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Lesedauer 3 Min.

Cartier macht die Tank Américaine erstmals zur Skelettuhr

Mit der Tank Américaine Squelette und der Tank Américaine Art Déco präsentiert Cartier zwei Neuheiten, die technische Uhrmacherei und kunstvolles Design auf unterschiedliche Weise interpretieren.
Nahaufnahme, Detail der Cartier Tank Américaine Squelette
©  Cartier

Seit mehr als einem Jahrhundert zählt die Tank von Cartier zu den prägenden Entwürfen der modernen Uhrengeschichte. Was 1917 mit Louis Cartiers visionärem Rechteckdesign begann, entwickelte sich zu einer der bekanntesten Uhrenfamilien überhaupt. Nun erweitert die Maison die 1988 eingeführte Tank Américaine um zwei neue Spitzenmodelle, die das berühmte Gehäuse auf völlig unterschiedliche Weise interpretieren: Die Tank Américaine Squelette stellt erstmals ihre Mechanik vollständig in den Mittelpunkt, während die Tank Américaine Art Déco den gestalterischen Anspruch der Kollektion mit einem aufwendig gefertigten Zifferblatt betont.

Tank Américaine Squelette mit neuem Kaliber 1988 MC

Erstmals erhält die Tank Américaine ein skelettiertes Manufakturhandaufzugswerk. Das Kaliber 1988 MC trägt den Namen des Einführungsjahres der Tank Américaine und greift zugleich eines der charakteristischsten Gestaltungselemente Cartiers auf: Seine Brücken sind in Form römischer Ziffern ausgeführt – ein seit 2008 patentiertes Markenzeichen der Maison.

Das Werk scheint nahezu frei im 44,4 × 24,4 Millimeter großen Gehäuse zu schweben und verstärkt den Eindruck von Transparenz und Leichtigkeit. Gleichzeitig folgen die geschwungenen Brücken der gewölbten Linienführung des Gehäuses und greifen subtil die geometrische Formensprache des Art déco auf.

02_Cartier Tank Américaine Squelette

Die Cartier Tank Américaine Squelette in Roségold zeigt ihr vollständig durchbrochenes Manufakturkaliber 1988 MC, dessen Brücken die Form römischer Ziffern aufgreifen.

©  Cartier

Das Gehäuse ist wahlweise aus Roségold oder Platin gefertigt und kombiniert polierte sowie satinierte Flächen. Schwarz lackierte Minutenmarkierungen und das gravierte Cartier-Logo unterstreichen den hohen Anspruch an Finissierung und Detailarbeit. Beide Varianten werden mit einem Wechselarmband aus Alligatorleder ausgeliefert.

Art déco trifft auf anspruchsvolle Zifferblattkunst

Während die Squelette ihre Konstruktion offenlegt, konzentriert sich die Tank Américaine Art Déco ganz auf die Gestaltung ihres Zifferblattes. Das große Platingehäuse (44,4 × 24,4 Millimeter) umrahmt ein geometrisches Muster, dessen Linien und Perspektiven von der Ästhetik des Art déco inspiriert sind. Ein vertikales Raster erzeugt zusätzliche Tiefe und wird durch einen Farbverlauf in Bordeaux- und Grautönen akzentuiert.

Front, Nahaufnahme und Gesamtansicht der Cartier Tank Américaine Art Déco.png

Die Cartier Tank Américaine Art Déco verbindet ein aufwendig gestaltetes Zifferblatt im Stil der 1920er-Jahre mit einem Platingehäuse und bordeauxfarbenem Alligatorlederband.

©  Cartier

Die Herstellung des Zifferblatts erfolgt in zahlreichen Arbeitsschritten. Sonnenschliff, Opalin- und Satinierung wechseln sich ab, bevor zunächst eine Schicht aus der Nickellegierung „Galva Blakor“ und anschließend rot getönter Lack aufgetragen werden. Ein grauer Pulverdruck sowie eine abschließende Glanzlackschicht sorgen für Schärfe und Brillanz. Je nach Lichteinfall entstehen dadurch immer neue Farb- und Tiefeneffekte.

Passend dazu nimmt der facettierte Rubin in der achteckigen Krone den warmen Farbton des bordeauxroten Alligatorlederbands auf. Im Inneren arbeitet das automatische Manufakturkaliber 1899 MC.

Die Cartier Tank Américaine Squelette ist sowohl in Roségold als auch in Platin erhältlich und kostet jeweils 55.000 Euro. Die Cartier Tank Américaine Art Déco wird für 27.900 Euro angeboten. Alle Modelle verfügen über austauschbare Alligatorlederbänder und sind ab sofort erhältlich.

Cartier Tank Cartier Skelettuhren

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