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Lesedauer 4 Min.

Uhren-Design: Die Highlights der letzten 100 Jahre

Rolex: Submariner Ref. 6204 von 1953
Rolex: Submariner Ref. 6204 von 1953
© PR
Schock und Schöpfung: Mit dem Ersten Weltkrieg setzte sich auch die Armbanduhr durch. Seitdem hat jedes Jahrzehnt bahnbrechende Designs hervorgebracht. Hier unsere Highlights der letzten (gut) 100 Jahre.

Uhren-Design: Highlight der 1910er-Jahre

Zenith: Armbanduhr mit Schutzgitter für das U. S. Signal Corps im Ersten Weltkrieg
Zenith: Armbanduhr mit Schutzgitter für das U. S. Signal Corps im Ersten Weltkrieg © PR
Im Ersten Weltkrieg zogen viele Soldaten die schnell ablesbare Armbanduhr der im Waffenrock versteckten Taschenuhr vor – was nach Friedensschluss dazu führte, dass das zuvor als feminin betrachtete Accessoire auch bei den Männern in Mode kam. Typisch für die Front waren Uhren mit Schutzgittern vor dem Glas wie diese Zenith für das US Signal Corps.

Uhren-Design: Highlight der 1920er-Jahre

Cartier: Tank cintré von 1921
Cartier: Tank cintré von 1921 © PR
In den Roaring Twenties setzten sich die Armbanduhren als eigene Gattung langsam durch. Zu den Wegbereitern gehörte Louis Cartier: Er zeichnete seine erste Tank 1917. Produziert wurde sie ab 1919, und 1921 bekam sie diese „cintré“ genannte langgezogene Form.

Uhren-Design: Highlight der 1930er-Jahre

LeCoultre: Reverso von 1931
LeCoultre: Reverso von 1931 © PR
Die Einflüsse des Art déco machten sich auch im Uhrendesign bemerkbar. Mit ihrer rechteckigen Form und den parallel eingravierten Linien am oberen und unteren Gehäuserand war die – unter anderem von LeCoultre produzierte – Reverso ein Kind ihrer Zeit.

Uhren-Design: Highlight der 1940er-Jahre

IWC: Grosse Fliegeruhr von 1940
IWC: Grosse Fliegeruhr von 1940 © PR
Die vierziger Jahre standen angesichts des Zweiten Weltkriegs im Zeichen des Militärs. Fliegeruhren wie die ab 1940 für die deutsche Luftwaffe gebaute Große Fliegeruhr von IWC boten dank großer Gehäuse und schwarzer Zifferblätter eine gute Ablesbarkeit, und die griffige Krone konnte der ­Pilot auch mit Handschuhen bedienen. Mit dem oft überlangen Band ließen sich die Uhren am Oberschenkel festbinden.

Uhren-Design: Highlight der 1950er-Jahre

Kaum ein Modell hat die Uhrenwelt so geprägt wie die 1953 eingeführte und oft kopierte Rolex Submariner. Sie läutete die Ära der runden, wasserdichten, sportlichen Automatikuhren ein.

Uhren-Design: Highlight der 1960er-Jahre

Omega: Speedmaster Professional Ref. 105.012
Omega: Speedmaster Professional Ref. 105.012 © © Bert Buijsrogge | All rights reserved
Die Sechziger waren das Jahrzehnt des Weltraums, bei den Uhren verkörpert durch die Omega Speedmaster Professional, die erste Uhr auf dem Mond. Bei der Landung von Apollo 11 im Jahr 1969 trug Buzz Aldrin die abgebildete Referenz 105.012.

Uhren-Design: Highlight der 1970er-Jahre

Heuer: Chronosplit von 1975
Heuer: Chronosplit von 1975 © PR
In den Siebzigern dominierten die Quarzuhren mit digitalen Anzeigen, zunächst durch die rot schimmernden Leuchtdioden (LED), später mittels Flüssigkristallanzeigen (LCD). Über beides verfügte der 1975 von Heuer lancierte Chronograph Chronosplit.

Uhren-Design: Highlight der 1980er-Jahre

Swatch: Art Special by Keith Haring von 1986
Swatch: Art Special by Keith Haring von 1986 © PR
In den Achtzigern war das Kaufen und Tragen von Armbanduhren Fun. Dank der Plastikuhr Swatch mit ihrer unglaublichen Motivvielfalt kauften sich Millionen Menschen Uhren nicht mehr in erster Linie, um die Zeit abzulesen, sondern um Spaß zu haben und Motive und Farben schnell wechseln zu können.

Uhren-Design: Highlight der 1990er-Jahre

A. Lange & Söhne: Lange 1 von 1994
A. Lange & Söhne: Lange 1 von 1994 © PR
In den Neunzigern erlebten wir die Renaissance der mechanischen Uhr, dementsprechend standen Technik und Komplikationen im Mittelpunkt. Aber es gab auch innovatives Design, zum Beispiel mit der Lange 1 von A. Lange & Söhne. Ihr Prinzip des dezentralen Zifferblattaufbaus wurde später auch von anderen Herstellern aufgenommen.

Uhren-Design: Highlight der 2000er-Jahre

Hublot: Big Bang Red Gold Black Ceramic von 2006
Hublot: Big Bang Red Gold Black Ceramic von 2006 © PR
Kaum ein neues Design hatte in den 2000er Jahren so einen Erfolg wie das der Hublot Big Bang. Ihr Thema ist die Kombination verschiedenster Materialien, ermöglicht durch das aus über 50 Einzelteilen bestehende Gehäuse der Big Bang. Auch die Vielzahl an Limited Editions trägt dazu bei, dass Hublot wie kaum eine andere Marke für Buntheit, Vielfalt und ­Lebensfreude steht.

Uhren-Design: Highlight der 2010er-Jahre

Richard Mille: RM 50-03 McLaren F1 von 2017
Richard Mille: RM 50-03 McLaren F1 von 2017 © PR
Das Sichtbarmachen der Mechanik von außen mithilfe durchbrochener Zifferblätter kündigt sich bereits in den 2000er Jahren an, doch nach 2010 verschwinden Zifferblätter immer häufiger ganz. Zu den Vorreitern der neuen Offenheit gehört Richard Mille. buc
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