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Lesedauer 4 Min.

Neuerfindung des Ewigen Kalenders: Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette

Wie Audemars Piguet mit dem neuen Kaliber 7139 Skelettierung, Ergonomie und Haute Horlogerie in eine neue Ära führt
Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette, Komplikationsuhr mit skelettiertem Zifferblatt

Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette

© Audemars Piguet 

Mit dem neuen Kaliber 7139 präsentiert Audemars Piguet eine konsequent weitergedachte Interpretation des offen gearbeiteten Ewigen Kalenders. Das hauseigene Automatikwerk überzeugt dank traditioneller Skelettierkunst und markiert einen technologischen wie ästhetischen Wendepunkt innerhalb dieser klassischen Komplikation. Als direkter Nachfolger des historischen Kalibers 5135 öffnet das 7139 neue Horizonte, und das nicht durch bloße Steigerung der Komplexität, sondern durch Vereinfachung der Bedienung, verbesserte Lesbarkeit und eine Architektur, die Mechanik erlebbar macht. Sein Debüt feiert das neue Uhrwerk unter anderem erstmals als offen gearbeiteter Ewiger Kalender in der Code 11.59.

Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette, Komplikationsuhr mit skelettiertem Zifferblatt

Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette

© Audemars Piguet 

Mit den Zyklen des Universums im Einklang

Der Ewige Kalender zählt seit über 150 Jahren zu den emblematischen Komplikationen von Audemars Piguet. Auch das Kaliber 7139 folgt diesem Erbe und berücksichtigt automatisch die unterschiedliche Länge der Monate sowie Schaltjahre. Bei regelmäßigem Tragen ist eine manuelle Korrektur erst im Jahr 2100 erforderlich. Technisch basiert das neue Werk auf dem Automatik-Kaliber 7120 und schlägt mit einer Frequenz von vier Hertz. Trotz der zusätzlichen Kalendermechanik bleibt das Profil mit nur 4,1 Millimetern Werkhöhe bemerkenswert flach. Die Gangreserve von mindestens 55 Stunden sorgt für Alltagstauglichkeit. Ein zentrales Merkmal ist das patentierte Kronen-Korrektursystem, das erstmals in einem offen gearbeiteten Mechanismus eingesetzt wird. Über vier klar definierte Kronenpositionen lassen sich Aufzug, Zeiteinstellung sowie sämtliche Kalenderanzeigen einstellen, und das ganz ohne zusätzliche Drücker, Werkzeug oder Risiko für das Uhrwerk. Möglich macht dies ein komplexes Hebel- und Wanderradsystem, das auf einer zweiten Ebene über den Kalendermechanismus gelegt ist.

Offen gearbeitete Architektur 

Die Skelettierung des Kalibers 7139 ist keine rein dekorative Geste, sondern integraler Bestandteil der Konstruktion. Hauptplatine, Brücken, Datumsrad, Schaltjahrrad und Federhaus werden mittels Elektroerosion präzise ausgeformt, bis nur das strukturell Notwendige erhalten bleibt. Licht kann ungehindert durch das Werk wandern und offenbart dessen innere Logik. Jede Brücke wird von Hand mit feinen V-Winkeln angliert, was pro Uhrwerk über 30 Stunden reine Handarbeit erfordert. Ergänzend dazu sind klassische Haute-Horlogerie-Verzierungen wie Satinierung, Perlage, Wendelschliff und polierte Schrägen angebracht. Im Inneren setzt Audemars Piguet zudem auf eine unmagnetische Spiralfeder, die die Temperatur- und Stoßresistenz verbessert. Das traditionelle manuelle Einsetzen der Spiralfeder in die Unruh, ein äußerst anspruchsvoller Arbeitsschritt, wird bei diesem Serienkaliber noch von hochspezialisierten Kunsthandwerkern ausgeführt und unterstreicht den Ausnahmecharakter der Feinmechanik.

 

Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette, Komplikationsuhr mit skelettiertem Zifferblatt

Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette

© Audemars Piguet 

Harmonie im Fokus

Die offene Architektur des Kalibers ist durch Saphirzifferblatt und Saphirglasboden sichtbar. Die Anzeigen folgen einer neu ausbalancierten, europäischen Logik: Wochentag bei neun Uhr, Datum bei zwölf Uhr und Monat samt Schaltjahr bei drei Uhr. Besonders raffiniert ist die progressive Datumsanzeige, die von einem Rad mit 31 unterschiedlich geformten Zähnen angetrieben wird, exakt angepasst an die Breite der einzelnen Ziffern. Ergänzend wurde in den Wochentagszähler eine 24-Stunden-Anzeige integriert, während eine rot markierte Nicht-Korrektur-Zone auf mögliche Einschränkungen beim Einstellen hinweist. Der Mondphasenanzeige bei sechs Uhr wurde ebenfalls besondere Aufmerksamkeit geschenkt: Der Vollmond ist nun exakt auf der vertikalen Achse zentriert, was die visuelle Symmetrie des Zifferblatts zusätzlich stärkt.

Offen gearbeitet, zeitlos interpretiert

Das 41 Millimeter große Gehäuse kombiniert eine Lünette und einen Boden aus 18 Karat Weißgold mit einem achteckigen Mittelteil aus schwarzer Keramik. Der charakteristische Wechsel aus satinierten und polierten Flächen verstärkt die facettenreiche Architektur und erzeugt Lichtreflexe. Durch das Saphirzifferblatt treten die hell- und dunkelgrauen Komponenten des Uhrwerks in den Vordergrund. Während rhodinierte Stundenindexe aus Roségold sowie Zeiger aus 18 Karat Weißgold mit Leuchtbeschichtung die Ablesbarkeit sichern, lenken rote Zeigerspitzen den Blick gezielt auf die Kalenderanzeigen. Auf der Rückseite setzt sich das Spiel der Kontraste fort: Die offen gearbeitete Schwungmasse aus Roségold harmoniert mit den entsprechend veredelten Brücken. 

 

Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette, Komplikationsuhr mit skelettiertem Zifferblatt

Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette

© Audemars Piguet 

Abgerundet wird der Zeitmesser, dessen Preis bei der Maison erfragt werden kann, durch ein schwarzes Alligatorlederarmband mit dreiteiliger Faltschließe aus Weißgold. Das Gehäuse ist bis 30 Meter wasserdicht und misst 10,6 Millimeter in der Höhe.

 

Die Tasche als Bühne für unglaubliche Feinmechanik: Audemars Piguet – 150 Heritage

Audemars Piguet Audemars Piguet Code 11.59 Haute Horlogerie ewiger Kalender

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