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Lesedauer 2 Min.

Adrian van Hooydonk über Uhren

© PR
Der jährlich stattfindende Louis Vuitton Cup dient als Vorentscheid zur berühmten Segelregatta America's Cup. Wie schon in den vergangenen Jahren lancierte Louis Vuitton aus Anlass des Rennens eine ganz besondere Regattauhr: Der Tambour Twin Chrono zeigt mit Hilfe von vier zusammenwirkenden Uhrwerken die Zeit an, nimmt die zwei Rennzeiten der jeweils konkurrierenden Teams und bildet darüber hinaus die Differenz zwischen beiden Ergebnissen ab. Alle Funktionen steuert der Segler oder Komplikationsfan über den einzelnen Drücker bei der Acht: Mit dem ersten Druck laufen die beiden Zähler bei acht und vier Uhr an. Beim zweiten hält der linke Zähler an, sodass sich die Minuten und Sekunden ablesen lassen. Ein weiterer Druck stoppt den rechten Zähler sowie die Differenzanzeige bei der Zwölf, die ebenfalls Minuten und Sekunden anzeigt. Zuletzt werden alle Zeiger gleichzeitig auf null gestellt.
Die vielen Anzeigen tummeln sich auf einem vielfach gebrannten Emailzifferblatt; das Ablesen erleichtert der große Gehäusedurchmesser von 45,5 Millimetern. Auf der Rückseite lässt sich der komplexe Stoppmechanismus des Kalibers LV175 durch ein Saphirglasfenster betrachten. Mit der Krone bei der Zwei wird das Automatikkaliber für die Zeitanzeige aufgezogen und gestellt. Bei der Vier müssen die Stoppfunktionen manuell mit Energie versorgt werden. Erstaunlich: Das 437-teilige Gesamt(kunst)werk baut mit einer Dicke von 6,53 Millimetern nicht besonders hoch. Es stammt von der Fabrique du Temps, die Louis Vuitton vor einigen Jahren übernommen hat. Die 30 Exemplare des Tambour Twin Chrono kosten je 57.000 Euro und sind überwiegend in Markenboutiquen erhältlich. ak
Chronos Omega

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