Bell & Ross BR-03 Space Mission: Der Vortex hebt am Handgelenk ab
Nach der BR-03 Astro von 2025 setzt Bell & Ross seine ungewöhnliche Interpretation der Zeitanzeige fort. Die neue BR-03 Space Mission verwandelt das Zifferblatt erneut in eine kleine Weltraumszene, verzichtet dafür weitgehend auf klassische Zeiger und nutzt stattdessen bewegliche Bildelemente. Im Mittelpunkt steht diesmal ein futuristisches Raumfahrzeug von Dassault Aviation: der Vortex.
Die auf 999 Exemplare limitierte Neuheit bildet zugleich den Auftakt einer von Bell & Ross angekündigten Reihe limitierter Modelle mit solchen animierten Himmels-Tableaus. Das bekannte quadratische BR-03-Gehäuse übernimmt dabei erneut die Rolle eines kleinen Bullauges ins All.
Nach der Astro folgt die Space Mission
Das Grundprinzip ist von der BR-03 Astro bekannt, die Bell & Ross 2025 ebenfalls in 999 Exemplaren vorstellte. Damals standen Erde, Mond, Mars und ein Satellit im Mittelpunkt; verschiedene Himmelskörper übernahmen die Funktion der Zeiger. Die Space Mission erzählt nun eine andere Geschichte: Auf dem Zifferblatt sind Erde, Mond und der Vortex zu sehen. Letzterer ist kein reales Raumfahrzeug, sondern ein von Dassault Aviation entwickeltes Konzept. Der Name steht für „Véhicule Orbital Réutilisable de Transport et d'Exploration“. Gedacht ist der Vortex als wiederverwendbares Orbitalfahrzeug, das wie ein Flugzeug starten und landen und zwischen Erde und orbitalen Plattformen verkehren könnte.
Bell & Ross: BR-03 Space Mission mit Synthetikband
Bell & RossWie liest man die Zeit ab?
Trotz der ungewöhnlichen Darstellung bleibt die Funktionsweise vergleichsweise einfach. Erde und Mond befinden sich auf einer transparenten rotierenden Scheibe, die sich wie ein Stundenzeiger bewegt. Die konkrete Stundenanzeige übernimmt dabei der Mond. Für die Minuten ist der Vortex zuständig. Das Raumfahrzeug bewegt sich einmal pro Stunde um das Zifferblatt, seine Spitze verweist auf die jeweilige Minute. So entsteht zusätzlich zur Anzeige der Uhrzeit eine ständig veränderte Weltraumszene.
Das Ganze spielt sich vor einem Hintergrund aus schwarzem Aventuringlas ab. Seine glitzernden Einschlüsse bilden einen Sternenhimmel, vor dem Erde, Mond und Vortex räumlich hervortreten. Der kleine rote Punkt steht für den Mars. Im Unterschied zur Astro gibt es bei der Space Mission keine Sekundenanzeige.
Vom Cockpit zum Bullauge
Als Rahmen dient das Gehäuse der BR-03. Es besteht aus schwarzer, glasperlgestrahlter Keramik, ist 41 x 41 mm groß und 10,6 mm hoch. Damit fällt die Space Mission etwas flacher aus als die BR-03 Astro mit 11,5 mm. Das entspiegelte Saphirglas schützt die auf mehreren Ebenen aufgebaute Anzeige. Die Uhr bis 100 Meter wasserdicht und wird an einem schwarzen Kautschukband getragen. Zusätzlich gehört ein schwarzes Synthetikband zum Lieferumfang. Die Dornschließe besteht aus glasperlgestrahltem Stahl mit mattschwarzer PVD-Beschichtung.
Bell & Ross: BR-03 Space Mission mit Kautschukband
Bell & Ross999 Exemplare für 4.990 Euro
Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber BR-CAL.325 (Basis Sellita SW330-2) mit einer Gangreserve von 54 Stunden. Bell & Ross nutzt das Werk als technische Basis für den ungewöhnlichen Anzeigemechanismus mit rotierender Scheibe und umlaufendem Vortex. Die Bell & Ross BR-03 Space Mission, Referenz BR03A-SPM-CE/SRB, ist auf 999 Exemplare limitiert und kostet 4.990 Euro. Damit liegt sie exakt auf dem Preisniveau der BR-03 Astro. Die ersten Uhren sollen Mitte November 2026 ausgeliefert werden.