Silhouette der Drehlünette, manuelles Heliumventil bei zehn Uhr und komplexes neunreihiges Metallband. Der Seamaster Diver 300M Chronograph besitzt einen kombinierten Stunden- und Minutenzähler bei der Drei sowie eine kleine Sekunde bei der Neun.

Die gefällige symmetrische Zifferblattaufteilung ist dem modernen Manufaktur-Automatikkaliber 9900 geschuldet, das einen Gangschein von der COSC und darüber hinaus die strenge Präzisions- und Magnetfeldschutzzertifizierung des Prüfinstituts METAS vorweisen kann. Hinter dem Saphirglasboden des 44 Millimeter großen, bis 300 Meter wasserdichten Gehäuses lässt sich das fein verzierte Werk bei der Arbeit beobachten. Der Tauchchronograph kostet bis zum Jahresende 18.620 Euro.

#6 Bicompax-Chronograph: Montblanc Heritage Monopusher Chronograph

Wristshot des Montblanc Heritage Monopusher Chronograph mit lachsfarbenem Zifferblatt
Wristshot des Montblanc Heritage Monopusher Chronograph mit lachsfarbenem Zifferblatt

Mit dem Heritage Monopusher Chronograph nimmt Montblanc Bezüge zur Markenhistorie von Minerva auf. Wie seine berühmten Vorfahren ist auch dieser Bicompax-Stopper als Eindrücker-Chronograph ausgeführt. Hier erfolgt das Starten, Stoppen und Nullstellen über nur einen Drücker, der in die Krone integriert ist. Die aktuelle Version besitzt ein lachsfarbenes Zifferblatt. Die Minuterie ist weiterhin blau, die Stundenindexe und Zeiger sind schwarz rhodiniert. Für den Antrieb im 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse sorgt das Automatikkaliber Sellita SW 510. Der Retro-Stopper kostet 4.600 Euro.

#7 Bicompax-Chronograph: Oris Hölstein Edition 2020

Oris: Hölstein Edition
Oris: Hölstein Edition

Die Divers Sixty-Five von Oris ist zwar eine Taucheruhr mit einseitig drehbarer Lünette, hat sich aber vor allem als beliebtes De­signobjekt etabliert. Auch die brandneue Chronographenversion mit Bronzegehäuse und -armband namens Hölstein Edition 2020 kombiniert Funktionalität und 100 Meter Wasserdichtheit mit schicker Retro-Optik. Das Gehäuse der Hölstein Edition 2020 misst 43 Millimeter und beherbergt das Automatikwerk Sellita SW 510a. Oris baut lediglich 250 Exemplare und bietet sie zum Preis von 4.600 Euro an.

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Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Januar 2019.

Produkt: Vergleichstest Oris Aquis Date vs. Sinn U50
Vergleichstest Oris Aquis Date vs. Sinn U50
Oris und Sinn bringen kleinere Versionnen ihrer beliebten Taucheruhrenmodelle heraus. Was können die neuen kleiner Versionen?

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die Bremont gibt es noch nicht zu kaufen. Ausgeliefert wird sie m.W.n. ab Mai d.J.
    In der Uhr tickt ein Selitta 500-1 Kaliber. Für 4.200€ ein stolzer Preis, aber dafür ist Bremont ja bekannt.

    Es wäre toll, mal etwas mehr über den Einschaler zu erfahren, der horende Preisvorstellungen für die Uhren hat.
    Wo liegt der Mehrwert bei diesem Hersteller?

    Schaut man sich übrigens die Seite des Modells an, muss man unweigerlich an die missglückten Gehäuse der neuen Modelle von Breitling denken (Riefen in der Gehäuseflanke).

    Die anderen hier gezeigten Modelle sind doch glücklicherweise weit unter den UVP der Hersteller zu bekommen.

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  2. Tolle Auswahl. Meiner Meinung nach fehlt hier der – für mich schönste -Bicompax-Chronograph der Firma Guinand Modell 361.

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  3. Die Junghans hat ein schönes Ziffernblatt.

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  4. Mich spricht der Tudor Black Bay Chrono Dark am meisten an! Obwohl die anderen hier vorgestellten Hersteller bestimmt auch ihre Uhren- Fans
    haben werden.
    Der Omega Seamaster Diver hat einen klobigen Minutenzeiger, das geht auch eleganter, wie der Omega Seamaster Planet Ocean Chrono, auch bicompax, beweist.
    Tja, wenn da nicht die lieben Preise wären, die Jahr für Jahr noch oben entfliehen…

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  5. Stimmt, viele Uhren sind für Ottonormalverdiener schon lange nicht mehr bezahlbar!!!

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  6. Ich habe mir vor 16 Jahren eine Breitling Chronograph Evolution zum Preis der hier gezeigten Fortis F-43 gekauft.
    Anders als bei der Uhr von Fortis, sind Qualität beim Band, Gehäuse und Werk (COSC Zertifiziertes Valjoux)m.E. weit über den Standart des hier gezeigten Modells von Fortis.
    Nicht zu vergessen der Wert und Ansehen der Marke Breitling zur damaligen Zeit, den man natürlich auch mit bezahlt.
    Inflationsbereinigt würde die Uhr von Breitling aus heutiger Sicht knapp 1.k Euro mehr kosten.
    Vergleicht man dazu die Fortis, wird klar, dass das nicht wirklich ein gutes Angebot ist.
    Ich sehe die Fortis mit dem unzertifizierten Werk, Verarbeitung und Renommee eher bei maximal 2.800 Euro, UVP wohlgemerkt!

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  7. Einer der die Wahrheit spricht !!

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