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Lesedauer 4 Min.

Unsere Favoriten: Diese Uhren nehmen wir mit in den Sommerurlaub

Vom Gardasee über die Côte d’Azur und England bis in die Tiroler Berge: Unsere Redaktion verrät, welche Uhren sie in diesem Sommer begleiten. Vier persönliche Reisebegleiter zwischen sportlicher Robustheit, kompakten Proportionen und stilvoller Alltagstauglichkeit.
Sternglas Naos Pro Automatik Edition Tuxberg am Handgelenk
© Sternglas 

Welche Uhr mit in den Sommerurlaub darf, ist für uns fast so wichtig wie die Wahl des Reiseziels. Ob Gardasee, Côte d’Azur, England oder Tirol: Unsere Redaktion hat jene Reiseuhren ausgewählt, die zu ihren Plänen passen – vom wasserdichten Begleiter für Strand und Meer bis zur kompakten Automatikuhr für Städtetrip, Wanderung und Tennisplatz. Vier persönliche Favoriten, die zeigen, worauf es bei einer guten Uhr für den Urlaub wirklich ankommt.

Frontansicht der Maurice de Mauriac Rallymaster Swiss Tennis mit rotem Band

 Maurice de Mauriac Rallymaster Swiss Tennis

©  Maurice de Mauriac

Daniela Pusch, Unit and Editorial Director x Maurice de Mauriac Rallymaster Swiss Tennis

Reisezeit heißt bei mir seit Jahren: Gardasee im Sommer. Ob mit oder ohne Aufschlag am Vormittag: Diesen Sommer begleitet mich dabei die neue Maurice de Mauriac Rallymaster Swiss Tennis, aufgelegt in 130 Exemplaren zum Jubiläum des Verbands. Das Landeron-24-Automatikwerk mit 40 Stunden Gangreserve und 4-Hz-Frequenz ist robust, interessanter finde ich jedoch die kleine Sekunde bei neun Uhr: Ihre Einteilung in drei 20-Sekunden-Segmente zitiert die alte Zeitregel zwischen Punkten, vor der angeglichenen Anpassung auf 25 Sekunden. Zum Schwimmen bleibt sie mit 100 Metern Wasserdichtigkeit entspannt, das Milanaise-Band tausche ich am Platz gegen den Stretch-Strap. Edelstahl, 39 Millimeter, 47 mm zwischen den Bandanstößen – eine Reisegröße, die auch am schmaleren Handgelenk funktioniert. Preis: 2.700 Euro.

 

Frontansicht der Yema Flygraf Pilot French Air Force

Yema Flygraf Pilot French Air Force

© Yema 

Johannes Beer, Junior Editor x Yema Flygraf Pilot French Air Force

In wenigen Wochen geht es für mich an die Côte d’Azur, genauer gesagt nach Nizza. Neben gutem Essen, feinem Wein und möglichst vielen Stunden am Strand darf selbstverständlich auch die passende Uhr nicht fehlen. Meine Wahl fällt deshalb, ganz passend zum Reiseland, auf die Yema Flygraf Pilot French Air Force. Neben ihrer hohen Alltagstauglichkeit überzeugt sie mit französischem Charakter und einer eigenständigen Optik. Während das 38,5 Millimeter große Edelstahlgehäuse ein aufwendig gestaltetes Tarnmuster trägt, das das Versteckspiel vor dem Sonnenbrand erleichtern dürfte, bleibt das graue Zifferblatt mit markanten Ziffern, reichlich Leuchtmasse und roter Spitze des Sekundenzeigers jederzeit gut ablesbar. Für unkomplizierte Präzision sorgt das Seiko VH31 Quarzwerk, dessen nahezu gleitende Sekunde zumindest optisch an mechanische Werke erinnert. Mit 100 Metern Wasserdichtigkeit, einem robusten Nylonband und kompakten Abmessungen ist die Flygraf bestens für Sand, Sonne und spontane Sprünge ins Mittelmeer gerüstet. Und bei einem Preis von 459 Euro schläft es sich selbst auf der Sonnenliege recht entspannt.

frontansicht der Tudor Black Bay 54 mit blauem Zifferblatt

Tudor Black Bay 54 

© Tudor

Rüdiger Bucher, Senior Managing Editor x Tudor Black Bay 54

Was den diesjährigen Sommerurlaub angeht, steht für mich mal wieder England auf dem Programm – von London über Oxford bis in die Cotswolds, mit einem kurzen Abstecher nach Wales, inklusive der Haupt- und Hafenstadt Cardiff. Da ist also vom Städtetrip bis zum idyllischen Dorfleben alles dabei. Da das Wetter unberechenbar ist und das Meer nie fern, begleitet mich die 37 mm große Tudor Black Bay 54 mit ihrem strahlend blauen Zifferblatt und der gleichfarbigen Lünette. Sollte ich in die Themse oder den Bristol Channel fallen, wird es die Uhr dank ihrer Wasserdichtheit bis 200 Meter spielend überleben. Und wenn ich es am Handgelenk mal etwas lockerer haben will, hilft die T-fit-Schließe mit ihrer integrierten Verlängerungsmöglichkeit. Das chronometerzertifizierte Automatikkaliber MT5400 mit 70 Stunden Gangreserve sorgt schließlich dafür, den Beginn der Londoner Theatervorstellungen nicht zu verpassen. Für das Gebotene sind die 4.280 Euro allemal gut angelegt.

Frontansicht der Sternglas Naos Pro Automatik Edition Tuxberg mit eisblauem Zifferblatt

Sternglas Naos Pro Automatik Edition Tuxberg

© Sternglas

Katharina Weitzer, Content Editor x Sternglas Naos Pro Automatik Edition Tuxberg

Für einen Kurzurlaub in Tirol packe ich die Sternglas Naos Pro Automatik Edition Tuxberg ein. Ihr eisblaues Zifferblatt erinnert an Gletscherwasser und klare Bergluft, während das nur neun Millimeter hohe Gehäuse auch unter Fleece oder Jacke angenehm flach bleibt. Mit 38 Millimetern begleitet sie Wanderungen, Hüttenpausen und das Abendessen im Hotel gleichermaßen. Im Inneren arbeitet das Miyota 9015 mit 42 Stunden Gangreserve; doppelt entspiegeltes Saphirglas schützt die Anzeige. Das Edelstahlgehäuse ist bis 5 bar wasserdicht. Preis: 699 Euro.


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