7 aktuelle Bicompax-Chronographen

Moderne Chronographen mit nur zwei Hilfszifferblättern von Junghans, Omega, Sinn und Co.

Bicompax-Chronographen haben den Vorteil, dass sie aufgrund der geringen Anzahl von Anzeigen auf dem Zifferblatt besser ablesbar sind. Außerdem passt die Optik gut zum aktuell beliebten Retro-Stil. Unter einem Bicompax-Chronographen versteht man jene Stopper, die nur zwei Hilfszifferblätter bei drei und neun Uhr besitzen. Wir zeigen Ihnen 7 aktuelle Modelle mit solch einer Aufteilung. Die Anzeige erfolgt in alphabetischer Reihenfolge.

#1 Bicompax-Chronograph: Glashütte Original Sixties Chronograph

Glashütte Original: Sixties Chronograph
Glashütte Original: Sixties Chronograph

Die Bicompax-Aufteilung tauchte eigentlich früher auf den Zifferblättern auf als jene mit drei Totalisatoren. Dennoch empfindet man heute eine Bicompax-Optik als moderner. Und so erlebt die Bicompax-Aufteilung besonders bei Chronographen im beliebten Retro-Stil ein Revival. Glashütte Original lässt sie in seiner Sixties-Kollektion wieder aufleben. Diese Uhrenlinie ist historisch inspiriert: Deck- und Bodenglas stehen weit aus dem Mittelteil hervor, wie es in den Sechzigern üblich war. Auch das Zifferblatt ist gewölbt wie in den 60ern. Damals hatte dies übrigens einen praktischen Hintergrund: Da das Uhrwerk so groß war, hat man die Uhr schlicht um das Kaliber herum gewölbt. Im Sixties Chronograph tickt heute das moderne Manufakturkaliber 39-34 mit automatischem Aufzug. In der Version mit silbernem Zifferblatt, goldenen Indexen und Zeigern sowie schwarzem Lederband kostet der Bicompax-Chronograph 7.800 Euro.

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#2 Bicompax-Chronograph: Jaeger-LeCoultre Polaris Chronograph

Jaeger-LeCoultre: Polaris Chronograph aus Edelstahl
Jaeger-LeCoultre: Polaris Chronograph

Wie die Sixties von Glashütte Original bezieht sich auch die Polaris-Kollektion von Jaeger-LeCoultre auf ein historisches Modell aus den sechziger Jahren. Allerdings sieht der  Polaris Chronograph in seinem 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse mit schwarzem Zifferblatt absolut modern aus. Zur Bicompax-Stoppfunktion ergänzt die Schweizer Manufaktur noch eine Tachymeterskala am erhöhten Zifferblattrand. So kann der Träger auch eine Durchschnittsgeschwindigkeit messen. Für einwandfreie Funktionalität sorgt das automatische Manufakturkaliber 751H mit 65 Stunden Gangdauer. Mit Stahlband müssen für den Polaris Chronographen 10.800 Euro bezahlt werden. Das UHREN-MAGAZIN hat die Version mit blauem Zifferblatt und Lederband getestet. Hier finden Sie den ausführlichen Testbericht für 0,99 Euro zum Download.

#3 Bicompax-Chronograph: Junghans Meister Driver Chronoscope

Die Junghans Meister Driver Chronoscope mit einem Zifferblatt, das Gestaltungsmerkmale von Oldtimer-Tachometern zitiert
Junghans: Meister Driver Chronoscope

Auch Junghans nutzt die Bicompax-Aufteilung für eine nostalgische Anmutung. Unterstützt wird dies beim Meister Driver Chronoscope durch die Tachooptik des Zifferblattes dank großer Minutenzahlen statt Stundenindexen und der bräunlichen Farbgebung. Der Motor des Edelstahl-Chronographen (40,8 Millimeter) setzt sich aus dem Automatikkaliber Eta 2892 mit Dubois-Dépraz-Chronographenmodul zusammen. Kostenpunkt: 1.990 Euro.

Eine Übersicht über weitere 54 Bicompax-Chronographen mit Bild, Daten und Preis finden Sie in der aktuellen Marktübersicht des UHREN-MAGAZINS 5.2018. Hier können Sie sich die Marktübersicht Bicompax-Chronographen kostenlos herunterladen!

#4 Bicompax-Chronograph: Montblanc 1858 Automatic Chronograph

Montblanc: 1858 Automatic Chronograph
Montblanc: 1858 Automatic Chronograph

Bronze ist eigentlich ein relativ alter Werkstoff, zumindest im Schiffsbau. In der Uhrenindustrie wird er seit den achtziger Jahren, besonders häufig aber erst in den letzten drei Jahren verwendet. Montblanc nutzt Bronze zum Beispiel für seinen 1858 Automatic Chronograph und erzielt in Kombination mit dem Bicompax-Zifferblatt und einem Saphir-Boxglas die gewünschte Retro-Optik. Setzt die Bronze einmal Patina an, dann sieht der Stopper aus wie aus alten Zeiten. Das unterstreicht auch das historische Montblanc-Logo bei zwölf Uhr auf dem Zifferblatt. Den Chronographen steuert das automatische Manufakturkaliber MB 25.11. Mit Vintage-Lederband kommt der Bicompax-Chronograph auf einen Preis von 4.690 Euro.

#5 Bicompax-Chronograph: Mühle-Glashütte ProMare Chronograph

Mühle Glashütte: ProMare Chronograph
Mühle-Glashütte: ProMare Chronograph

Dass ein Bicompax-Chronograph auch modern aussehen kann, beweist Mühle-Glashütte mit seinem ProMare Chronograph. Der 41 Millimeter große Zeitmesser in Edelstahl bleibt dank geschützter und verschraubter Krone bis 300 Meter wasserdicht. Ein Karbon-beschichtetes Zifferblatt sorgt für Modernität, ebenso das orange-schwarze Armband aus Kautschuk und Leder. Für den richtigen Takt sorgt ein modifiziertes Eta-Valjoux 7753 mit automatischem Aufzug. Preis: 3.600 Euro.

#6 Bicompax-Chronograph: Omega Speedmaster Racing Co-Axial Master Chronometer Chronograph

Omega: Speedmaster Racing
Omega: Speedmaster Racing Co-Axial Master Chronometer Chronograph

Die Speedmaster Racing von Omega sieht eigentlich sehr modern aus. Aber wie so oft in der Uhrenindustrie, ist auch bei dieser Uhr das Design adaptiert. Tatsächlich hat die Schweizer Manufaktur bereits in den sechziger Jahren Soeedmaster-Modelle mit dem sogenannten Racing-Zifferblatt verkauft. Somit landet die Moonwatch auf der Straße. Für den gewissen Kick sorgen orangefarbene Akzente auf dem Zifferblatt sowie die Tachymeterskala auf der feststehenden Lünette. Das Automatikwerk 9900 stammt aus eigenem Hause und bietet eine Besonderheit: Um nicht auf die Anzeige der gestoppten Stunden verzichten zu müssen, führt Omega diese mit den gestoppten Minuten auf einem Hilfszifferblatt bei drei Uhr kurzerhand zusammen. Das hat den Vorteil, dass die gemessene Zeit wie die normale Uhrzeit intuitiv abgelesen werden kann. Eingeschalt wird das Manufakturkaliber in ein 44 Millimeter großes Edelstahlgehäuse. Dieser Bicompax-Chronograph schlägt mit 7.700 Euro zu buche. Die Speedmaster Racing wurde von der Chronos-Redaktion genauer unter die Lupe genommen. Laden Sie sich hier den Test für 0,99 Euro herunter.

#7 Bicompax-Chronograph Sinn Spezialuhren 936

Sinn Spezialuhren: 936
Sinn Spezialuhren: 936

Ein Bicompax-Chronograph kann auch modern und funktional aussehen. Das zeigt sich am Beispiel des Chronographen 936 von Sinn Spezialuhren. Das schwarz-weiße Zifferblatt mit roten Akzenten ist ganz klar gegliedert und ist somit sehr gut ablesbar. Zum Einsatz kommt ein hauseigener Umbau des Eta-Valjoux 7750, der nun SZ05 heißt. Er bietet statt der üblichen 30 einen 60-Minuten-Zähler. Preis: 2.890 Euro.

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Eine Übersicht über weitere 54 Bicompax-Chronographen mit Bild, Daten und Preis finden Sie in der aktuellen Marktübersicht des UHREN-MAGAZINS 5.2018. Hier können Sie sich die Marktübersicht Bicompax-Chronographen kostenlos herunterladen!

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