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Lesedauer 7 Min.

Sommer am Handgelenk: Die schönsten Uhren in den Farben der Saison

Sonnenschein, Urlaub und gute Laune – kaum eine Jahreszeit inspiriert die Uhrenwelt so sehr zu kräftigen Farben wie der Sommer. Wir präsentieren aktuelle Modelle, die mit leuchtenden Nuancen und unbeschwertem Design Sommerstimmung ans Handgelenk bringen.
Frederique Constant Classics Manchette Turquoise, Uhr am Handgelenk
© Frederique Constant

Kaum eine Jahreszeit lädt so sehr dazu ein, mit Farben zu spielen wie der Sommer. Zu gebräunter Haut, leichter Sommermode und entspannten Tagen unter freiem Himmel passen Uhren mit frischen Zifferblattfarben oder farbigen Armbändern besonders gut. Viele Hersteller verleihen ihren Klassikern dafür ein saisonales Update – mit leuchtendem Türkis, sanften Pastelltönen, sattem Grün oder sonnigem Gelb. Das vertraute Design bleibt erhalten, doch die neue Farbgebung sorgt für einen frischen Auftritt am Handgelenk. Wir stellen aktuelle Modelle vor, die nachgefragte Zeitmesser in sommerlichem Licht erscheinen lassen.

IWC Ingenieur Automatic 35, Ref. IW324902: Frontansicht Uhr

IWC Ingenieur Automatic 35, Ref. IW324902

© IWC

IWC Ingenieur Automatic 35, Ref. IW324902

Mit der Einführung der Ingenieur Automatic 35 brachte die Schaffhauser Manufaktur die von Gérald Genta in den 1970er-Jahren entworfene Luxussportuhr erstmals in ein kompakteres 35-Millimeter-Format. Nun erhält die Kollektion Zuwachs, die während Wimbledon 2026 am Handgelenk von Schauspieler Andrew Garfield ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte. Die jüngste Ausführung setzt mit einem Zifferblatt in der neuen Farbe „Pool“ einen sprichwörtlich coolen Akzent. Wie die bereits vorgestellten Modelle zitiert auch die neue Variante die charakteristischen Designcodes der Ingenieur SL Ref. 1832 aus den 1970er-Jahren. 

Gehäuse und integriertes Armband bestehen aus Edelstahl und zeichnen sich durch den für die Kollektion typischen Wechsel aus satinierten und polierten Oberflächen aus. Im Mittelpunkt steht das neue „Pool“-Zifferblatt, das von der stilprägenden, mit fünf sichtbaren Schrauben befestigten Lünette umfangen wird. Der helle Blauton bringt das charakteristische „Grid“-Muster aus feinen Linien und Quadraten wirkungsvoll zur Geltung. Rhodinierte, von Hand applizierte Indizes und Zeiger mit Superluminova sorgen für eine gute Ablesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen. Durch den Saphirglasboden des bis 100 Meter wasserdichten Gehäuses zeigt sich das Automatikkaliber 47110 mit einer Gangreserve von 42 Stunden und Datumsanzeige. 

Das Manufakturwerk ist mit Genfer Streifen, Perlierungen und einer vergoldeten Schwungmasse dekoriert. Für Aufsehen sorgte die neue Ingenieur Automatic 35 auch abseits der Uhrenwelt: Schauspieler Andrew Garfield trug bei den Wimbledon Tennis Championships die bislang unveröffentlichte IWC Ingenieur Automatic 35 (Ref. IW324902) mit dem neuen aquamarinfarbenen „Pool“-Zifferblatt. Damit feierte die kompakte Variante der ikonischen Luxussportuhr ihren ersten öffentlichen Auftritt am Handgelenk. (Entdecken Sie hier die Wimbledon-Favoriten der Redaktion.)

Edelstahl, 35,1 mm | Kaliber 47110, Automatik | 42 Stunden Gangreserve | Metallband | 11.300 Euro

Vacheron Constantin Overseas Self-Winding, Ref. 4600V/200A-H127: Frontansicht Uhr

Vacheron Constantin Overseas Self-Winding, Ref. 4600V/200A-H127

© Vacheron Constantin 

Vacheron Constantin Overseas Self-Winding, Ref. 4600V/200A-H127

Mit der Neuauflage der Overseas hat Vacheron Constantin im Jahr 2004 seine Vision von einer zeitgemäßen, für Reisen konzipierte Luxussportuhr präsentiert. Mit ihrer markanten, vom Malteserkreuz inspirierten Lünette, dem integrierten Armband und dem Highend-Manufakturkaliber verbindet sie sportliche Eleganz mit Alltagstauglichkeit. Nun erweitert die Genfer Manufaktur die Kollektion um eine 34,5 Millimeter große Edelstahlversion, die den unverwechselbaren Stilcode in einem satten Bordeauxrot neu interpretiert. Das mehrfach lackierte Zifferblatt kombiniert fein satinierten Sonnenschliff im Zentrum mit einer samtartig ausgeführten Minuterie am Rand. Je nach Lichteinfall changiert der tiefe Bordeauxton zwischen warmen und intensiven Rottönen. Das Gehäuse bleibt mit einer Höhe von 9,3 Millimetern angenehm flach und ist bis 150 Meter wasserdicht. Im Inneren arbeitet das automatische Manufakturkaliber 1088/1 mit Datumsanzeige und einer Gangreserve von rund 40 Stunden. Durch den Saphirglasboden fällt der Blick auf die aufwendig dekorierte Schwungmasse aus 22-karätigem Gold, deren Motiv an eine Windrose erinnert. Für vielseitige Tragemöglichkeiten liefert Vacheron Constantin die Uhr mit drei Bändern: einem Metallband sowie Armbändern aus bordeauxrotem Kautschuk und Alligatorleder. (Erfahren Sie hier Interessantes über den Trend zu kleineren Gehäusegrößen.)

Edelstahl, 34,5 mm | Kaliber 1088/1, Automatik | 40 Stunden Gangreserve | Metall-, Kautschuk-, Alligatorleder | 26.100 Euro

Parmigiani Fleurier Tonda PF Chronograph Mineral Blue: Frontansicht Uhr

Parmigiani Fleurier Tonda PF Chronograph Mineral Blue

© Parmigiani Fleurier 

Parmigiani Fleurier Tonda PF Chronograph Mineral Blue

Farben sind bei Parmigiani Fleurier weit mehr als ein gestalterisches Detail – sie sind ein fester Bestandteil der Designphilosophie. Statt auffälliger Kontraste setzt die Manufaktur, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum feiert, auf sorgfältig abgestimmte Nuancen, die Ruhe, Harmonie und zeitlose Eleganz vermitteln sollen. Mit der neuen Tonda PF Chronograph Mineral Blue wird diese Philosophie unterstrichen. Die jüngste Variante des integrierten Hochfrequenz-Chronographen kombiniert ein 40 Millimeter großes Gehäuse aus 18 Karat Roségold mit dem markentypisch von Hand guillochierten Grain-d'Orge-Zifferblatt. Der zurückhaltende Blauton harmoniert mit den applizierten Indizes und den skelettierten Delta-Zeigern aus Roségold. Bewusst verzichtet die Uhr auf eine Datumsanzeige, sodass das ausgewogene Chronographen-Layout Raum zur Entfaltung hat. Angetrieben wird die Tonda PF Chronograph Mineral Blue vom COSC-zertifizierten Manufakturkaliber PF070. Das integrierte Chronographenwerk mit Schaltradsteuerung arbeitet mit einer Frequenz von 5 Hertz (36.000 Halbschwingungen pro Stunde), ermöglicht Messungen auf die Zehntelsekunde genau und bietet eine Gangreserve von 65 Stunden. Durch den Saphirglasboden sind die fein dekorierten und anglierten Brücken sowie die durchbrochene Schwungmasse aus 22 Karat Roségold zu sehen. (Entdecken Sie hier die Tonda PF Chronograph Steel Silver Verzasca mit grünem Zifferblatt.)

Roségold, 40 mm | Kaliber PF070, Automatik | 65 Stunden Gangreserve | Roségoldband | 79.000 Euro

Speake Marin Ripples Portobello: Frontansicht Uhr

Speake Marin Ripples Portobello

© Speake Marin 

Speake Marin Ripples Portobello

Mit der Ripples Portobello bringt Speake Marin frische Farbe in seine Sportuhrenkollektion. Inspiriert vom kreativen und unkonventionellen Flair des gleichnamigen Londoner Stadtteils kombiniert die Neuheit das markante Design der Ripples mit einem ausdrucksstarken Zifferblatt in Lavendel. Es entsteht in mehreren Fertigungsschritten und verändert je nach Lichteinfall seinen Charakter: Mal wirkt der Lavendelton hell und weich, mal deutlich intensiver. Das für die Kollektion typische horizontale Wellenmuster verleiht dem räumliche Tiefe, während die kleine Sekunde bei 1:30 Uhr, rhodinierte Indizes und der charakteristische Stundenzeiger mit herzförmiger Spitze den unverwechselbaren Stil der Ripples unterstreichen. Das 40,3 Millimeter große Edelstahlgehäuse mit satinierten und polierten Flächen bleibt mit einer Höhe von nur 9,2 Millimetern angenehm flach. Im Inneren arbeitet das automatische Manufakturkaliber SMA03-T mit Mikrorotor und 52 Stunden Gangreserve. Durch den Saphirglasboden lässt sich das mit Liebe zum Detail dekorierte Werk betrachten. Passend zum Zifferblatt trägt die Ripples Portobello ein lavendelfarbenes Lederband mit geprägter Denim-Struktur. Die neue Variante ist ab sofort erhältlich und kostet 22.900 Schweizer Franken (ohne Steuern).

Edelstahl, 40,3 mm | Kaliber SMA03-T, Automatik | 52 Stunden Gangreserve | Lederband | 22.900 Schweizer Franken, circa 24.700 Euro exklusive Steuern

Meistersinger Panthero Jumping Hour, Frontansicht Uhr

Meistersinger Panthero Jumping Hour

© Meistersinger 

Meistersinger Panthero Jumping Hour

Mit der Panthero Jumping Hour präsentierte Meistersinger zu Beginn seines 25-jährigen Jubiläumsjahres eine der außergewöhnlichsten Neuheiten der Markengeschichte. Die Uhr interpretiert das für Meistersinger typische Einzeigerprinzip neu: Statt der Stunde und Minute zeigt der zentrale Zeiger nur die Minute an, während die springende Stunde pünktlich zur vollen Stunde in einem runden Fenster indiziert wird. Nun erweitert die Münsteraner Marke die neue Kollektion um eine Variante mit goldgelbem Zifferblatt. Der Sonnenschliff beginnt nicht wie üblich in der Mitte, sondern geht vom dezentral angeordneten Minutenzeiger aus. Dunkelgraue Anzeigeelemente, die an Tantal erinnern, bilden einen markanten Kontrast und verleihen zusätzliche Räumlichkeit. Nicht fehlen darf das sich drehende Sonnenrad, das den Lauf der Zeit symbolisch darstellt. Durch den Saphirglasboden des 40,5 Millimeter großen Edelstahlgehäuses lässt sich das automatische Kaliber MS-JH-01 auf Basis des Sellita SW300 betrachten. Es ist mit einem speziell designten Modul für die springende Stunde ausgestattet und bietet eine Gangreserve von 47 Stunden. Edelstahl, 40,5 mm | Kaliber MS-JH-01 (Sellita SW300), Automatik | 47 Stunden Gangreserve | Textilband | 6.990 Euro

Delma Cayman Bronze: Wristshot Uhr

Delma Cayman Bronze

© Delma 

Delma Cayman Bronze

Mit der Cayman Bronze erweitert Delma seine von von den Skin-Divers der 1970er-Jahre inspirierte Taucheruhrenkollektion um eine neue Farbvariante. Im Mittelpunkt steht ein strukturiertes Zifferblatt mit blauem Farbverlauf, das der charakterstarken, bis 500 Meter wasserdichten Taucheruhr eine frische Optik verleiht. Ergänzt wird das Design durch eine zusätzliche 24-Stunden-Skala am Zifferblattrand. Das 42 Millimeter große Gehäuse besteht aus hochwertiger CuSn6-Bronze, die für ihre Korrosionsbeständigkeit und ihre charakteristische Patinabildung geschätzt wird. Große Ziffern, Indizes und Zeiger mit Superluminova C3 sorgen auch bei schlechten Lichtverhältnissen für eine gute Ablesbarkeit.  Angetrieben wird die Cayman Bronze vom Automatikwerk Sellita SW200-1 mit Datumsanzeige und einer Gangreserve von 41 Stunden. Durch den Sichtboden aus Edelstahl ist der vergoldete Rotor des individuell veredelten Kalibers zu sehen. Ein blaues Hybridarmband aus Cordura und Kautschuk mit Schnellwechselsystem fügt zusätzlich Farbe hinzu.

Bronze, 42 mm | Sellita SW200-1, Automatik | 41 Stunden Gangreserve | Textil-Kautschukband | 1.650 Euro

Frederique Constant Classics Manchette Turquoise: Frontansicht Uhr

Frederique Constant Classics Manchette Turquoise

© Frederique Constant 

Frederique Constant Classics Manchette Turquoise

Mit der Classics Manchette Turqoise verbindet Frederique Constant Uhr und Schmuck zu einem eleganten Accessoire. Die raffinierte Damenuhr feierte im vergangenen Jahr ihr Comeback und wird nun eine sommerliche Ausführung ergänzt. Den Blickfang bildet das Zifferblatt aus echtem Türkis. Da jeder Naturstein eine individuelle Maserung besitzt, gleicht keine Uhr der anderen. Die lebendige Farbgebung erinnert an tropisches Wasser und bildet einen reizvollen Kontrast zum gelbgoldfarbenen Edelstahlgehäuse, das von einem siebenreihigen Armband mit Clous-de-Paris-Struktur gehalten wird. Das 25,7 x 20 Millimeter große Gehäuse aus gelbgoldfarben PVD-beschichtetem Edelstahl birgt das Quarzkaliber FC-200 mit einer Batterielaufzeit von bis zu 60 Monaten. (Entdecken Sie hier weitere Zeitmesser mit Steinzifferblättern.)

Edelstahl/PVD, 25,7 x 20 mm | FC-200, Quarz | Batterielaufzeit von bis zu 60 Monaten | Metallband | 1.995 Euro

 

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