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Lesedauer 4 Min.

Jetzt in 38 mm: Blancpain verkleinert die Villeret Ultraplate – und trifft damit den Nerv der Zeit

Blancpain erweitert die Villeret Ultraplate um ein neues 38-mm-Format. Neben Stahl und Rotgold bringt die Linie erstmals ein lachsfarbenes Zifferblatt sowie eine Boutique-Edition mit Goldakzenten und olivgrünem Band.
Blancpain: Villeret Ultraplate 38 mm, 3 Modelle in Stahl und Gold

Jetzt in 38 mm: Blancpain Villeret Ultraplate

© Blancpain

Die Villeret ist bei Blancpain seit Jahrzehnten die Linie für klassische Uhrmacherei in zurückhaltender Form. Die klassische Dresswatch steht für ausgewogene Proportionen, flache Gehäuse, römische Ziffern, feine Details und einen weitgehend zeitlosen Stil. Nun bringt Blancpain die Villeret Ultraplate in einer neuen Gehäusegröße von 38 Millimetern heraus. Die neue Unisex-Größe folgt dem anhaltenden Trend zu kleineren Durchmessern auch für Herren und dürfte besonders jene ansprechen, denen viele moderne Dresswatches inzwischen zu groß geworden sind.

Blancpain Villeret Ultraplate 38 mm in Stahl mit lachsfarbenem Zifferblatt

Blancpain: Villeret Ultraplate 38 mm in Stahl mit lachsfarbenem Zifferblatt

© Blancpain

Varianten in Stahl und Rotgold

Blancpain bringt die neue Villeret Ultraplate 38 mm in Edelstahl und Rotgold auf den Markt. Besonders auffällig ist die Stahlversion mit lachsfarbenem Sonnenschliff-Zifferblatt – eine Premiere für die Villeret-Kollektion. Der Farbton bewegt sich je nach Licht zwischen Kupfer, Rosé und Gold und gibt der sonst sehr zurückhaltenden Linie eine wärmere, zeitgemäße Note. Blancpain kombiniert dieses Zifferblatt mit römischen Ziffern aus 18 Karat Gold, die schwarz behandelt sind, sowie mit einem anthrazitfarbenen Nubuk-Alligatorband.

Deutlich klassischer wirkt die Variante mit goldfarbenem Opalin-Zifferblatt. Spannend ist hier vor allem eine Boutique-exklusive Ausführung, bei der Blancpain ein Edelstahlgehäuse mit massiven Ziffern aus 18 Karat Gelbgold und einem olivgrünen Nubuk-Alligatorband kombiniert. Das ist eine ungewöhnlich subtile Form von Bicolor: Sie beschränkt sich auf Goldakzente auf dem Blatt und verzichtet auf eine goldene Lünette oder ein Metallband mit teilweise goldenen Gliedern. Im Vergleich dazu bleibt die Rotgoldversion mit ihrem warmen Edelmetall, dem opalinfarbenen Zifferblatt und dem honigfarbenen Band näher am traditionellen Dresswatch-Design.

Blancpain: Villeret Ultraplate 38 mm in Edelstahl mit grünem Band

Blancpain: Villeret Ultraplate 38 mm in Edelstahl mit grünem Band

© Blancpain

Überarbeitetes Villeret-Gesicht

Die 38-mm-Modelle übernehmen die Gestaltung, die Blancpain im Herbst 2025 für die Villeret-Linie eingeführt hat. Die römischen Ziffern wurden neu proportioniert und bestehen aus massivem 18-Karat-Gold. Ihre Oberseiten sind satiniert, die Kanten poliert. Anstelle der römischen 12 findet sich jetzt das JB-Monogramm, ein Verweis auf Markengründer Jehan-Jacques Blancpain. Die Zeiger sind schlank gezeichnet und mit Superluminova versehen, was für eine klassische Dresswatch keineswegs selbstverständlich ist. Bei 3 Uhr sitzt ein vergrößertes Datumsfenster, das gut mit der römischen Drei harmoniert: Durch den kleinen Werksdurchmesser sitzt es so weit in der Mitte, dass die Drei nicht angeschnitten werden musste.

Blancpain Villeret Ultraplate 38 mm in Rotgold

Blancpain: die Villeret Ultraplate 38 mm in Rotgold

© Blancpain

Mit seiner doppelt gestuften Lünette, den kurzen Bandanstößen sowie Saphirglas vorn und hinten bleibt das Gehäuse typisch Villeret. Das gilt auch für die Gesamthöhe von 8,35 mm, mit der die Uhr als ultraflach gelten kann. Der Abstand von Horn zu Horn liegt bei 43,35 mm, die Bandanstoßbreite bei 20 mm. Damit dürfte die Uhr auf vielen Handgelenken tatsächlich jenes zurückhaltende Tragegefühl erzeugen, das Blancpain mit der Linie verbindet. Die Wasserdichtigkeit beträgt 30 Meter – ein für flache Dresswatches dieser Art üblicher Wert.

Blancpain Villeret Ultraplate Stahl mit grauem Band

Blancpain Villeret Ultraplate Stahl mit grauem Band

© Blancpain

Kaliber 1150 mit 100 Stunden Gangreserve

Im Inneren arbeitet das automatische Blancpain-Manufakturkaliber 1150 mit Siliziumspirale. Es ist nur 3,25 Millimeter hoch, misst 26,2 mm im Durchmesser und bietet dennoch eine Gangreserve von 100 Stunden. Die Frequenz beträgt 3 Hertz, also 21.600 Halbschwingungen pro Stunde. Durch den Saphirglasboden ist der offen gearbeitete Rotor sichtbar. Bei den Stahlmodellen besteht er aus Gelbgold, bei den Rotgoldmodellen aus Rotgold.

Blancpain Villeret Ultraplate 38 mm Gold Rückseite

Das Automatikkaliber 1150 ist durch den Glasboden sichtbar.

© Blancpain

Werkzeugloser Bandwechsel

Ein praktisches Detail ist das werkzeuglose Wechselsystem für Band und Schließe. Die Alligatorbänder sind handgenäht und in verschiedenen Farben erhältlich, darunter Beige, Anthrazit, Honig und Olivgrün. Blancpain rückt damit auch eine klassische Uhr stärker in Richtung Alltag: Die Villeret soll nicht nur zu formellen Anlässen passen, sondern sich über das Band leichter an unterschiedliche Situationen anpassen lassen. Der Preis liegt bei 9.600 Schweizer Franken für die Edelstahlmodelle und 19.700 Franken für die Rotgoldvariante.

Blancpain Blancpain Villeret Uhren bis 30.000 Euro Uhren bis 20.000 Euro Luxusuhren Schweizer Uhren

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